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Re: heute einmal was peinlich trauriges
Sicherlich ist der Mensch einer von vielen Tausend, die pro Tag umkommen. Würde mir jeder Fall von nem verhungernden Kind vorgestellt werden, würde mir das Kind auch Leid tun, aber davon erfahre ich nix befasse mich deshalb nicht damit. Wenn ich aber die Geschichte zu sonem Vorfall höre, denke ich darüber nach und der Mensch tut mir auch Leid.
Nur weil er mal nicht genau nachgedacht hat, ist es lange nicht weniger schlimm, dass er um Leben gekommen ist.
Ich finde es schon eigenartig den Tod eines Menschen mit "Tja, is einer von vielen... is halt so" oder "Selber Schuld" zu quittieren. Wenn es danach geht bräuchten wir ja keine Ärzte mehr. Wäre her Müller nicht auf die Straße gegangen, wäre er nicht angefahren worden. Tja selber Schuld! Und wenn er abkrazt: Naja, einer von vielen. Ruft nicht erst den Krankenwagen... ist Schicksal.
Wo kommen wir denn da hin?!?!?!
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