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Fahren tut er wie ne 1. Vorgestern hat er noch wie wild getropft. Gestern habe ich im Rahmen des gemeinsamen "Frühjahrsputzes" das Schlauchgedöns rund um die Kurbelgehäuseentlüftung abgetastet. Da führt auch ein Schlauch bis rechts neben den Luftmengenmesser zu so einem komischen Ding. Dieser ist recht leicht einzuknietschen, diesen habe ich gestreckt und da bissl rumgefummelt. Seitdem bin ich ca. 120 Kilometer gefahren, davon 40 Kilometer mit 180-200 Klamotten und es hat weder nach der Fahrt noch über Nacht etwas getropft. Das Kühlwasser ist sauber. Zum Ölverbrauch kann ich nicht viel sagen ausser das dieser vor 3 Wochen noch 0,2 Liter/1000 Kilometer betrug. Vor 4 Tagen komplett aufgefüllt und bis jetzt steht er noch auf "voll", allerdings sind die gefahrenen Kilometer noch nicht genug um konkrete Aussagen zu treffen. Wie gesagt, Motor springt sofort auf allen Zylindern an, klackert nicht, geht wie Sau und seit der besagten 3 Kilometer Talfahrt gab es auch nie wieder eine Pestwolke. Vielleicht ist durch diese "Talfahrt" der Druck im Schubbetrieb so hoch geworden das sich eine eventuelle "Verstopfung" im Bereich der Gehäuseentlüftung aufgelöst hat. Das tropfen hat gestern nach dem schlauchentwuseln aufgehört. Den Öldruckschalter lasse ich genauestens inspizieren und ein Wechsel ist wahrlich nicht finanziell so ruinös.
Ich habe mal in diversen Foren nach diesem Problem gesucht und bin auf Beiträge gestoßen, wo jemand mit nem BMW Zwölfzylinder ein ähnliches Problem hatte. Den sein Karrn ist auch noch sehr gut gelaufen und seine Kompression war in Ordnung, aber es ist das Öl sogar aus der Ölpeilstabsöffung herausgesprudelt, wenn dieser bei laufendem Motor gezogen wurde. Das Ende vom Lied war, dass es irgendwo 2 Membranen bzw. Ventile für die Kurbelgeäuseentlüftung gibt, die keine Ahnung was irgendwie da regeln. Eins davon war kaputt und seit dem ist das Ruhe.
Hat der Xedos sowas auch? Ist es vielleicht sogar das Teil rechts neben dem LMM?
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