Wer schön sein will .. muss eben leiden. Habe auch schon so einiges durch. Im Ersten X6 (155000-277000) sind im Laufe der Jahre um die 6000 € "verpufft". Mit einer Toyota Carina hat man niemals Ärger, aber eben auch keine Emotion. Hat 98 PS, nie in der Werkstatt(ausser Ölwechsel und alle 80000 km Bremsklötzer, Auspuffgammel) und nimmt um die 6 Liter, üppig Platz .. Der Wagen ist 17 Jahre alt, die einzige Investition war eine "Rostkur". Nix Achsmanschetten, Stabis, Querlenker, Querlenkergummibuchsen, Bremszangen, Fensterheberschalter, Lambdasonde, Zündkabel (OK, der Marder ..), Antriebswelle, Radnabe und diese ganzen Elendigkeiten. Das Schiebedach geht sogar zu ... Nungut, es sind erst 200000 km rum .. schaunwer mal.
Daher steht der X6 meist brav als Augenweide vor der Tür, der Alltag wird mit dem eben genannten Wagen "bestritten". "Sonntags" oder im Urlaub wird der X6 dann auch mal "ausgeritten". Jetzt verfolge ich die Strategie .. wer wenig fährt hat auch wenig Ärger ... Bewusst habe ich nach dem Ersten ein Exemplar genommen, wo 3 Werktage später keines mehr vom Band gelaufen ist, um den ganzen Ärger möglichst weit nach hinten zu schieben. Mal abgesehen davon weiss ich, woran ich bin. Ich kenne die chronischen Macken relativ gut. Immerhin kann man auch seeehr seehr lange ohne ein einziges Problem einen X6 fahren, so ist es ja nun auch wieder nicht. Ich wollte jetzt den X6 nicht schlechtmachen, aber es "musste" jetzt einfach mal raus. Ich fühle mich jetzt besser
Die allgemeine Rechtssprechung, zumindest in Deutschland, sagt ... dass wenn die Werkstatt eine falsche Diagnose stellt und irgendwas macht, wechselt, schraubt, würgt, was den Fehler nicht behebt, man es auch nicht bezahlen muss. Wenn jemand beim öffnen des Motors nachweislich "pfuscht" ist das ebenfalls das Bier der Werkstatt.
Nungut, wenn das alles so praktiziert würde, wären viele "Schrauberbuden" bereits pleite ...