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-=LuX=- 13.05.2010 19:47

Zitat:

Zitat von Xedos9 (Beitrag 96976)
Aber dies gehört ja nicht zum -LUX- Thema...

Das macht nix, ich glaube, so lang wird dieser Thread hier eh nicht werden, dass das Abschweifen vom eigentlichen Thema ihn zu unübersichtlich machen könnte.

Gruß
Jürgen

Hatschi 13.05.2010 20:01

Halli Hallo

Ab wann man die Nebelschlussleute einzuschalten hat seid ihr aber serh auf dem Holzweg, zumindest in Österreich ist das nicht richtig definiert und somit kann quasi jeder machen was er will.

Ich habe viele Italiener und "Ostblockautos" auf der Autobahn und die fahren gerne mit. Und da ist es immer gleich hell wie die Bremsleuchten.

Hatschi

-=LuX=- 13.05.2010 20:16

Zitat:

Zitat von Hatschi (Beitrag 96981)
Und da ist es immer gleich hell wie die Bremsleuchten.

Das wundert mich dann aber doch..

Gruß
Jürgen

wirthensohn 13.05.2010 22:11

Zitat:

Zitat von Xedos9 (Beitrag 96976)
2) Welche Idi.... konstruieren sowas und warum fällt das den Testfahrern bei den Herstellern nicht auf?

Das frage ich mich inzwischen immer öfter. Bei mir ist es halt eine kleine, gelbe 3 mm LED im Lichtschalter ganz links unten im Armaturenbrett, für den Fahrer unmöglich zu sehen. Und sowas bei einem Hersteller, der mit ABS, ESP, TSC, Pre-Safe, fußgängerschützender Motorhaube und was-weiß-ich-noch-alles als Inbegriff des sicheren Autos gilt. Eigentlich unverantwortlich, sowas auf die Straße zu schicken. Das werde ich gelegentlich mal in einem netten Brief an MB kund tun...


Zitat:

Zitat von Hatschi (Beitrag 96981)
Ab wann man die Nebelschlussleute einzuschalten hat seid ihr aber serh auf dem Holzweg, zumindest in Österreich ist das nicht richtig definiert und somit kann quasi jeder machen was er will.

Das ist zum Glück in Deutschland sehr eindeutig und unmissverständlich festgeschrieben und wird ebenso eindeutig in der Fahrschule gelehrt: die Nebelschlussleuchte darf ausschließlich bei Nebel mit Sichtweiten unter 50 Meter eingeschaltet werden, das nur außerhalb geschlossener Ortschaften und dann gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h (bzw. entsprechend der Sichtweite weniger).


Zitat:

Zitat von -=LuX=- (Beitrag 96974)
Weißt Du inzwischen auch, warum Benz Fahrer öfter als andere nicht blinken, wenn Sie abbiegen oder überholen? Ich dachte immer, die seien damit überfordert. ;-)

Ist nur eine Vermutung, aber....

http://projekte.wirthensohn.de/images/mb-vorfahrt.jpg

:D

Gruß,
Christian

wirthensohn 13.05.2010 22:16

Zitat:

Zitat von Hatschi (Beitrag 96981)
Ich habe viele Italiener und "Ostblockautos" auf der Autobahn und die fahren gerne mit. Und da ist es immer gleich hell wie die Bremsleuchten.

Ich bin zwar noch keinen Italiener und auch keinen Ostblockler gefahren, aber ich kann behaupten, dass bei Japanern und Deutschen generell die Nebelschlussleuchte(n) immer deutlich greller sind als die Bremsleuchten. Das war bei allen meinen Mazdas seit meinem '87er 323 so und auch bei diesem lausigen Irgendwas aus niedersächsischer Produktion, das ich zwischendrin mal kurz hatte und woran ich lieber nicht erinnert werden möchte... ;)

Der Knaller waren meine beiden '87er 323. Mit gleich zwei gewaltig grellen Nebelschlussleuchten ist dieses Modell selbst in dichtestem Nebel unmöglich zu übersehen.

Um zum Thema noch etwas beizutragen: bei meinem zweiten '87er 323 BF hatte ich die Nebelschlussleuchten auch schon zu zusätzlichen Schlussleuchten umfunktioniert. Will heißen: volle Bordspannung auf die 21W-Lampen für Nebelschlusslicht und irgendwas unter 5V per elektronischem Festspannungsregler für die Schlusslichtfunktion. Damals hatte ich mir um die Zulässigkeit dieser Dinge noch keinen großen Kopf gemacht, heute bin ich da weiter ;)

Übrigens: das Zauberwort für eine professionelle Lösung des Helligkeitsproblems nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation). Diese Technik wird z.B. bei Audi, BMW und Mercedes für Ersatzlichtschaltungen verwendet. Fällt beispielsweise ein Schlusslicht aus, wird als Ersatz automatisch die Nebelschlussleuchte eingeschaltet und per PWM auf die Helligkeit des Schlusslichts gedimmt.

Vorteil der PWM: hier wird nicht einfach so viel Spannung unsinnig in Wärme umgesetzt, bis die gewünschte Helligkeit der Glühlampe erreicht ist. Die Spannung bleibt immer gleich bei Bordspannung. Allerdings wird in entsprechend passender Frequenz die Spannung immer wieder an- und abgeschaltet, das Licht also gepulst. Dadurch ergibt sich ohne enorme Wärmeentwicklung und Energieverschwendung die gewünschte Helligkeit. Klappt allerding viel besser mit LEDs als mit Glühlampen.

Gruß,
Christian

Xedos9 13.05.2010 22:29

Hallo,

Zitat:

Bei mir ist es halt eine kleine, gelbe 3 mm LED im Lichtschalter ganz links unten im Armaturenbrett, für den Fahrer unmöglich zu sehen. Und sowas bei einem Hersteller, der mit ABS, ESP, TSC, Pre-Safe, fußgängerschützender Motorhaube und was-weiß-ich-noch-alles als Inbegriff des sicheren Autos gilt.
Betr.: LED --> UNMÖGLICH; Ansonst: Image und Wirklichkeit. Deutsche Zeitungen = Deutschland muss die besten Autos bauen --> das bezweifle ich manchmal sehr. Habe übrigens noch einen C230, Bj. 98 als Leihwagen für meinen anderen Wagen. Schreckliches Auto. Rostig, schlecht zum Fahren, eingach alles schaukelig. Würde ich freiwillig nie kaufen wollen. Aber auch Mercedes wird sich (mit Ausnahme wichtiger Anzeigen verbessert haben). Der C230 macht gegenüber den Xen aber keinen Stich.

Zitat:

Zitat:
Zitat von Hatschi
Ab wann man die Nebelschlussleute einzuschalten hat seid ihr aber serh auf dem Holzweg, zumindest in Österreich ist das nicht richtig definiert und somit kann quasi jeder machen was er will.

Das ist zum Glück in Deutschland sehr eindeutig und unmissverständlich festgeschrieben und wird ebenso eindeutig in der Fahrschule gelehrt: die Nebelschlussleuchte darf ausschließlich bei Nebel mit Sichtweiten unter 50 Meter eingeschaltet werden, das nur außerhalb geschlossener Ortschaften und dann gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h (bzw. entsprechend der Sichtweite weniger).
So hatte ich das in der Fahrschule (leider schon 1985) auch gelernt. Aber möglicherweise hat sich das geändert und ich hab's nicht mitgekriegt.

Viele Grüße
Klaus

-=LuX=- 13.05.2010 22:48

Zitat:

Zitat von wirthensohn (Beitrag 96994)
Übrigens: das Zauberwort für eine professionelle Lösung des Helligkeitsproblems nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation). Diese Technik wird z.B. bei Audi, BMW und Mercedes für Ersatzlichtschaltungen verwendet.

Genau zu diesem Thema hatte ich ja schon einen Thread aufgemacht, als ich noch dachte, ich müsste dimmen.

http://www.xedos-community.de/showthread.php?t=43230

Allerdings, wie dort erwähnt, habe ich beim googeln bisher nur PWM-Module gefunden, die gegen Masse schalten. Für das Dimmen der Innenbeleuchtung brauchbar, aber für die Rückleuchten müsste ich ein PWM-Modul haben, das gegen Plus schaltet. Hab keins gefunden und selbst bauen hätte ich keine Lust.

Gruß
Jürgen

wirthensohn 13.05.2010 22:49

Zitat:

Zitat von Xedos9 (Beitrag 96997)
Habe übrigens noch einen C230, Bj. 98 als Leihwagen für meinen anderen Wagen. Schreckliches Auto. Rostig, schlecht zum Fahren, eingach alles schaukelig. Würde ich freiwillig nie kaufen wollen. Aber auch Mercedes wird sich (mit Ausnahme wichtiger Anzeigen verbessert haben). Der C230 macht gegenüber den Xen aber keinen Stich.

Die Baureihen 202 (erste C-Klasse) und 210 (erste vieräugige E-Klasse) stellten damals den absoluten Tiefstpunkt in Sachen Qualität, Zuverlässigkeit (insbesondere Elektronik) und Rostanfälligkeit bei den Schwaben dar. Die Vorgängerbaureihen 201 (sogenannter "190er") und 124 waren zurecht für Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und höchster Qualität bekannt. Ab Mitte 2005 kann man die Marke aber wieder kaufen.

Gruß,
Christian

-=LuX=- 13.05.2010 23:04

Zitat:

Zitat von wirthensohn (Beitrag 96993)

Ach ja, ich vergaß...
Aber in dieser Form in die Tat umgesetzt hab ich's noch nicht gesehen, nicht schlecht, hab laut lachen müssen.. :-D

Gruß Jürgen

-=LuX=- 02.06.2010 00:41

Ich wollte hier nochmal was erwähnen, was für den einen oder anderen vielleicht von Interesse sein könnte.

In den auf US-Style umgebauten Rückleuchten betreibe ich ja LEDs mit jeweils 40 SMDs. Die leuchten selbst schon rot.

Auf dem Weg (wieder einmal) in die Werkstatt fuhr meine Frau über etwa 50 km bei z.T. starkem Regen auf der Autobahn hinter mir und meinte schon unterwegs per Walky Talky, dass meine Rückleuchten insbesondere im Regen deutlich besser erkennbar wären, als die der anderen Fahrzeuge.

Das bestätigt meinen Eindruck nach dem Umbau, dass die Rückleuchten, sei es durch die größere leuchtende Fläche als bei Glühlampen, oder durch die bereits rot leuchtenden LEDs, deutlich homogener ausgeleuchtet sind. Nicht heller, aber gleichmäßiger und deutlicher. Ich muss sagen, auch wenn das nicht so ganz legal ist, die Kombination LED und US-Style scheint mir durchaus ein Sicherheitsgewinn zu sein.

Ich bin jedenfalls von diesen LEDs begeistert.

Wenn ich mein Auto wieder abhole, werde ich selbst mal hinterher fahren, um mir selbst ein Bild davon zu machen.

Gruß
Jürgen


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