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Ich habe mich hier im Forum in den letzten > 20 Jahren reichlich über Öl ausgelassen, habe auch so meine eigenen Erfahrungen machen dürfen und bleibe bis heute dabei: in einen alten Mazda gehört teilsynthetisches 10W-40 und nichts anderes. Für mich ist und bleibt es das gewöhnliche 10W-40 von Liqui Moly. Genau so beauftrage ich das seit Ewigkeiten immer bei meiner Werkstatt. Inzwischen aber gerne jeweils mit einer Flasche Liqui Moly Cera Tec. Und regelmäßig eine Flasche Liqui Moly Benzinsystemreiniger in den Tank.... ;) Andererseits denke ich auch, dass man daraus keine Wissenschaft machen sollte. Mineralisches Öl hat im Motor definitiv nichts zu suchen und ob vollsynthetisch von Vorteil oder eher von Nachteil ist, mag ich nicht bewerten. Aber ich denke auch nicht, dass ein 5W-40 oder 5W-30 in unseren klimatischen Bedingungen irgendwas kaputt macht. Ich halte es halt zumindest für unnötig und Verschwendung. Nur von einem 0W würde ich dringend abraten. Zitat:
Ich mag es dennoch einfach mal wiederholen: auf meine explizite Anfrage zum Thema E10 bei Mazda Deutschland in Leverkusen vor etlichen Jahren hatte Mazda ausdrücklich und mit erschreckender Deutlichkeit davor gewarnt, E10 zu tanken, weil dies das Kraftstoffsystem beschädigten könnte. Tja.... seit es E10 gibt, habe ich alle meine Xedos 6 und Xedos 9 mit E10 (Super 95 E10) betankt. So auch meinen geliebten silbergrauen X6, in dem dann die Bio-Plörre über Winter zuweilen wochen- oder monatelang am Tank verwest. Seit inzwischen über 10 Jahren. Und was ist passiert? Nix. Gar nix. Dem Motor ist es egal, ob ich E5 oder E10 fahre, dem Tank ist es egal, den Leitungen ist es egal, den Dichtungen ist es egal. Und dennoch: da ich nur noch sehr wenig fahre und ab ca. Januar wahrscheinlich auf kaum mehr 4000 km im Jahr komme (und das mit zwei Xedos 6) und weil ich annehme, dass es mit viel Bio im Tank nicht besser wird, wenn der Sprit immer so alt wird, bin ich inzwischen auf Shell V-Power umgestiegen. Das kommt eher ganz ohne Ethanol (wobei Shell selbst ganz vorsichtig sagt, dass V-Power aus technischen Gründen unter Umständen bis zu 0,7% Ethanol enthalten *könnte*). Grüße Christian |
Zitat:
Mein Mazda 626 2.0 DiTD läuft seit 2015 schon nur mit 5W-30 Special Tec F Liqui Moly, in den letzten 170 tsd. Km hat er nichts anderes gesehen. Nur der hat ein Laufkultur von einem Traktor ca. und hat keine Hydrostößel, sondern man sollte jede 100 000 Km das Ventilspiel nachstellen (wurde noch nie gemacht) deswegen könnte ich auch keinen Unterschied hören, ob ihm das Öl gefällt. Er verbraucht kein Tropfen Öl, und hat noch den originalen Turbolader, die Turboleitungen sind schon an manchen Stellen undicht, wo er schon ein wenig schwitzt. Nur damit ihr verstehts, warum ich so viel Kopfschmerzen habe, wegen Viskosität. Ich habe ein Auto neben dem Xedos, der nur 5W30 gesehen hat, und ihm könnte es nicht besser gehen. Nur beim Xedos hört man schon, wenn ihm das Öl nicht gefällt. Vielleicht ist das nur ein akustisches Problem, und vielleicht wäre der 5W-30 auch okay gewesen. Und wegen Benzin, ich wusste gar nicht, dass Shell V-Power so wenig Ethanol drinnen hat. Vielleicht probiere ich auch mal, und schaue mal ob er weniger oder mehr schluckt. Auf jeden Fall, heute habe ich den Xedos 6 auf die Seite gelegt, und werde ihn nicht aufwecken, bis das Salz von der Straße weg ist. :-D Danke für eure Antworten |
Halli Hallo
Ich hatte bei unseren 2 X9 immer ein billiges 10W40 drinnen, aber alle 10kkm gewchselt. Einmal 340.000km und der andere knapp 500.000km. Das Keramikzeugs hatte ich schon vor über 20 Jahren einmal im X9 probiert und am Spritverbrauch hat sich nix geändert. Bei damaligen 1000km/Woche kann ich mir diese Aussage erlauben. Bin gerade letzte Woche wieder über das Zeug gestolpert und habe mir gedacht das der Blick damals nur auf den Spritverbrauch etwas eingeengt war und es gleich in mein derzeitiges Auto gekippt! ;-) Hatschi |
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Sehr gute Entscheidung! Ich habe 10 Jahre Erfahrung mit dem V6 im Xedos. Fahre von Anfang nur 10W40. Auch bzw. vorallem im Winter. Keine Probleme! Ich nehme folgendes ROWE Öl: https://motor-oel.com/ROWE-HIGHTEC-F...0093/ART100975 Zitat:
Im Betrieb im Sommer wird das Öl im V6 sehr warm! Das erreicht ein Diesel selten. Vorallem nicht so ein alter Diesel. |
Zitat:
Aber seit dem ich mich mit den Eigenschaften* der Öl eingehend beschäftigt habe, ist mir klar dass das nur Marketing-Sprüche sind. Denn es ist ja nur das wichtig was das Öl "KANN" und nicht wie es hergestellt wurde. Die zwei wichtigsten Eigenschaften sind für mich: - tatsächliche Viskosität - HTHS = Scherstabilität Viskosität Die Norm gib einen Bereich vor, in dem das Öl fallen muss um z.b. xW-40 heißen zu dürfen. Daher kann man dann, wenn man die Datenblätter ließt "dünne" 40er von "dicken" 40er unterscheiden. Teilweise quasi eine Mogelpackung. Denn so kann ein dickes 30er näher am dünnen 40er liegen als ein dickes 40er. HTHS Das gibt eigentlich wie wesentlichste Eigenschaft des Öls an: Wie hoch darf die Belastung sein, ohne dass der Schmierfilm abbricht. Da hat das von mir oben verlinkte ROWE Öl einen Wert von 4,1 mPas. Viele haben 3,5 oder weniger. Einige Hersteller nennen diesen Wert nicht mal im Datnblatt. Solch ein Öl kaufe ich dann zb gar nicht. Alle anderen Eigenschaften der Öle sind nice, aber da wechsle ich lieber öfters. *) Aus den Datenblättern der Hersteller. |
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Ansonsten habe ich mich jetzt mal sehr ausführlich mit der freundlichen KI meines Vertrauens ausgetauscht und einige Informationen bekommen. Da darf sich jetzt jeder seine eigene Meinung über den Wahrheitsgehalt machen, aber für mich klingt es plausibel. Zu den Ölsorten generell: Zitat:
Wenn man mineralisches Öl nehmen würde: Zitat:
Und würde der Umstieg auf vollsynthetisch beim X6 V6 etwas bringen? Zitat:
Christian |
@Christian
Das ist mir zu theoretisch und zu allgemein, solche tiefgreifenden technischen Eigenschaften von Ölen auf nur 3 Gruppen zu verallgemeinern: - mineralisch - teilsynthetisch - vollsynthetisch Gibt es eine Norm dafür, die eindeutig darlegt an welchen Eigenschaften welches Öl in welche Kategorie gehört? Oder muss ich als Kunde auf den Hersteller vertrauen, dass er mir nicht ein teilsynthetisches als vollsynthetisch verkauft? Auch ist es damit NICHT möglich Öle verschiedener Hersteller miteinander zu vergleichen um sich ein Urteil zu bilden welches besser/schlechter ist. Ich wollte mit meiner vorigen Aussage bestärken, dass man als erstes auf die Viskosität achten sollte. Erst dann auf den Rest. Somit ist für mich in keinster Weise zu rechtfertigen, z.B. ein 10W40 teilsynthetisch durch ein 5W30 vollsynthetisch zu ersetzen im gleichen Motor. Weil Viskosität is wichtig und kann durch Additive nicht ersetzt werden. Und das Argument "funktioniert seit xxxx km" ist beim Öl mit Vorsicht zu genießen. Denn ohne Öltemperatur-Anzeige weiß man z.b. nicht wie oft es stark belastet wird (höhere Temperaturen sind stärkere Belastungen und lassen das Öl schneller altern). Ein Öl mit höherer Viskosität hat dadurch mehr Energiespeicher-Vermögen und wird nicht so schnell so heiß. = Vorteil 10W40 ggü. 5W30 Auch erkennt man Verschleiß von falschem Öl nicht, außer wenn es schon zu spät ist. Der nächste Punkt, umso "hochwertiger" die Additive desto schneller altert das Öl bzw wird schneller schlechter. Das bezieht sich auch auf die Viskosität selbst. Man muss nämlich wissen, dass das Basisöl (vor der Additivierung) jedes Mehrbereichsöl der Kalt-Visko (5W oder 10W) entspricht. Erst die Additive lassen es bei Betriebs-Temp. "dicker" werden was dann dem W30 oder W40 entspricht. Das bedeutet, dass ein 5W40 und ein 10W40 bei Betriebs-Temp. nur im Neuzustand gleichwertig sind. Im gealterten Zustand ist ein 5W40 selbst bei Betriebs-Temp. (!) dünner als ein 10W40. Fazit: Ohne technisches Wissen oder zumindest einschlägiger Erfahrung (damit meine ich den selben Motor) sollte man tunlichst vermeiden die Viskosität zu verändern! Selbst wenn der Hersteller Jahre später seine Empfehlung nach unten (!) ändert soll man davon Abstand nehmen. PS: Es ist technisch korrekt, dass man mit dünnerem Öl niedrigere Verbräuche erzielen kann. Das ist aber schon der einzigste positive Punkt von einem dünnen Öl ggü. einem dicken. Der Punkt ist aber, dass (hier unser V6) aber eben für ein 10W40 gebaut wurde. Deswegen tut man dem Motor nix gutes wenn man jetzt ein 5W30 fährt. Der Spritspareffekt am Gaspedal ist um ein vielfaches größer! |
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