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eco-tuning - 20% weniger sprit?
die firma skn-tuning bietet sogenanntes "eco-chiptuning" für den xedos v6 laut preisliste'06 für 249,- an. ein bericht kam letztens auf phoenix. angeblich soll der spritverbrauch um bis zu 20% sinken, die motorleistung um 4 ps steigen.
ist das was seriöses? hat jemand erfahrungen damit? http://www.skn-tuning.de/portal/alia...opDefault.aspx |
Das ist aber schon ne Doofe frage! schau Dir die Firma an!
Die Ist absolut Spitze in dem was sie machen! und Weltbekannt! Da ist es fast ne Beleidigung zu fragen ob sie (oder ihr Produkt) seriös sei! |
Fahre einfach nur vorausschauend, das spart am Meisten.
Was soll den der Spaß kosten? Demnach kannst du dir dann ausrechnen, wie lange du fahren musst um die Kosten durch geringeren Verbrauch wieder auszugleichen. |
Jabronis letzten Satz habe ich einfach mal überlesen, der war ziemlich unpassend und überflüssig....
Ansonsten ist dieses Ökotuning durchaus seriös und wird nicht nur von SKN angeboten. Momentan ist das der aktuellste Trend. Dahinter steckt ein simpler Grundgedanke: man nutze die brach liegenden Reserven des Motor ausnahmsweise mal nicht zur Leistungssteigerung, sondern um dem Motor bevorzugt "untendrum" mehr Drehmoment zu verleihen. Effekt: bei gleicher Fahrweise (das ist die Voraussetzung für eine Spareffekt) kann man früher hochschalten und niedertouriger fahren. Je weniger Drehzahl, desto weniger Spritverbrauch. Das funktioniert. Beim Benziner allerdings eher eingeschränkt. Bei einem direkteinspritzenden Turbo-Diesel kann das schon mal auf einen Liter Ersparnis auf 100 km hinauslaufen. Gruß, Christian |
Hi,
die Firma sieht ja sehr seriös aus, komisch ist aber schon wenn man den Preis vom ECO-Tuning(249,00 Euro) mit dem Preis vom Chip-Tuning (499,00Euro) vergleicht. Nach eigenen angaben ist das ECO-Tuning nichts anderes wie ein Chip-Tuning nur in die andere Richtung. Beim Xedos dürfte sich das ja nicht unterscheiden. Gruß Lou8) |
gemach, gemach…
ok, die frage der seriösität scheint geklärt. mit dem thema tuning hab ich sonst nix zu tun. also, woher wissen?
thema erfahrungen: bis zu 20% spriteinsparung kann ja viel heißen… wenn's dann effektiv nur ein paar wenige prozent sind, übersteigt der zeitpunkt der amortisierung schnell die durchschnittliche halbwärtszeit von 4-5 jahren meiner fahrzeuge. kosten für tüv-abnahme kommen ja auch noch dazu. also: wenn jemand mehr weiß, würd's mich freuen… |
Naja, Weißt ja wie´s gemeint ist chris!
Aber habe mich auch beim durchstöbern der Seite gefragt warum das Eco nur die hälfte kostet!? Soweit ich weiß ist es ja auch das selbe verfahren nur halt die Einstellungen gehen halt in die andere Richtung! Und vom Aufwand her ist beides sehr aufwendig! Aber man hat beim eco tuning, auch nen Leistungsgewinn! |
Hi there!
Finde das alles überhaupt nicht seriös. SKN mag ja einen gewissen Bekanntheitsgrad haben, aber 10% Mehrleistung mit dem Tuning-Chip und 20% weniger Verbrauch mit dem ECO-Chip ist technisch, ohne tiefgreifende Umbauten am Motor nicht machbar. Die Ingenieure bei Mazda sind auch nicht mit der Nudelsuppe dahergeschwommen. Ich halte das Ganze auch eher für einen Marketing-Gag, wie ja schon die Preisgestaltung für Eco- und Performancechip zeigt. Und überhaupt, wenn SKN so gut ist, warum machen sie nicht gleich einen Chip mit der perfekten Synthese aus ECO UND Performance: Teillast beinhart ECO und Vollgas konsequent maximale Leistung. Alles eine Frage des Kennfeldes, sollte für den Profi kein Problem darstellen. Ich glaube, die bringen mit ihrem Eprom weder Leistung noch Ökonomie zustande. Gruß Highscore |
Zitat:
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Ich stelle einfach nur mal paar Fragen, beantwortet sie Euch selbst und denkt Euch den Rest, ob es sich für den X6 lohnt. Das es bei Dieseln funktioniert, daran besteht bei mir kein Zweifel:
Wieso finde ich auf der ECO-Seite von SKN kein einziges Diagramm? (oder zeigt mir eins, ich habs sicher nur übersehen). Warum sind die "ECO-Testfahrzeuge" allesamt Diesel? Was sagt es uns aus unserer Lebenserfahrung, wenn irgendwo "BIS" minus irgendwas Prozent steht? Wieviel Prozent Mehrleistung sind 4PS mehr (im Konfigurator beim Xedos)? Werde ich diese Mehrleistung spüren? Werde ich 6Nm Drehmomentsteigerung spüren? Lassen sich mit 6Nm mehr "bis zu 20%" Sprit sparen? Zu Christian: Ich finde Jabronis letzten Satz nicht so schlimm. Der erste Satz ist aber heftig. XmaXV6 hat eine normale Frage gestellt und bekommt als erstes rangeknallt: "Das ist aber schon ne Doofe frage!" Gibt es "doofe Fragen"? Nein. Gibt es "doofe Antworten". Ich denke schon. Ach ja, auch ich habe über alle Grenzen hinweg bekannte Firma noch nicht gekannt. Ach ja, was haltet Ihr davon, wenn wir alle zusammenlegen, einen Xedos "tunen" oder "eco"isieren, das ganze in ein paar Tests (Prüfstand und ein paar tausend Kilometer Straße) festhalten und dann hier im Forum präsentieren? Wie gesagt, es finden sich bestimmt genug Freiwillige.:-D :-D |
also ich persönlich halte auch nicht von diesem Ecotuning. Das hört sich für mich so an, als ob ein eBay-Verkäufer seinen Chip mit Leistungssteigerung und gleichzeitigem Spritersparnis an den Mann bringen will. Nur wird hier von der Fa. das Verkaufsargument ganz anders dargestellt. Quasi wird das Pferd von hinten aufgezäumt. Wenn man etwas gegen den Spritverbrauch unternehmen will, dann sollte man in Erwägung ziehen, seinen Gasfuß etwas unter Kontrolle zu haben. Allerdings kann auch trotzdem etwas an der Hardware gemacht werden. Mein Vorbesitzer hat die Dienste dieser Firma in Anspruch genommen. Laut Meßprotokoll ist die Einspritzmenge nach erfolgter Behandlung von 7,5 qcm/min. auf 5,5 qcm/min. gesunken
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hi, erstmal danke für eure beiträge. nur: wirklich schlauer bin ich bisher noch nicht geworden. der einwand, daß die eco-testfahrzeuge nur diesel sind, macht einen schon stutzig. auch die 6 mn und 4 ps mehrleistung sind keine plausible erklärung für 20% ersparnis. is alles sehr schwammig.
rechenbeispiel: 12.000 km/jahr, angenommene einsparung 10% (9l -> 8,1l / 100km), spritpreis 1,25, ergäbe eine amortisierung nach drei jahren bei einer investition von ca. 400,- (250,- + 141,- tüv + 3% mwst). viele unsichere variablen. wenn die ersparnis unter 10% fällt (was ich befürchte), und solange ich keinen mit persönlichen erfahrungen bezüglich eco-tuning kenne, werde ich ohne fundierte infos die pfoten davon lassen. |
Also ich denke dass jede firma welche behauptet etwas besser als das Werk machen zu können zu niedrigen Preisen einfach nicht als seriös gelten kann.
Grund für das Denken: Ich habe das Glück, dass der Schwiegervater Gasanlagen beruflich einbaut. Ich habe mich auch mit der Programierung von Gasanlagen auseinandergsetzt und kann nur sagen, dass die Ideale Einstellung der Gasanlage (welche ja ein frei programierbares Steuergerät besitzt) darin besteht, die Einstellung des Benzinsteuergerätes zu erreichen. Wenn ich mir also so eine Firma anschaue, welche für 250€ eine Steuergerätoptimierung anbietet, die angeblich besser ist als die Werkseinstellung, dann kann ich das nicht glauben. Zur Optimierung eines Steuergerätes bedarf es doch mehrerer Experten die auch am Rollenprüfstand ein Auto mehrere Tage testen und das Kennfeld optimieren.Nimmt man an, dass 4 Ingenieure an einem Steuergerät einen Monat sitzen, und die Stunde Arbeit mit etwa 100€ angesetzt wird (man bedenke dass hier auch die Miete, Strom Geräteabnutzung, Geräteanschaffung und und und enthalten sind), so kommen doch etwa 800 Stunden arbeit zusammen. Das wären 80000 € Kosten ein Steuergerät zu optimieren (sehr sehr günstig gerechnet). Man müsste also 320 Stück verkaufen (Steuern nicht mitgerechnet) um auf diesen Preis zu kommen. MIt Steuerabgaben (Umsatz, Gewerbesteuer) also etwa 500 Stück um auf Null zu kommen. Nimmt man nun die Anzahl der Zugelassenen Xedosse mit ein und demselben Motor, dann kommt man in etwa auf eine ähnliche Anzahl. Da nicht jeder so ein Chip einbaut, ist es ein Minusgeschäft. Wer macht heute freiwillig ein Minusgeschäft??? Sollte nun die Meinung herrschen, dass die keinen Monat brauchen, dann frage ich mich, wieviel Mazda Ingenieure an einem Steuergerät wieviel Monate sitzen. Und warum holt sich Mazda nicht so tolle Leute die bei den so eine Optimierung im Werk machen. Heutzutage wäre doch eine Verbrauchsreduzierung von 10 auf 8 Liter durchaus ein Verkaufsargument. Also ich bin mal auf die Meinung gespannt. |
Also ganz allgemein was die optimierung eines Steuergeräts betrifft, da bist Du viel zu theoretisch. Die Optimierung kostet erstens in der Realität deutlich weniger.
Du kannst dir zweitens vorstellen daß die Erstellung des Kennfeldes durch die Mazdaleute anfang der 90ger Jahre berücksichtigen mußte dass der Motor in allen Teilen der Welt mit verschiedenen damaligen Öl und Benzinqualitäten störungsfrei arbeiten musste und zwar mindestens innerhalb der Garantiezeit. Von dem Aspekt aus gesehen KANN sich eine Optimierung des Steuergerätes bei einem Fahrzeug positiv auf die Fahreigenschaften, auch den Verbrauch auswirken, je nachdem welche "Reserven" noch aktiviert werden können. Wunder dürfte man besonders bei Saugmotoren aber nicht erwarten, da abgesehen von den eingeabuten "Reserven" das Kennfeld vom Hersteller schon optimal ausgearbeitet wurde. Das Ganze war allgemein gemeint und ist weder für noch gegen dieses Verbrauchstuning. Ich glaube dass der Verbrauch hier eher theoretisch begründet ist, es würde mich wundern wenn in der Praxis ein großer Unterschied zu spüren ist. Gruss |
Hallo, Leute!
Zitat:
Für den Mazda ist nur eine Sorte Öl empfohlen und mit verschiedenen Benzinsorten kann Klopfsensor umgehen und das Auto entsprechend einstellen. Andere Sensoren sorgen dafür, dass das Auto bei jedem Wetter läuft. So grossartig viele Möglichkeiten zum Tunen geben die Kennfelder der Benziner nicht. Alles, was man darin ändert beim gleichbleibenden Motor und restlichen Bauteilen, schadet der Leistung und/oder der Lebenszeit und/oder dem Verbrauch des Motors. Aus diesen Gründen stimme ich xedi6 vollkommen zu. Die Mazda-Ingenieure sind auch keine Idioten gewesen. Ich kenne da ein paar Fälle, bei denen die Hersteller aus Marketing-Überlegungen die Motoren gedrosselt haben. Dies taten sie aber mit anderen Mitteln. Bsp: Civic EJ9 1,4 gab es mit 90PS, aber auch mit 75PS, obwohl identischer Motor darin ist. Unterschied: Eine Dichtung, die dem Motor Luftzufuhr abgedreht hat. Wirkung: Herabstufung des Fahrzeuges in Versicherung + weniger Steuer. Änderung des Kennlinienfeldes währe auch möglich, hätte aber dem Motor geschadet. Roman. |
Zitat:
Und das mit der empfohlenen Ölsorte, naja empfohlen wurde die ebenfalls anno dazumal. Zum dritten punkt geb ich dir Recht, die Mazda Leute haben sehr schickes Auto gebaut, nämlich den Xedos:) Letztendlich befürworte ich die Optimierung eines Kennfeldes im Bezug auf die Motorcharakteristik, aber wenn das Motiv ein Verbrauchsvorteil und dieser durch (zu starke) Abmagerung bewirkt wird, würde ich das auch lassen. Gruß |
Hi...
das ist wirklich ein interessantes thema. Was das Abmagern und Anfetten nabetrifft, so kann ich nur aus meiner Gasnalagenprogramierung sprechen. Magert oder fettet man ein Teil des Kennfeldes an, so ist durchaus eine Veränderung in diesem Teil in einem bestimmten Zustand möglich. Dies führt aber zu einer anderen Verschlechterung, sei es im kalten Zustand dass der Motos sich verschluckt oder dass das Material sich schneller abnutzt oder der Verbrauch steigt und und und. Was als wieterer Punkt interesant wäre (das würde mich selber interessieren), wie wird beim Chiptuning die Lambdaregelung umgangen bzw. wird diese auch geändert?? Denn wenn plötzlich das Gemisch abgemagert oder angefettet wird aufgrund der Kennfeldoptimierung so reagiert ja die Lambdasonde darauf und gibt dem Steuergerät ein Gegensignal zur Abmagerung oder Anfettung. Das müsste doch eigentlich auch verändert werden? Wie sieht es eigentlich nach der Neuoptimierung aus, kann das Steuergerät dann weiterhin sich "selbst anlernen"?? Denn unser Steuergerät passt sich der Fahrweise an. Vielleicht weis da jemand bescheid. Gruß |
@Streethawk: Ich habe Dich nicht gemeint. Du wirst wahrscheinlich die von Dir geschriebene Argumentation nicht selbst ausgedacht haben, sondern irgend-wo gehört, oder gelesen haben. Gerade das habe ich damit angedeutet.
@xedi6: Ich kenne da eine Tunings-Firma, die bei der Abstimmung die Lamda-Sonde herausoperiert. Das ist natürlich nicht im Sinne des Erfinders. Gute Tuner lassen sie für sich arbeiten. Dabei kommen 2 Fragen auf: - Wenn man Chiptuning ohne Motoränderungen betreibt, muss man wohl die Lambda-Sonde abschalten. Wie tut man das, ohne im Steuergerät zu pfuschen? - Wenn man z.B. ein Turbo einbaut und die Sonde drin lässt, versucht diese ja den Motor mit optimalen Gemisch zu versorgen. Wie ich verstanden habe, ist das auch das Optimum für den Motor. Wie das beim Xedos ist, weiss ich nicht. Ich wundere mich auch, wie man eine Gas-Anlage in den vernünftig reinbekommt, weil in dem Motor auch ein Klopfsensor existiert. Das Geräusch der Verbrennung des Gases müsste sich doch vom normalen Geräusch unterscheinden, geschweige den Geräuschen beim aufgeladenem Motor... Roman. |
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