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Kohlendioxid
Moin,
würde mich interessieren wieviel CO2 mein 1,6er (09.97; Serie 2) rauswirft, konnte nicht dazu finden. Wird der CO2 Ausstoß dann auf den Durchschnittsverbrauch angegeben oder worauf? Finde gut das an der Front was passiert, mal sehen auf was sich die Leute da einigen. Gruß Roland |
Der Umrechnungsfaktor für Superbenzin in Gramm/Kilometer beträgt 23,965517241379310344827586206897. Bedeutet bei einem Xedos V6: 9 Liter Super * 23,965517241379310344827586206897 = 215,7 g/km CO2
Wenn man annimmt dass ein Xedos 1.6 ca. 8 Liter nimmt, so berechnet man 23,965517241379310344827586206897 * 8 = 191,72 g/km CO2 Ach ja, ich habe einfach inne Autobild geschaut, da steht immer der Verbrauch da und der CO2 Ausstoss, da gibt es den eben beschriebenen mathematschischen Zusammenhang. Ich übernehme keine Garantie, ich denke mal wenn man mit gerundeten 23,97 arbeitet reicht das vollkommen um zu sehen, wie der Hase läuft. |
Thanx H@ns,
brauche im Sommer ~6,2l/100km im Winter ~7,3l/100Km komme also auf CO2: ~150 - 175g/km Gruß Roland |
Habe den Windoof XP Taschenrechner genommen. Bei Autogas besteht die Annahme, dass ca. 90 % des CO2 Ausstosses entstehen wie beim Benzinbetrieb. Bedeutet dass wenn mein X6 V6 ca. 9 Liter Super genommen hat und ca. 216 Gramm ausgestossen hat .... so müsste er im LPG Betrieb ca. 216g * 0,9 = 194,4 G ausstossen. Die Werbeslogans der Flüssiggaslobby sprechen sogar von 15 % Ersparnis.
http://www.umweltfreundlich-autofahr...teile_LPG.html |
sorry hatte meinen Beitrag zwischenzeitlich geändert, wollte selber nochmal nach dem Autogas sehen. -> hast du aber zwischenzeitlich erledigt ;)
hmm, der etwas höhere Verbrauch (~10%) von LPG macht den Vorteil der gringeren CO2 Emmision fast wieder weg. gruß Roland |
Ist der CO2-Ausstoß wirklich immer und generell im gleichen Verhältnis proportional zum Benzinverbrauch? Ich dachte immer, man könne die CO2-Produktion innermotorisch über effizientere Verbrennung beeinflussen?
Denn sonst verstehe ich nicht ganz, wie die EU ihre 140 g/km bzw. die Bundesregierung die geplanten 120 g/km als Obergrenze einführen und durchsetzen will. Das käme ja dann quasi einem Verbot aller Autos mit Motoren größer als Smart-Spielzeugmotörchen gleich. Diesel sind da ja auch keine Alternative. Zu obigem frag ich mich allerdings auch, wieso der Zweiliter-TDI von VW z.B. im Passat bei einem Durchschnittsverbrauch von 7 Liter mit 159 g/km angegeben ist, der Zweiliter-Commonrail-Diesel von Mazda mit ähnlichem Verbrauch allerdings mit 181 g/km? Zum Vergleich mal eine Obergrenze: der Mazda 3 MPS mit dem 2,3 Liter DISI-Turbo Dampfhammer und Verbräuchen jenseits der 10 Liter ist mit 231 g/km angegeben, der Zweiliter-Vierzylinder im Mazda 6 mit 165 bis 210 g/km, je nach Fahrweise. Gruß, Christian |
Der CO2 Ausstoß hängt natürlich auch vom jeweiligen Fahrzeug und dessen Abgasnorm ab. Ein Euro 5 Auto hat bei gleichen Verbrauch einen wesentlich geringeren Ausstoß wie ein Euro 2 Auto. Wenn der Ausstoß nur nach verbrauch gehen würde, wozu bräuchten wir dann die ganzen Normen ???? :?:
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Naja, ich habe bei Autobild den Faktor anhand eines Opel Vectra 2.2 und Toyota RAV4 nachgerechnet und auf den Kraftsoff "Super" geachtet, da stimmt diese "Faustformel". Ja, ist schon komisch mit der 120 Gramm Richtline, da kann man ja wirklich in Zukunft nur mit irgendwelchen 1,0 Liter Dreizylinderkisten durch die Gegend heizen. Bestimmt spielen da andere motorinterne Faktoren eine Rolle .. Ähm, ich glaube bei den Euro Grenzwerten spielen die anderen Schadstoffe neben CO2 eine wesentlich höhere Rolle, nein .. CO2 spielt offensichtlich bis jetzt fast gar keine Rolle ... Kohlenmonoxid, Stickstoff, Partikel und son Zeugs wohl eher. Das wiederum hat was mit der Sauberkeit der Verbrennung zu tun. Sonst würde ein Porsche Cayenne, Touareg, Ford Maverick etc. oder Hummer kein Euro 4 bekommen. Ach ja, natürlich ist in den Autogas Werbeslogans der "Mehrverbrauch" schon mit eingerechnet. Wobei "Mehrverbrauch" kein Energiemehrverbrauch ist sondern tatsächlich ein Minderverbrauch, da 1 Liter Benzin = dem Brennwert von 1,3 Liter LPG entsprechen. Demgegenüber steht "nur" ein Mehrverbrauch von 15-20 %. In diesem Effizienzgewinn seitens des Motorwirkungsgrades kommt wahrscheinlich auch die CO2 Ersparnis von 10-15 Prozent in den Broschüren.
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Hallo,
http://dat.de/leitfaden/LeitfadenCO2.pdf (Groß;Tabelle ab Seite 9, Passat TDI Seite 59) hiernach hat der TDI 2.0 im Passat einen Kombinierten Verbrauch von 5,8l/100km bei einer Emission von 153 g/km Der CO2 Umrechnungswert für diesel scheint höher zu liegen etwa bei 26,5 x L/100km; CO2 g/km der Umrechnungswert den H@ns für Benzin angegeben hat kommt (Stichpunkt prüfung) in der Tabelle mit Wenigen Gramm (2-3) hoch-runter gut heraus. Mein X ist halt schon fast 10J alt gilt, die Umrechnung auch für ältere Motoren - oder sind die neuen alle schon soweit optimiert das die CO2 Emission praktisch nur noch vom Verbrauch abhängig ist - hm Schöne Grüße Roland |
desto sauberer die verbrennung desto mehr CO2 wird ausgestoßen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! dazu ist ja ein katalysator da, dieser wandelt die giftigen CO gase in CO2 um ! wenn nur reiner CO2 als abgas rauskommen würde, dann wäre dies optimal !
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Klar hat Diesel einen anderen CO2 Wert, da der Brennwert höher ist. Der Faktor müsste enstprechend höher liegen.
Hab mal den in die Tabelle entsprechend dem Link bei Subaru Autogasmodellen geschaut, der Faktor müsste ca. Pin Mal Daumen 23,658536585365853658536585365854 sein. Macht bei meiner Gaskiste ca. 10,7 Liter LPG * 23,658536585365853658536585365854 = 253 Gramm pro Kilometer. Angeblich sind es im Benzinbetrieb 215 Gramm bei mir ... Komisch. Wie kommen die Werber dann zu den Aussagen bwzüglich der CO2 Ersparnis? Irgendwas stimmt da sicher an meinem Ansatz nicht??? |
öhm sicher der Windoof XP :)
bei Subaru hab ich 16,9 als Umrechnungswert heraus, ergibt für dein LPG X bei 10,7l/100km 180g/km. Sind aber recht wenige Motoren angegeben, weis nicht ob es da eventuell noch eine größere Streuung gibt oder ob der Wert auch als einigermasen konstant angesehen werden kann......geht aber in die richtige richtung und tatsächlichin in den Bereich von 15% weniger gruß Roland |
Das spez. Geweicht vom Diesel ist höher, deshalb ist ein geringerer Dieselverbrau in der CO2 Bilanz gleich mit einem Benziner der mehr verbraucht.
Auf welchen Verbrauch beziht sich den die Angabe vom Umrechenfaktor. Drittelmix, Stadtverkehr, Vollgas, Konstant 120km/h... Eine durchschnittliche Verbrauchsangage umzurechnen sagt einem was dan im Schnitt hinten aus dem Auspuff kommt. Interessant ist allerdings wie die Angabe bei Neuwagen ermittelt wird, um einen direkten Vergleich zu ziehen. > Power satt ohne Kat! < ;) |
hab mal bei Wikipedia reingeschaut
http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftstoffverbrauch runter scrollen bis Kraftstoffverbrauch gemäß RL 93/116/EWG Auf dem Rollenprüfstand wird aus den Abgasemissionen der Verbrauch berechnet - uff gruß Roland |
Oh, Tatsache, habe mich etwas in der Spalte vertan :oops:
Der Faktor ist 16,96 also bei ca. 181 Gramm/Kilometer CO2 bei 10,7 Litern LPG. Ist schon ein Unterschied zu 9 Litern Benzin und 215 Gramm :ja: Macht knapp die Obergrenze von 15 % aus, die in der Werbung versprochen war :) |
Und RoRo, was fällt dir dabei auf?
Der Zyklus beinhaltet nur Geschwindigkeiten bis 120 km/h. Danach ist es wieder völlig wurst was an Abgasen ausgestoßen wird. |
Es ist zwar schön und gut, den CO2-Ausstoß eines Wagens heranzuziehen, wenn man in die die Umweltrichuntg schaut. Er sagt aber überhaupt nichts über die Energieeffizienz eines Motors aus. Ein wirklich sinnvoller Vergleich lässt nur die Energiemenge zu, die verbraucht wird, die, im Umkehrschluss, nichts über den CO2-Ausstoß aussagt.
Jetzt fangt mal an zu rechnen. Was ist, wenn einem Kraftstoff 15% "Öko"-Sprit zugesetzt wird. Fließt der dann in die CO2-Statisktik mit ein oder nicht? Und welche CO2-Mengen werden überhaupt bei der Erzeugung des Öko-Sprits benötigt... In meinen Augen ist die CO2-Diskussion müßig. Dennoch ist Klimaschutz wichtig. Eine sinnvolle Angabe ist für mich der Energieverbrauch. So kann man die Effizienz (!) eines Motors sehr schön darstellen. Denn ein Motor, der bei 200PS Leistungsabgabe 300gCO2/km ausstößt ist EFFIZIENTER als ein Motor, der nur 75PS leistet und dabei 150gCO2/km ausstößt. WO dieser Motor eingebaut wird, ist doch erstmal zweitrangig. Das KANN ein Porsche sein, aber auch ein Mercedes Sprinter mit 4 Tonnen Nutzlast. Ach ja, hier für die Rechenfreudigen: Energiegehalt für verschiedene Gemische von Autogas (Propan/Butan): 95/5 : 23,755 MJ/l = 6,599 kWh/l (100%) (Bezugsgröße) 70/30: 24,464 MJ/l = 6,796 kWh/l (103%) -> + 3% (Energie gegenüber der Bezugsgröße beim Vergleich pro Liter) 60/40: 24,747 MJ/l = 6,874 kWh/l (104,2%) -> + 4,2% 50/50: 25,031 MJ/l = 6,954 kWh/l (105,4%) -> + 5,4% 30/70: 25,598 MJ/l = 7,111 kWh/l (107,8%) -> + 7,8% 20/80: 25,881 MJ/l = 7,190 kWh/l (109%) -> + 9% Ottokraftstoffe: - Normal: 0,715 .. 0,765 kg/l; 42,7 MJ/kg(11,86 kWh/kg) -> 30,53 .. 32,66 MJ/l(8,48 .. 9,07 kWh/l) -> +28,5 .. 37,5 % - Super : 0,730 .. 0,780 kg/l; 43,5 MJ/kg(12,084 kWh/kg) -> 31,76 .. 33,93 MJ/l(8,82 .. 9,43 kWh/l) -> +33,6 .. 42,8 % Diesel : 0,815 .. 0,855 kg/l; 42,5 MJ/kg(11,8065kWh/kg) -> 34,64 .. 36,34 MJ/l( 9,62 .. 10,10 kWh/l) -> +45,8 .. 53 % Rapsöl : 0,925 kg/l; 39,5 MJ/kg(10,973kWh/kg) -> 36,53 MJ/L (10,15 kWh/l) Und wie man schön sieht, enthält ein kg Diesel weniger Energie als ein Kilo Benzin. Nur durch die höhere Dichte ergibt sich ein höherer Energiegehalt bei Identischem Volumen(=pro Liter). 10 Liter LPG (50/50%)/ 100km entsprechen 69,54 kWh/100km (Durchschnittsverbrauch über 30.000km) Das entspricht dem Energiegehalt von 7,62 L Superbenzin oder 7,05 Litern Diesel. Jetzt vergleicht einfach mal selber mit Autos, die ein Leergewicht von 1280kg, ca. 140PS und 6 Zylinder haben. Wenn man es dann irgendwann endlich mal geschafft hat, effiziente Motoren zu bauen, sollte man drüber nachdenken, statt dem gebundenen Kohlenstoff andere Energieträger zu verbrennen, also z.B. Wasserstoff (der natürlich CO2-Frei erzeugt sein sollte). |
Moin,
nur noch mal kurz, ging mir nur um den CO2 wert vom 1,6er sonst nix. Nebenbei ist rausgekommen das scheinebar der Verbrauch nur mit einem Konstanten Faktor Multipliziert werden muss um auf den CO2 Wert zu kommen. Da ich immernoch über den Einbau einer LPG Anlage nachdenke und H@ns so eine Gaskiste (wie er so schön sagt) fährt, hat mich der CO2 Wert beim möglichen LPG Umbau auch interessiert auch hier bin ich jetzt schlauer als zuvor. Energiedichte der Treibstoffe etc. ist auch interessant, eine allg. PKW Schadstoff oder klimadiskussion liegt mir aber fern, wäre sicher auch interssant dazu müsste ich mich halt erstmal ins Thema einarbeiten - fehlt die Zeit, Klima ist recht Komplex. schöne Grüße Roland |
>>Nebenbei ist rausgekommen das scheinebar der Verbrauch nur mit einem
>>Konstanten Faktor Multipliziert werden muss um auf den CO2 Wert zu >>kommen. Natürlich. Wenn ich 1 kg Benzin verbrenne, enthält das Abgas immer die gleiche Menge Kohlenstoff. Dieser Kohlenstoff liegt in über 99,9% im CO2 vor. Der Anteil, der im CO gebunden wird, ist verschwindend gering bzw. wird im Katalysator in CO2 umgewandelt. Entscheidend ist letztendlich, wie effektiv der Motor arbeitet und welche Leistung er aus diesem 1 kg Benzin rausholen kann. Deshalb muss der Faktor immer gleich sein. Jeder Brennstoff hat natürlich nen anderen Faktor. >>Da ich immernoch über den Einbau einer LPG Anlage nachdenke und H@ns >>so eine Gaskiste (wie er so schön sagt) fährt, hat mich der CO2 Wert beim >>möglichen LPG Umbau auch interessiert auch hier bin ich jetzt schlauer als >>zuvor. Du wirst aber nach Einbau einer Gasanlage keine Probleme wegen eines evtl. zu hohen CO2-Wertes bekommen, da bei allen Berechnungen (z.B. für die KFZ-Steuer) immer der Wert mit Benzinantrieb zugrunde gelegt wird. Es kann nicht sein, dass Du nach der Abgasnorm Euro2 im Benzinbetrieb besteuert wirst (da Du ja immer THEORETISCH auf Benzin fahren könntest. Obwohl die Abgaswerte (CO, NOx, SO, SO2, Ruß) auf LPG deutlich besser sind), auf der anderen Seite aber durch einen evtl. zu hohen CO2-Wert im LPG-Betrieb irgendeine Strafe (Fahrverbot, Strafsteuer usw.) kassierst. Da würde mit zweierlei Maß gemessen. |
In der Rechnung wurde doch bewiesen, dass LPG tatsählich rein rechnerisch bezogen auf Subaru Autos eine Ersparnis von 15 % bringt :ja:
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Hi there!
Wie sieht es bei eich in Germanien mit Alhohol (als Treibstoff, nicht als Genußmittel) aus? In Schweden gibt es ja schon ein flächendeckendes Netz von Tankstellen, an dem man E85 (Gemisch aus 85% Ethanol und 15% Benzin), sowie auch anderen Gemische (E30 und E50 - 30% bzw. 50% Alkohol, der Rest Benzin9 tanken kann. E30-50 soll ziemlichjeder Motor ohne Probleme vertragen. Wirkt wie ein Oktan-Booster und soll bei Turbo-Motoren ohne Änderung bis zu 9% Mehrleistung bringen. Angeblich soll es bei Euch schon 150 Tanken mit dem Öko-Tuningsaft geben, und ihr arbeitet an einem flächendeckenden Netz. Hier im Ösi-Land gibt es leider nicht eine Gelegenheit, diesen wunderbaren Stoff in den Xedos zu füllen. Hat schon jemand von Euch Erfahrungen mit dem Alhohol-Sprit gemacht? gruß Highscore |
Gibt's bei uns auch, wenn auch nur an ganz wenigen Orten. Zumeist in den Varianten E50 und E85. Seit 1. Januar auch an jeder Tankstelle sozusagen als "E5" - Beimischungspflicht mit Biosprit im Benzin seit dank ;)
E50 kannst Du einfach so in den Tank kippen, was den Motor gar nicht weiter interessieren soll. Bringt aber auch nix. Und da die Steuervergünstigung für Ethanol schrittweise bis 2012 komplett heruntergefahren wird, wird Ethanol schon in Kürze sogar teurer werden als Superbenzin (voller Mineralölsteuersatz von 45 Cent pro Liter). Bei E85 wird's dann interessant, auch wenn diesem Sprit der gleiche steuerbedingte Tod droht. Mein Autogas-Umrüster hat E85 auch zu seinen Umrüstungen hinzugenommen. Für E85 wird ein zusätzliches Steuergerät benötigt, ähnlich wie bei Autogas. Zusatzkosten etwa 1000 Euro. Wenn ich es richtig mitgekriegt habe, könnte der Xedos-Zweiliter-V6 mit E85 auf bis zu 170 PS und 50 Nm mehr Drehmoment kommen. Aber dank bundesdeutscher Gesetzgebung wäre das auf Dauer ein teurer Leistungszuwachs. Meiner Meinung nach ist Bioethanol auch auf lange Sicht gegen Autogas ziemlich chancenlos. Insbesondere, wenn man die europäischen Nachbarländer und sogar China betrachtet, wo Autogas nach Benzin und Diesel der verbreitetste Kraftstoff ist, noch vor Pöl und dergleichen. Gruß, Christian |
@ Wirthenson
Damit ist wohl das Flexfuel-Gerät aus Brasilien gemeint. Kostet so 800 bis 1000 Eier. Dieses Teil macht nichts anderes als die rund 30% weniger Heizwert, die E85 hat im Vergleich zu normalem Sprit dadurch zu kompensieren, daß die Öffnungszeiten an den Einspritzventilen entsprechend verlängert werden. Das ist doch genau die Technik, die ich beim Motorrad mache für 350 Eier. Kriege ja schon die ganze Zeit lange Zähne, wenn ich sehe, was da so als Kosten vorgelegt wird. Gruß Highscore |
Nachtrag LPG versus Ethanol
Wieso soll Ethanol gegen Flüssiggas chancenlos sein?
Wenn Ethanol aus Biomasse erzeugt wird, ist es als Kraftstoff CO2-neutral. Das schafft Flüssiggas nicht, das ein Abfallprodukt der Erdöl-Verarbeitung ist. Die essentielle Frage ist hakt nur, aus welchen Ausgangsmaterialien der Alkohol erzeugt werden soll. Der aktuelle Weg, ihn aus Getreide oder anderen Nutzpflanzen zu gewinnen, gefällt mir so gar nicht. Aber wie wäre es denn, wenn man die Massen biologischen Mülls, die in Form alter Semmeln, Früchten etc. im Hausmüll und in Supermarkten in ziemlich massiven Mengen, statt sie zu kompostieren, vergären und sie in diesen netten, oktanfesten, ökologisch verträglichen Kraftstoff umwandeln würde? Das ganze dezentral, mit kleinen Kraftwerken als Wärmequelle für die Destillation vor Ort. Die Technik wäre verfügbar, egentlich nur eine politische Fragestellung Gruß Highscore P.S. Wieso soll der Xedos auf einmal mit Alkohol 50 Nm mehr haben? Wenn des so leicht ginge, wäre doch V-Power oder etwas vergleichliches mit viel Oktan das Tuningmittel. Funktioniert halt leider nicht |
Dass Ethanol gegenüber Autogas ziemlich chancenlos ist, meinte ich keineswegs in Hinblick auf die Umwelteigenschaften beider Kraftstoffe. Eher auf deren allgemeine Akzeptanz, Verbreitung und steuerlicher (Un-) Gleichbehandlung.
Du musst bedenken, dass Ethanol ein wenig günstiger ist als Benzin, Autogas dagegen nur die Hälfte kostet und sogar im mittelalterlich rückständigen Deutschland eine wesentlich bessere Infrastruktur zu bieten hat. Und da von der Steuergesetzgebung nicht gewollt, wird Ethanol bei uns kaum eine nennenswerte Verbreitung erreichen können. Das mag in Österreich anders sein, wo Autogas im Gegensatz zum kompletten restlichen Europa keine Rolle spielt und zumindest als Kraftstoff nahezu unbekannt zu sein scheint. Gruß, Christian |
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