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-   -   Hydrostössel klappern.... (https://www.xedos-community.de/showthread.php?t=38839)

xedosoliker39 29.06.2007 22:08

Hydrostössel klappern....
 
Hallo Leute;)
Wie oben genannt habe ich Hydrostösselklappern... nichts neues ist bekannt..
...aber bei mir klappern die Stössel mal überhaupt nicht (beim Kaltstart..:!: versteht sich:-))mal sehr wenig... oder mal schon richtig nagelnd u. immer für ein paar sekunden u. dann ist es wieder ruhig.(es hat aber nichts damit zu tun das mein X6 längerer Zeit gestanden ist oder so..es wird fast täglich bewegt:!: Nach ca. 8 std. standzeit wenn ich von Arbeit zurück zu meinem Wagen einsteige u.starte hört man es entweder mal nicht,mal wenig oder schon deutlich:!: Ursache :?:
Seiher hat der Wagen 5w40 öl gehabt (noch!) aber bald nicht mehr dann kommt 10W60 rein..:!:
Da hoffe ich wird es besser:-)
Mfg Xedosoliker39

xedos9er 29.06.2007 23:03

Hallo,

das ist ein Phänomen mit den Hdyros. Hängt aber immer davon ab, wie gerade der Nocken auf die betroffenen Hydros drückt beim ausmachen des Motors. Mal laufen die Hydros dann schneller leer, so dass sie nach ein paar Stunden (oder 1 Tag) länger klappern und manchmal ist alles i.O.!

In diesem Thread wurde schon mal das eine oder andere (auch viel Falsches) geschrieben:
http://xedos-community.de/showthread.php?t=38014

Hier habe ich dann was u.a. geschrieben:
http://xedos-community.de/showthread...5536#post45536

Fakt ist, dass es oft ein Verdreckungsproblem der Hydros ist + mechanischer Verscheiß, so dass sie nicht mehr so gut das Öl halten können. Benutzt man von Anfang an ein sehr gutes Öl, dann bekommt man wahrscheinlich nie Probleme damit. Bei mir ist es jedenfalls so gut wie weg....nur ab und zu klappern die Hydros nach längerer Zeit für sehr, sehr kurze Zeit. Und nicht mehr 2min wie früher. Aber eigentlich schnurrt der Motor jetzt wieder ab der ersten Umdrehung....

Zu Deinem Vorhaben: 10W-60 ändert mit Sicherheit nichts an dem Klappern beim Kaltstart.....höchstens wenn das Klappern beim warmen Motor auftreten würde! Abgesehen davon sind die meisten 60er Öle keine besonderen Langlauföle, d.h. Sie halten den Motor nicht sehr lange sauber.....! Sind ja auch mehr für den kurzen Renneinsatz gedacht. Und wenn Du schon ein Spitzenöl haben willst, dass Temp.-Visko-technisch die meisten 10W-60 Öle in den Schatten stellt, dazu noch mehr als genügend Fließfähig ist im Kalten ist und dann auch noch eins der besten Additivpakete auf dem Markt hat, dann greif zum Mobil 1 5W-50. Es gibt nichts besseres.......


Gruß

Olli 29.06.2007 23:53

Hallo!

Versuch mal 10W40 von Mobil, das hat bei vielen geholfen, bei mir ist es seitdem auch besser.

Gruß, Olli

xedosoliker39 30.06.2007 00:12

Also das mit 10W60 öl hat mir von ATZ ein Kollege empfohlen,nachdem ich ihn gefragt habe welches öl ausser 10W40 freigegeben ist für den Xedos6...darunter ist auch 10W60 aufgeführt!!
Da ich unter anderem zu hohen ölverbrauch habe (ca. 1 l auf 1000km !)
das u.a. diese 5W40öl mitbeeinflusst (laut Mazda Mechaniker) sei 10W40das beste für den Xedos 6 V6!
Deswegen möchte ich u.a. den Ölverbrauch im Zaum halten,mit 10W40 oder 10W60 soll der ölverbrauch sich halbieren (laut Mazda Mechaniker)
Mechanisch ist der Motor in Topzustand..der Motor raucht absolut nicht,kein ölverlust (auch habe ich mein Xedos mit einem bekannten wgn.Rauchzeichen am Auspuff... er mit seinem Auto ich vor ihm voll gejagt,dabei am begrenzer rauf u.runter geschaltet ob etwas auffälliges ist: aber nada:| warum trotzdem soviel ölverbrauch :?: kann ich nicht nachvollziehen:(
mal sehen....:?
Mfg

xedos9er 02.07.2007 12:20

@ xedosoliker39
Ich will Dich nicht zu sehr verwirren, da Du offensichtlich nicht so viel Ahnung von Schmierstoffen hast. Und die "Ratschläge", die Du erhalten hast, helfen auch nicht wirklich bzw. halte ich die nicht für optimal. Ist aber auch ok und soll keine Beleidigung sein. Also, nicht falsch verstehen...

Zu den Freigaben für den V6: Es gibt keine direkten Freigaben/Vorgaben außer einer alten API SJ oder so.....aber das sind absolute Min.-Anforderungen. Aktuell API SM!

Zu den Viskositäten: Es wird kein Motor für eine bestimmte Visko gebaut....viel mehr wird geguckt, welche Visko optimal ist bzw. welches den Ansprüchen/Einsatzzwecken am meisten gewachsen ist.....zum damaligen Zeitpunkt. Deswegen wurden nur Empfehlungen ausgesprochen! Deswegen wurde damals ein Allround-Öl wie das 10W-40 empfohlen. Es gibt aber auch Fortschritte!!! Es geht aber genauso gut auch 0W-30, 0W-40, 5W-30, 5W-40, 10W-40, 0W-40, 5W-50 und 10W-60! Wie dann aber der Motor darauf reagiert und läuft bzw. Verschleiß hat, ist eine ganz andere Sache. Das hängt immer vom jeweiligen Öl (Grundöl), Visko und Additivpaket ab. Aber ein 0W-40 stellt heute so ziemlich das Optimum dar, da es mit zunehmender geringer ausdünnt, als ein 10W-40. Grund ist das vollsynth. Grundöl und der hohe Viskositätsindex. Und für den Langstreckenfahrer (mit Benziner und ganz besonders Turbomotoren) mit viel BAB ist ein 5W-50 vom erwähnten M1 das non plus ultra.

Zum Ölverbrauch: Hängt wie immer vom Motor ab und dem Zustand von diesem! Zudem hängt der hohe Ölverbrauch nicht unbedingt vom 5W-40 ab. Denn es hat die gleiche Visko bei 100°C wie ein 10W-40!!!!! Sondern hängt es eher vom Grundöl und dem damit verbundenen Verdampfungsverlust ab! Mit dem vollsynth. Meguin 5W-40, welches ich vorher drin hatte, war der Ölverbrauch sehr gering (etwa 0,1L/1000km). Und mit dem jetzigen Mobil1 0W-40 und 5W-50 Gemisch habe ich in den letzen 3500km 0,5l verbraucht. Und????? Das ist total OK!!
Mach doch mal ne vernünftige Motorspülung, verwende ein Öl mit niedrigem Verdampfungsverlust (<10%, alle Teil- und HC-Öle haben einen um 12%, vollsynth um 7-8%, Visko nie kleiner als XXW-40 verwenden).
Und kontrollier doch mal das Ventil auf der vorderen Ventildeckeldichtung (das kleine mit dem 90° Bogen). Dazu wurde doch hier schon mal was geschrieben.Der Ölverbrauch wurde damit halbiert. Anleitung wie es zu prüfen ist, steht auch dabei.
http://xedos-community.de/showthread.php?t=37689

Gruß


PS: Das Additiv "Oil Stop Leak" oder so ähnlich von Wynns oder Bars kann nach einer Spülung auch nicht Schaden. Es beeinflusst die Visko oder Qualität des Öls nicht. Sind nur Pflegeadditive für Dichtungen (auch für etwas verschlissene Ventilscgaftdichtungen), die die Dichtungen etwas aufquellen lassen und imprägnieren. Vielleicht hilft das auch....

tobias32 02.07.2007 14:58

Am Begrenzer runterschalten?
Wird wohl weniger das Öl sein, was Deinem Motor den Garaus macht.

xedosoliker39 03.07.2007 07:00

@xedos9er
Ok das mit dem öl is klar...
Aber das mit Motorspülung wollte ich am anfang auch!!
Aber dann hab ich es mir wieder anders überlegt, aus dem folgenden Grund:
1.Mein Wagen wurde überwiegend Autobahn bewegt..d.h allein zwischen 2005-2006 hat der Wagen über 65000km(!!) zurückgelegt.
Also kann der Motor ja keine Ablagerungen haben oder!?
Als ich wgn. Motorspülung mein Teilehändler fragte hat er gesagt:
Mein Wagen sei Langstreckenfzg...u.bei Langstrecken auto entstehe sowieso keine Ablagerung..
das wäre weggeworfenes Geld u. ausserdem
wäre Motorspülung nicht unbedingt zu empfehlen mit der begründung:
Das der Motor dadurch angegriffen sein würde..so was sollte man ausschlisslich bei fast kaputten Motoren machen.. hat er gesagt.
Was stimmt jetzt:?:
Soll ich Motorspülung machen oder nicht?
Denn ich will diese Woche den Ölwechsel durchziehen..;-)
Zum thema Ventil:
habe ich auch schon mein Mechaniker schauen lassen...ventil ist ok!
eigentlich will ich schon Motorspülung machen...wenn ich schon ölwechsel mache,dann vorher in den altöl Motorspülung rein...danach frisches öl.
mal schauen...

Xedos 03.07.2007 07:24

Ich halte das mit einer Motorspülung auch für Unfug. Dafür sollte man lieber immer anständiges Öl fahren. Ablagerungen in älteren Motoren (bei Oldtimern) gibt es immer. Damals gab es so hochwertige Öle mit aller feinstem Additivpaket noch nicht. Aber gerade bei solchen Motoren sollte man aufpassen, dass sich durch eine Motorspülung nicht größere Ablagerungen lösen und Ölkanäle wie (z.b. in der Kurbelwelle an den Lagerstellen) verstopfen.
Die heutigen Additive sorgen überigens auch für eine Reinigungswirkung. Daher wäre ich mit einem "Superöl" wie 0W-30 & Co. auch vorsichtig bei Motoren, in denen über Jahre hinweg nur 10W-40 oder gar 15W-40 gefahren wurde.
Aber all dies gehört mal wieder zur fast täglichen Öldiskussion.

xedosoliker39 03.07.2007 07:32

Da kommt man immer mehr durcheinander...u. weiss am ende nicht was besser oder richtig wäre...8)

wirthensohn 03.07.2007 07:48

Bisher haben mir alle (alle!) Werkstätten und alle KFZler dringlichst von einer Motorspülung abgeraten. Die Gefahr ist sehr groß, dass gerade bei einem älteren Motor durch die Spülung sämtliche Dichtungen undicht werden und der Motor quasi voll-inkontinent wird. Ganz beiläufig werden die gelösten Ablagerungen noch sämtliche auffindbaren Öffnungen und Kanäle verstopfen.

Kurz: es ist höchst unwahrscheinlich, dass der Motor nach einer Motorspülung besser läuft. Es ist aber recht wahrscheinlich, dass der Motor nach einer Motorspülung nicht mehr lange läuft...

Gruß,
Christian

xedosoliker39 03.07.2007 07:58

Diesen Verdacht hab ich eigentlich auch..:-D

xedos9er 03.07.2007 22:58

@xedosoliker39 ....und alle Anderen

Also, hier erkennt man wieder einmal, wie viel Halbwissen in dem Köpfen vorhanden ist und immer schön weiterverbreitet wird! Kopfschütteln......

Es wird hier ja so dargestellt, als wenn ein jahrelang gelaufener Motor mit ganz normalen betriebsbedingten Ablagerungen (und das auch oft, weil das ältere Öl den Motor nicht mehr sauber hält und somit maßgeblich zur Verschmutzung beiträgt. Was auch oft bei Motoren zu beobachten ist, die mit Standardöl gefahren worden sind) besser ist, als ein Motor im Neuzustand OHNE ABLAGERUNGEN???!!!!

Sicherlich hat ein Motor, der sehr viel Autobahn bewegt wird weniger Ablagerungen, weil das Öl auch dementsprechend oft gewechselt wird. Aber gerade ein Öl, welches thermisch nicht lange Stabil ist, trägt zum Verschmutzen des Motors bei.

Mein Xedos wurde auch jährlich 25tkm gefahren bevor ich ihn gekauft habe. Und? Ein sauberer Motor sieht beim Blick in den Einfüllstutzen anders aus!!!!

Zum Thema Motorspülung- Sinnvoll oder nicht? schreibe ich mal ein paar Worte bzw. Zitate aus anderen Foren:

Handelsübliche, vollsynth. Grundöle bestehen i. d. R. ausschließlich aus synth. PAOs (einige wenige enthalten noch eine kleine Ester-Komponente). Synth. PAOs sind strukturell definierte i-Paraffine, welche in mehreren Synthese-Prozessen aus Rohbenzin hergestellt werden. Diese bestehen ausschließlich aus Kohlenstoff und Wasserstoff. Wo also, sollte da jetzt eine Reinigungswirkung herkommen?

Tatsache ist, dass diese den Motor selber kaum verschmutzen, weil die eine sehr viel bessere Temperaturstabilität (Widerstand der Verbindung gegen einen Zerfall durch Hitze) und auch eine bessere oxidative Stabilität (Widerstand der Verbindung gegen eine Reaktion mit Sauerstoff) haben.

Aber eine Reinigungswirkung (in Bezug auf alte Ablagerungen) haben auch die überhaupt keine. Ein Motorenöl bekommt die erst und nur durch die Zugabe von waschaktiven Substanzen (= Detergentien), welche gleichzeitig die alkalische Reserve im Öl bilden. Die kann ich aber natürlich auch einem konventionellen mineralischen oder einem HC-Öl genauso zugeben.

Es gibt aber eben auch vollsynth. Formulierungen, welche einseitig für den Motorsport formuliert sind, und kaum bis gar keine waschaktiven Zusätze enthalten. Und so ein vollsynth. hat deshalb auch keine Reinigungswirkung.

Ein modernes und für einen langen Alltagseinsatz formuliertes Motoröl, enthält aber natürlich u. a. auch immer Detergentien, welche eben auch die alkalische Reserve im Öl bilden.

Und die beste Motorsauberkeit erreiche ich natürlich, wenn ich ein hochwertiges vollsynth. nehme, welches eben u. a. auch eine ordentliche Ladung sehr wirksamer, waschaktiver Detergentien und auch eine ordentliche Ladung Dispersanten enthält. Ändert aber nichts daran, dass das Grundöl selbst (also alleine) überhaupt keine Reinigungswirkung hat.

Und verwende ich jetzt von Anfang an immer ein solches Spitzenöl, und wechsle ich das auch immer rechtzeitig, dann brauche ich logischerweise auch nie eine Motorspülung machen.

War das aber nicht immer der Fall, und will ich jetzt auf ein solches wechseln, ist eine vorherige Innenreinigung alleine deshalb schon empfehlenswert, weil dieses dann nicht gleich mit soviel altem Schmutz aus dem Motor belastet wird. Und würde ich hier vorher keine Innenreinigung machen, sollte man unbedingt ein erstes verkürztes Intervall mit diesem Öl fahren. Deshalb ist so ein Innenreiniger dann auch sehr sinnvoll, und auch günstiger als ein zusätzlicher Wechsel mit einem echten Spitzenöl.

Als Detergentien und Dispersanten (Reinigungs- u. Reinhalte-Additive) eignen sich folgende Substanzen. Motorenöle können davon nur eine oder auch eine Kombi aus mehreren enthalten:

Succinimide, neutrale Metallsulfonate, Phonate, Phenolate, Phosphate, Thiophosphate, polymere Detergentien, Aminverbindungen, Sulfonate, hochmolekulare organische Barium-, Blei-, Kalk-, oder Zinksalze.

Und nur diese Substanzen können Ablagerungen lösen, Säuren neutralisieren, sowie ölunlösliche Rückstände und auch harz- u. asphalthaltige Oxidationsprodukte am Ausfallen, Zusammenballen und Ablagern hindern. Das Grundöl alleine, egal welche Art, kann das alles NICHT!

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Ob nun eine Innen-Reinigung nötig ist, kann aus der Entfernung schlecht beurteilt werden. Bei einer Laufleistung von 100tsd kann das aber mal sicher nichts schaden.
Wenn aber Ablagerungen am Öleinfüllstutzen zu sehen sind- wie sieht es dann wohl im Motorinneren aus????

Ob man nun eine Motor-Spülung machen soll: Schau dazu doch einfach mal in die Öleinfüll-Öffnung rein. Da sieht man zwar nicht wie die Kolben aussehen, ist aber schon mal ein guter Anhalt.

Also, ist da alles metallisch blank = Spülung sehr wahrscheinlich überflüssig! Mit brauner Schicht überzogen = Spülung sinnvoll! Mit dicker schwarzer Schicht überzogen = unbedingt machen!

Zudem kostet es auch nicht die Welt (rund 15€) und ist sehr einfach in der Anwendung.

Was passiert bei der Motorspülung?

Motor-Innen-Reiniger: Solche Zusätze bestehen aus einer Trägerflüssigkeit, in der hochwirksame Detergent u. Dispersant-Additive gelöst sind.

Erstere entfernen selbst hartnäckige Ablagerungen im Ölkreislauf, welche ölunlöslich sind. Ätzende Substanzen sind da aber natürlich NICHT enthalten. Also nichts, was Metalle o. auch Dichtungs-Materiallien angreifen könnte (es sollen ja auch keine Motorteile, sondern nur Ablagerungen gelöst werden). Die Ablagerungen werden auch nicht einfach nur irgendwie abgelöst, sondern durch eine chemische Reaktion AUFGELÖST. Deshalb kann dabei auch nichts verstopfen!

Und letztere sammeln die winzig kleinen Substanzen (welche man mit dem bloßen Auge gar nicht sehen kann) ein, und transportieren sie zum Ölfilter. Und alles was so klein ist, dass es vom Filter nicht absorbiert wird, wird umhüllt u. fein verteilt in Schwebe gehalten, u. verschwindet dann mit dem Altöl aus dem Motor.
gelöst sind.



Also, was soll nun den Motor angreifen, wenn es doch die gleichen Additive wie im Öl sind?????

Und zu den Dichtungen und das diese Undicht werden: Dichtungen werden mit der Zeit spröde und rissig und fallen dadurch irgendwann aus. Die passiert besonders dann schneller, wenn man ein Öl fährt, dass nicht von Haus aus Pflegemittel beinhaltet und es passiert auch dann, wenn das Öl oft nicht rechtzeitig gewechselt worden ist bevor die Detergent u. Dispersant-Additive aufgebraucht sind. Der anfallende Dreck setzt sich auch vor die Dichtungen und zwischen Dichtungen und Welle z.B., so dass diese gar nicht richtig sauber abschließen können........Eine Motorspülung kann dann sogar wieder helfen, indem sie die Dreck wegspült und so ein funktionieren der Dichtung ermöglicht, falls diese mechanisch nicht völlig hinüber ist.

Mein Motor hat jetzt 2 richtige Motorspülungen hinter sich + 3.x vollsynth. Öl!

Kein Motordefekt-stattdessen Motor absolut dicht, wenig Ölverbrauch und einen geringeren Spritverbrauch als je zuvor!

Korrigiert mich, wenn ich irgendetwas falsch gesagt habe oder meine Erfahrungen völliger Quatsch sind...


Gruß

Highscore 04.07.2007 20:06

Hi there!

Wenn jemand auf rituelle Waschungen steht, na dann bitte.

Ich zweifle aber die Sinnhaftigkeit ernsthaft an. Rückstände an den Kolbenringen z.B. bestehen z.B. aus Kohle. Und Kohlenstoff ist leider so gut wie unlöslich. Da hilft nur mechanische Bearbeitung, sprich Kratzen.

Darum, wenn erst einmal ein Rückstand so hart geworden ist, daß er sich nicht mehr im Öl löst, bein ich mehr als skeptisch, ob da so ein Wundermittel noch helfen kann.

Phosphate als waschaktive Substanz? Kenne ich nur aus Waschmitteln wie Dash oder Omo. Sind auch meines Wissens nach nicht öllöslich.

Aber vielleicht wäre ja ein modernes Flüssigwaschmittel in der Tat der Stein der Weisen.

Wer traut sich als Erster?

Highscore

Xedos 04.07.2007 21:48

.... das erinnert mich wieder an die Aussage einer meiner damaligen Professoren: "Wer viel schreibt weiss nichts!"

:p

Soll sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Bei solchen Texten ist oftmals ein Link sinnvoll.

Larsi 08.07.2007 10:52

Hallo

Meine Hydros klappern jetzt in der Kaltlaufphase auch länger.Eigentlich fast immer bis die Nadel der Motortemp. sich bewegt.Klingt echt zum kotzen.
Ich werde demnächst mal das Hydro-Stößel Additiv von Liqui Moly probieren und werde dann hier berichten ob es was gebracht hat.Ich werde dann auch von 5w-40 auf 10w40 beim nächsten Ölwechel umsatteln.Das 10w 40 von Mobil was hier einige nehmen ist das nicht teilsyntetisch?
Ich wollte eigentlich lieber ein vollsyntetisches weil mein jetztiges das von shell auch nur ein teilsyntetisches ist.Gibts den ein vollsyntetisches 10w40? Wenn ja welches und hat damit jemand Erfahrungen gemacht?.


Gruß Larsi

Highscore 08.07.2007 23:56

Hi there,

Hydrostößel leben vom Öldruck. Über das richtige Öl wurde hier schon länge mal breite philosophiert. Genauso wichtig ist aber auch ein Ölfilter, der in seinem Durchfluß entspricht. Offenkundig - so weiß man auf Probetalk zu berichten - gibt es aber jede Menge Nachbaufilter, die zu wenig durchlassen.

Darum, wenn es in der Kaviatur klappert, nicht nur ein gescheites Öl in die Mühle schütten, sondern auch ein Qualitätsfilter dazu sich vergönnen.

Highscore

xedosoliker39 09.07.2007 03:12

@highscore!
Was für ein öl gehört nach deiner Meinung nach in den xedos rein:?:
10W40 oder?!

Highscore 09.07.2007 21:34

Hi there!

Mir kommt vor das Öl in unserem Xedos wird höher belastet als in anderen Motoren: Zum ist unser Ölvolumen eher klein, zum anderen haben wir einen Thermostat, der erst bei 95°C voll aufmacht. Die meisten anderen Kühsysteme, die ich kenne sind auf 80 - 85°C geregelt

Da unser "Olkühler" ein Wärmetauscher zum Kühlkreislauf ist, heißt das für mich, daß Ölussumpftemperaturen jenseits von 100 °C beim Xedos nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel sind.
Hat jemand hier im Forum ein Ölthermometer installiert und weiß, was sich da wirklich abspielt?

Das erklärt auch, weshalb sich eher minderwertige Öle in unserem Xedos sehr gern in Rauch auflösen und einen hohen Ölverbrauch bewirken.

Was die Ölsorte angeht, so gehe ich die Sache so an, wie früher in der guten alten Zeit: im Sommer kommt ein dickeres Öl hinein. Jetzt, wo es so heiß ist, vetraue ich auf ein 15W-50. Ohne rgendwelche Probleme mit den Stößeln.
In der kühlen Jahreszeit kommt ein Saft hinein, dessen erste Zahl auf dem Etikett niedrig ist.

Mit einem 5W-30 hätte ich intuitiv Angst. Die zweite Zahl im Viskositäts-Index gilt nur für frisches Öl. Im Betrieb kann aus einem 10W-40 ruck-zuck ein 30er Öl werden. Ein 30er Öl reicht zwar - außer im Hochsommer auf der Autobahn vollauf, nur wenn es gegen 20 geht, wird es eng mit der Schmierreserve.

Wichtig ist nur, daß das Öl wirklich hochwertig ist. Das hat nicht unbedingt immer etwas mit dem Preis zu tun.

Auf das Sikolene bin ich gekommen, weil ich es leid war, für die Nobel-Qualität 20 Eier/L abzudrücken. Das Zeug kriegt man ohne Schachern für 13. Das ist nicht billig, aber angemessen für die Qualität.

Aber, Öl ist eine Vertrauens- und Glaubenssache. Darum jeder, wie er meint und will.

Highscore

Larsi 06.08.2007 18:10

So Jung's bin von 5w40 auf 10w40 Öl umgestiegen.Hab das gute Mobil 1 genommen und siehe da Hydros sind nicht mehr zu hören.Also 10w40 ist wohl doch das beste Öl fürn Xedos der viele Kilometer runter hat.

Gruß Larsi

wirthensohn 06.08.2007 18:19

Das predige ich doch seit Jahren, nur will mir keiner zuhören :D

Gruß,
Christian

Xedos 06.08.2007 20:53

Zu hören und auf jemanden hören sind zwei Paar Schuhe. ;)

Christian Lenz 06.08.2007 22:26

Hallo!

Nun will ich auch noch meinen Senf dazu geben:

Im Urlaub in der SChweiz hat es mich mit der Zylinderkopfdichtung(wirklich) erwischt. Bei der Reparatur wurde dem Motor nahezu null Verschleiss (ausser der Dichtung, wegen Überhitzun (im November 06)) attestiert.

Allerdings sei das Schlimmste, was ich nun machen könne ein extrem (vermeintlich) hochwertiges Öl zu nehmen. Z.B. Mobil1 0W-40. Dann sei der Motor bald hinüber. Sinnvoll sein ein gutes 10W-40. Die Werkstatt setzte da bei fast allen Autos ein, mit gutem Erfolg. Und der Xedos-Motor sei für dieses Ol geradezu ideal.

Ok, ist nur eine Empfehlung. MIr wurde ein Schweizer Öl empfohlen, das ich nicht kenne, oder aber das Mobil Formula S 10W-40 (Nachfolger vom Super S?)

Moin Moin
Christian

Xs!le 07.08.2007 22:54

hmm
 
hey,

Ich freue mich für euch wenn eure Hydros still mit dem 10W40 von Mobil sind.
Bei mir ist das leider nicht der Fall bzw. Die ersten 3 Tage war ruhe danach war es wieder da. Klingt wie ein diesel egal ob warm oder kalt !

Versuche es diesmal mit dem 5W50 von mobil, über eine Motorspülung habe ich auch nachgedacht (denke das der Hydristössel in der hintern bank verstopft ist).

Aber irgendwie macht ihr mir gerade angst mit dem Spülen !!! :|

gruß Sven

Olli 07.08.2007 23:26

Schau doch mal hier im Wiki, vielleicht ist das auch die Tellerfeder...

Highscore 07.08.2007 23:27

@XS!le

Faß Dir mal ein Herz, leg den 2. Gang ein und laß Deinen Xedos drehen, bis die Motorsteuerung abriegelt. Der Drehzahlmesser steht dann irgendwo bei 7500, aber, wenn sonst alles i.O. ist. sollte das Dein Motor locker aushalten. Meiner verkraftet das mit 270000 auf der Uhr immer noch klaglos.

Der Sinn von der Übung ist, den Ventiltrieb dorthin zu bringen, daß er dezent zu flattern anfängt - darum sollte es auch kein normaler Betriebszustand sein.
Das bringt dann auch die Hydros zum pumpen, und es kommt wieder neues, frisches Öl hinein.

Der Trick ist aus Probetalk, bei meinem Xedos hilft es super.

Highscore

Xs!le 08.08.2007 21:25

hy

@HighScore, hattes du mir damals schon in nem anderen Threat gesagt.
Das habe ich auch ausprobiert gehollfen hat das nicht. Habe das dann sogar nochmal für ca. 3-4sec. gemacht (im Drehzahlbegrenzer).

PS: Ist dir mal aufgefallen das der im 2. 110km/h rennt !!!

@Oli, habe ich auch schon gedacht aber mein Meschaniker meint es sei ein Hydrostössel. Nach dem Letzten Öl wechsel war ja auch für 3 tage ruhe (mit 10W40 !!!

Denke das der dank dem Forbesitzer einfach im Eimer ist, er bekamm immer das 5W30 von Mazda (mann was ein sch...önes ÖL).

Was Kostet den so ein Tellerfeder Wechsel ?? Kosten datenbank läuft ja mom nicht !


gruß Sven

milfhunta 08.08.2007 23:01

warum net das 5W30 nehmen? immerhin stehts in der anleitung...auf jeden fall fürn X9

Olli 08.08.2007 23:06

Zitat:

Zitat von Xs!le (Beitrag 50565)
...
Was Kostet den so ein Tellerfeder Wechsel ?? Kosten datenbank läuft ja mom nicht !


gruß Sven

Schau mal in diesem Thread, da steht was dazu drin. Soll wohl etwa 400 Euro kosten, weil ein hoher Arbeitsaufwand besteht.

Wenn ich das richtig sehe, fährst du ja auch noch einen X6 der ersten Serie, da könnte es durchaus sein. Meine klackert auch, die Hydros sind aber ruhig.

Gruß, Olli

Xs!le 10.08.2007 17:39

Lissen and repeat !!
 
hy,

also da ich mich wirklich frage ob das die hydros oder die Tellerfeder ist.... habe ich mal ne soundfile gemacht http://www.file-upload.net/download-...klack.wav.html
(ist 2MB groß).

Könnte mir einer sagen ob das die Hydros sind ? der Motor kling nämlich ganz schön rau !!!

Achso das geräuch kommt aus der Hinternbank ganz links (beifahrer), und geht über den Kompletten drehzahlbereich.

Ps aufgenommen bei warmen motor (ist aber egal weil immer da !)

Larsi 10.08.2007 17:47

Hi:p


Ich würde sagen es ist die Tellerfeder.


Gruß Larsi

Xs!le 10.08.2007 21:26

Danke Larsi,

bist du die Sicher ? Gut die Aufnahme ist nicht prall aber mehr gab mein Händy nicht her !

Dachte die Tellerfeder klappert nur im Standgas ! (steht so im Wiki).

Kling meines erachtesn wie ein diesel, aber es Könnte schlimmer sein: Er könnte Klingen wie ein Fiesta :-)

Gibts noch mehr meinungen zu dieser Aufnahme !?

groß und danke @all

Sven

Larsi 10.08.2007 23:01

Sicher kann man sich nie sein aber im Stand klang das so wie bei mir damals.Bei mir mußte damals die Ventildeckeldichtung gemacht werden und die fragten mich dann gleich ob sie die Tellerfeder mitwechseln solln weil eh alles offen ist.


Gruß Larsi


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