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Daniel Weiss 24.11.2009 12:47

CO2-Ausstoß
 
Ich habe soeben eine interessante Diskussion bzgl. CO2-Ausstoß im Radio mitverfolgt.

Wie vielleicht manche von euch wissen gilt in Österreich auf manchen Autobahnen der sogenannte ÖKO-100er (IG-L); Messstationen messen den CO2-Ausstoß und schalten dann bei Bedarf (in der Regel 2/3 des Tages) auf Tempo IG-L 100 um.

Nun war einer dieser möchtegern-Öko-Politiker im Radiostudio und hat Telefonische Fragen der Zuhörer beantwortet (jaaa ich weiß, solche Sender hören normal Leute deren Alter 60+ ist, aber lasst mich, ich mag sowas und das tut jetzt auch nix zur Sache :D )

Jedenfalls hat ein Anrufer folgende Frage gestellt:

Wenn ich mit meinem Audi mit 180 PS mit Tempo 130 "dahingleite" - ist mein CO2-Ausstoß dann nicht geringer als der eines 45-PS-Autos das mit Müh und Not 110 schafft? Und wenn ich mit dem Audi auf den 4. Gang schalte, bei Tempo 100, erhöht sich dann der CO2-Ausstoß nicht?"

Die Antwort des Politikers war ein eindeutiges NEIN; anscheinend erhöht sich bei dem Runterschalten auf den 4. Gang nur der Verbrauch, nicht aber der CO2-Ausstoß; ebenso hätte das 45-PS Auto das mit Tempo 100 Vollgas fährt weniger CO2-Ausstoß als der Audi mit 130 km/h.

Ich bin kein Experte, aber ich kann mir nicht vorstellen dass dies korrekt ist?

Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren.

MaKe 24.11.2009 13:01

Der angeblich ach so wichtige CO2-Ausstoß ist äquivalent zum Verbrauch, allerdings beim Diesel höher als beim Benziner.
Innerhalb der gleichen Treibstoffklasse gibt es daher keinen Unterschied zwischen einer CO2- und einer Verbrauchsangabe.

Was dieser Politiker von sich gibt, naja... ideologisches Geschwafel halt, wie so oft.
Gruß
MaKe

xedos9@graz 24.11.2009 13:11

hmmm...da spielen sicher mehrere Faktoren mit, daher redet der n blödsinn.

ein 45PS Corsa von '90 haut hinten sicher mehr CO2 raus, wie ein aktueller 2.0T aus dem VW / Audi Regal - wohlgemerkt bei gleicher Geschwindigkeit. Warum?

bei konstanten zb 100km/h dreht ein 2.0T sicher geringer im 6ten als ein corsa im 4ten. (oder wars eh ein 5gang?), abgastechnisch (3 katalysatoren, bessere zylinderfüllung, direkteinspritzung, etc) hat sich hier viel getan.

auto des gleichen baujahrs (zb seat leon 1.4 80PS) stößt bei gleicher geschwindigkeit vermutlich weniger aus.

prinzipiell zählt: mehr hubraum - mehr rein und auch mehr raus - verschwinden tun die abgase nicht.

da kommt wieder downsizing zum greifen...

also verallgemeinern kann man das nicht, wies der her im radiosender für über 60 jährige *g* getan hat.

lg, mekz.

Eddyk 24.11.2009 13:59

Ob jemand schneller dreht oder nicht ist für einen Vergleich uninteressant. Interessant ist nur der Verbrauch bei Geschwindigkeit x. Denn was reinkommt, kann nicht verschwinden und je nach Kat und der Zusammensetzung des Benzins wird CO2, H2O und diverse andere Chemikalien rausgepustet.

4kg vorne, sind am Ende auch 4kg hinten.

wirthensohn 24.11.2009 14:14

Ach Leute.... ;)

Der CO2-Ausstoß hängt proportional mit dem Spritverbrauch zusammen. Das heißt: bei 10 Liter auf 100 km Spritverbrauch kommt hinten exakt doppelt so viel CO2 raus wie bei 5 Liter auf 100 km.

Was auch gerne unter den Tisch gekehrt wird: verbraucht ein Diesel 10 Liter auf 100 km, kommt bei ihm hinten deutlich mehr CO2 raus als bei einem Benziner mit 10 Liter auf 100 km Verbrauch.

Es gilt:

1 Liter Benzin verbrennt zu 2,33 kg CO2
1 Liter Diesel verbrennt zu 2,64 kg CO2

Hierbei darf man nicht vergessen, dass in den Brennräumen eines Verbrennungsmotor nicht reiner Treibstoff verbrannt wird, sondern zu jeder Verbrennung immer ein Kohlenstoff-Träger (hier Benzin/Diesel) und ein Sauerstoff-Träger (hier Luft) gehört. Bei der Verbrennung entsteht dann CO2. Da Diesel einen höheren Energiegehalt und Kohlenstoffanteil besitzt, entsteht auch mehr CO2.

Grundsätzlich völlig unter den Tisch gekehrt wird aber, dass das CO2 aus den Autoabgasen nur einen Bruchteil der sonstigen weltweiten Klimagasproduktion ausmacht und dass ein Auto eben nicht nur CO2 ausstößt, sondern eine ganze Reihe von giftigen Stoffen.

Es wird gerne so getan, als seien kleine Autos per Definition umweltfreundlicher, nur weil auf dem Papier nach NEFZ (neuer europäischer Fahrzyklus) ein geringerer Verbrauch steht. Dass selbst ein moderner, sparsamer Kleinwagen spätestens mit eingeschalteter Klimaanlage schnell mal so viel verbraucht wie ein üppig motorisierter Mittelklasse-Familienkombi wird von den "Fachleuten" auch generell verschwiegen.

Es ist zwar so, dass ein 45 PS Corsa bei Autobahngeschwindigkeit (130 km/h) weniger Benzin verbraucht als eine Luxuslimousine und folglich weniger CO2 emittiert. Dass aber z.B. ein Audi A8 3.0 FSI mit seinen zwei Haupt- und zwei Vorkatalysatoren, seinen acht Lambdasonden, seiner Benzindirekteinspritzung und seiner aufwändigen Motor- und Einspritzsteuerung ansonsten um Welten weniger Schadstoffe ausstößt, wird auch wieder stillschweigend unter den Teppich gekehrt.

Ach ja: selbstverständlich verbraucht der beispielhaft genannte Corsa im vierten Gang bei höherer Drehzahl mehr Sprit als das gleiche Auto im fünften Gang. Wozu lernt man denn schon in der Fahrschule, dass man immer frühzeitig hochschalten soll? Und natürlich erhöht sich damit auch der CO2-Ausstoß.

Der CO2-Ausstoß in den Prospekten der Autos ist nur Wunschdenken und hat nichts mit der Realität zu tun.

Was den betreffenden Politiker betrifft, der solch einen inkompetenten Schwachsinn verbreitet: siehe meine Signatur...

Gruß,
Christian

Daniel Weiss 24.11.2009 14:30

bestünde dann die Möglichkeit dass ein Auto bei Tempo 120 weniger Verbrauch (ergo weniger CO2-Ausstoß) hat als bei Tempo 100? Hängt dies nicht auch mit der optimalen Geschwindigkeit zusammen und ist nicht auf alle KFZ verallgemeinbar?

Hat ein 400 PS-Auto bei Tempo 100 den optimalen Verbrauch? Oder kann es nicht sein dass sich dieser erst bei Tempo 120 oder 130 einpendelt da es mit 100km/h "untertourig" fährt?

Streethawk 24.11.2009 14:43

Naja irgendwo muß man ja ansetzen und die Mathematik nicht zu sehr fordern.
Man hat eben den CO2 Verbrauch genommen.

Geringere Geschwindigkeit = geringerer CO2 Verbrauch stimmt doch im Allgemeinen.

Wer jetzt seinen Wagen im 2. Gang mit 100 km/h über die Bahn jagt nur um das Gegenteil zu beweisen (bekommt doch eh niemand mit) dürfte die Ausnahme darstellen.

wirthensohn 24.11.2009 14:43

Das kannst Du alles nicht verallgemeinern.

Wer in der Schule in Physik aufgepasst hat, dem erzähle ich nichts Neues: ein Auto verbraucht bei Tempo 120 alleine schon aufgrund der deutlich höheren, zu überwindenden Kräfte (Rollwiderstand, Luftwiderstand, Reibung) mehr als das gleiche Auto bei Tempo 100.

Andererseits kann man auch nicht pauschal sagen, ein 400 PS Auto würde generell mehr verbrauchen als ein 40 PS Auto.

So gab es ja vor nicht allzulanger Zeit einen höchstoffiziellen Verbrauchstest im Alltagsbetrieb mit einem Porsche 911 Turbo mit über 400 PS, überwacht von der DEKRA, der dann einen Verbrauch von nicht mal 8 Liter ergab. Ein Golf mit 100 PS ist in der gleichen Situation nicht sparsamer.

Um mal Äpfel mit Birnen zu vergleichen: das, was ein moderner Kleinwagen mit mickrigem Benziner-Motörchen heutzutage verbraucht (unter 7 Liter), verbraucht auch mein dicker 1,8-Tonnen-Benz mit seiner Dampfhammer-Ölheizung unter der Haube (angegeben mit 5,6 Liter Außerortsverbrauch).

Gruß,
Christian

wirthensohn 24.11.2009 15:02

Zitat:

Zitat von Streethawk (Beitrag 87227)
Geringere Geschwindigkeit = geringerer CO2 Verbrauch stimmt doch im Allgemeinen.

Genau das ist allerdings ein Irrtum.

Tatsache ist: je langsamer man fährt, um so mehr wirken sich die innermotorischen Kräfte wie Reibung, Massen usw. aus - schleicht man mit Tempo 20 über die Autobahn, verbraucht man nicht generell weniger Sprit als mit dem gleichen Auto und Tempo 100 auf der gleichen Strecke. Spätestens, wenn dann noch Klimaanlage, Licht und sonstige Dinge hinzukommen, sieht die Sache anders aus.

Gruß,
Christian

Hatschi 24.11.2009 16:40

Halli Hallo

Wenn bei uns in der Frima die Anlage(n) für ein paar Tage stünden könnte wohl ganz Österreich ein Jahr lang Auto fahren...

Die Diskussionen über soetwas sind soetwas vom am Thema vorbei wenn man den wirklich etwas dagegen unternehmen wollte ... ohne nur ans Geld zu denken.

Hatschi

Streethawk 24.11.2009 17:03

Zitat:

Zitat von wirthensohn (Beitrag 87230)
Genau das ist allerdings ein Irrtum.

Tatsache ist: je langsamer man fährt, um so mehr wirken sich die innermotorischen Kräfte wie Reibung, Massen usw. aus - schleicht man mit Tempo 20 über die Autobahn, verbraucht man nicht generell weniger Sprit als mit dem gleichen Auto und Tempo 100 auf der gleichen Strecke. Spätestens, wenn dann noch Klimaanlage, Licht und sonstige Dinge hinzukommen, sieht die Sache anders aus.

Gruß,
Christian

1) Ich kenne niemanden der mit 20 km/h über die AB fährt.
2) Es ging um das Tempolimit 100 km/h

Gegeben der obigen Bedingungen welche schon durch den ersten Beitrag vorgegeben waren:

Würdest Du immer noch behaupten daß die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 100 km/h statistisch gesehen keine CO2 Senkung bewirkt?

VG

wirthensohn 24.11.2009 18:07

Zitat:

Zitat von Streethawk (Beitrag 87233)
2) Es ging um das Tempolimit 100 km/h

Gegeben der obigen Bedingungen welche schon durch den ersten Beitrag vorgegeben waren:

Würdest Du immer noch behaupten daß die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 100 km/h statistisch gesehen keine CO2 Senkung bewirkt?

Die Frage, ob sich durch Absenken des Tempolimits von 130 auf 100 eine nennenswerte CO2-Verringerung ergeben würde, ist im Prinzip die gleiche, wie die bei uns in Deutschland immer wieder diskutierte Einführung eines generellen Tempolimits:

Die "Fachleute" des Bundesumweltministeriums kommen immer wieder mit dem Argument um die Ecke, durch bundesweite Einführung von Tempolimit 130 könne das CO2-Aufkommen um 30% gesenkt werden.

So einen Schwachsinn können auch nur Menschen erzählen, die nur per Flugzeug oder vom Chauffeur transportiert werden und keine Ahnung von der Realität auf Autobahnen haben.

Solche Tempolimit können ja überhaupt nur nennenswerte Verbesserungen erzielen, wenn ohne die Tempolimits jeder immer deutlich schneller fährt. Ein solches Tempolimit reduziert aber leider nicht den CO2-Ausstoß

- wo bereits Tempo 100/130 oder geringer gilt,
- in den derzeit unendlich vielen Baustellen,
- im dichten Berufsverkehr,
- im Ferienstau,
- von LKWs und
- von allen PKW, die gerade sowieso gemütlich und nicht mit 200 Sachen rasen.

Kurz: das bringt effektiv fast nichts, außer dass die Politik Handlungsfähigkeit und den Willen zum Umweltschutz wahlkampftaktisch demonstrieren kann.

Viel mehr als die Einführung eines generellen Tempolimits von 130 km/h (Deutschland) oder die zeitweise Reduzierung des Tempolimits von 130 auf 100 km/h (Österreich) würde sicher für die Umwelt bringen, wenn nicht so elend viele Baustellen auf unseren Autobahnen existieren würden, an denen dann jahrelang höchst gemütlich rumgewerkelt wird und wenn die Straßen ausgebaut würden, um die immer mehr steigende Anzahl von Staus zu verringern. Das würde der Umwelt wirklich sehr viel bringen.

Was hilft es der Umwelt, wenn irgendwo Tempolimit 100 angesagt ist, sich dort aber Unmengen Autos mit Schrittgeschwindigkeit durch eine enge Baustelle quetschen oder mal wieder mit 82,5 km/h eine Viertelstunde hinter einem Elefantenrennen festhängen...?

Alle, die auf die Frage nach Verbesserung der Umwelt nur mit Tempolimits auf Autobahnen antworten, leben geistig offensichtlich fernab von jeglicher Realität. Insbesondere, wenn zeitgleich die Politik des gleichen Staats gleiche mehrere neue, extrem umweltschädliche und massiv CO2-produzierende Kohlekraftwerke ganz ohne Filtersysteme genehmigen. Das ist einfach nur unglaubwürdige, inkompetente Politik.

Gruß,
Christian

Streethawk 24.11.2009 19:29

Zitat:

Zitat von wirthensohn (Beitrag 87236)
Ein solches Tempolimit reduziert aber leider nicht den CO2-Ausstoß

Gruß,
Christian

Wenn Du dazu statistische Daten vorlegen kannst glaube ich dir gerne.
Bis dahin bleibt es nur deine Meinung.

Bezüglich der anderen Punkte, Baustellen, Kohlekraftwerke, inkompetente Politik, etc hast Du sicher recht. Man liest viel Frust und Verdrossenheit über die Politik aus deinem post.

Ich bin übrigens ein Unfreund der meisten Tempolimits, mir ging es nur um die Sachfrage an sich.

VG

wirthensohn 24.11.2009 20:15

Gönn' Dir doch mal den Spaß und fahre am frühen Sonntag morgen, wenn auf der Autobahn nichts los ist, einfach mal nur so aus Spaß 100 km mit exakt konstant Tempo 100. Und danach fährst Du genau die gleiche Strecke nochmal, diesmal mit exakt konstant Tempo 130. Am Besten mit Tempomat. Immer vorher volltanken und hinterher den Verbrauch genau ausrechnen. Du wirst Dich wundern, wie gering der Verbrauchsunterschied ausfällt.

Und dann rechnest Du mal aus, um wieviel Prozent der CO2-Ausstoß bei Tempo 100 gegenüber Tempo 130 war.

Der Witz ist nämlich, dass ein Auto selbst bei hoher Geschwindigkeit gar nicht so viel Sprit verbraucht, wie man so glauben möchte oder wie es Umweltfanatiker glaubhaft machen möchten. Das Problem ist nämlich nicht die hohe Geschwindigkeit, sondern Änderungen an der Geschwindigkeit. Um beim Beschleunigen eine Geschwindigkeit, also eine Bewegungsenergie aufzubauen, wird enorm viel Energie benötigt, die dann beim Verlangsamen oder gar Abbremsen nutzlos wieder verschwendet wird.

Dauerhaft konstant mit Tempomat und Tempo 180 verbraucht sicherlich weniger Sprit, als alle 200 Meter wegen des nächsten Elefantenrennens oder der nächsten Baustelle von 130 auf 80 runterbremsen und nachher wieder beschleunigen zu müssen.

Ökologisch korrekt wäre es natürlich, einfach mit Tempomat konstant 80 zu fahren. Ob man dieses wahnsinnige Tempo und die drängelnden LKW nervlich durchsteht, ist eine andere Frage ;)

Und wenn man schon mal beim Rechnen ist, rechnen wir doch gleich mal aus, wie stark durch so eine Maßnahme die Gesamt-CO2-Emission weltweit gesenkt werden könnte, wenn jetzt überall (!) nur noch 100 statt 130 gefahren würde. Nimmt man mal die beiden Werte von 6% und 9%, die so als offiziellen Anteil des Straßenverkehrs am gesamten weltweiten CO2-Aufkommen genannt werden, würde ich mal mutig orakeln, kommen wir in den Bereich von wenige Promille.

Nur ein Kohlekraftwerk weniger oder dieses mit wirksamen (und technisch machbaren und existenten) Filtertechniken ausgestattet, dürfte meiner Meinung nach ein Vielfaches an Nutzen für die Umwelt bringen.

Gruß,
Christian

Hatschi 25.11.2009 04:18

Halli Hallo

Zitat:

Zitat von wirthensohn (Beitrag 87236)
Solche Tempolimit können ja überhaupt nur nennenswerte Verbesserungen erzielen, wenn ohne die Tempolimits jeder immer deutlich schneller fährt. Ein solches Tempolimit reduziert aber leider nicht den CO2-Ausstoß

Nach diesem Zitat müsste keiner mehr etwas schreiben, das trifft den Nagel 100% auf den Kopf! Auch die Statistik weiß das...

Hatschi

Streethawk 25.11.2009 12:12

@Wirthensohn:

Ich erinnere mich an einen Kleinwagen, dessen Höchstgeschwindigkeit um die 130km/h lag. Ich weiß daß der Verbrauch dieses Autos deutlich höher bei dieser Höchstgeschwindigkeit lag als bei 100 km/h. Die Folgen für den CO2 Ausstoß sind dem entsprechend.

Ich glaube deine Meinung trifft nur auf stärker motorisierte Fahrzeuge zu.

Mit Statistik meinte ich aber alle Fahrzeuge mit einbezogen. Es ging ja darum ob das 100 km/h Limit den allgemeinen CO2 Ausstoß im Vergleich zu 130 km/h Limit senken kann oder nicht. Das Ausmaß dieser möglichen Senkung ist erstmal zweitrangig.

@Hatschi:

Ich bin froh darüber daß Du die Statistik kennst, könntest Du mir diese bitte zukommen lassen?

BTW hast Du Nachtdienst?

VG

MaKe 25.11.2009 14:44

@ Wirthensohn:
ich muß sogar noch viel weiter gehen. Der Straßenverkehr hat nicht 6 - 9% Anteil am gesamten CO2 - Aufkommen, sondern am VOM MENSCHEN VERURSACHTEN CO2 - Aufkommen.

Das vom Menschen verursachte CO2 - Aufkommen liegt bei seriösen Statistiken bei ca. 0,5 % des gesamten Aufkommens.
Die "restlichen" 99,5 % kommen durch Vulkane, aus dem Meer, von Tieren, Waldbränden usw. usw. usw.

Das wird aber gerne wie vieles andere bei den Öko-Diskussionen "übersehen".

Gruß
MaKe

Daniel Weiss 25.11.2009 15:32

hab mal gelesen dass furzende Kühe für den CO2-Ausstoß mitverantwortlich sind... ehrlich.. da gabs mal einen Bericht (zumindest in Österreich) :D

wirthensohn 25.11.2009 15:37

Zitat:

Zitat von Daniel Weiss (Beitrag 87281)
hab mal gelesen dass furzende Kühe für den CO2-Ausstoß mitverantwortlich sind... ehrlich.. da gabs mal einen Bericht (zumindest in Österreich) :D

Richtig, bei Euch furzen die Kühe CO2. Deutsche Kühe machen sowas nicht :D

Ulk beiseite: es ist richtig, dass Kühe ebenfalls massiv Treibhausgas absondern. Es handelt sich dabei allerdings um Methan, nicht um CO2. Allerdings: Treibhauseffekt: Die Mär vom Klimakiller Kuh - Wissen | STERN.DE

Nicht zu vergessen, dass auch 6,6 Milliarden Menschen nicht sauberste, gefilterte Luft ausatmen...

Gruß,
Christian

CotU 25.11.2009 15:50

Zitat:

Zitat von wirthensohn (Beitrag 87282)
...........
Nicht zu vergessen, dass auch 6,6 Milliarden Menschen nicht sauberste, gefilterte Luft ausatmen...

Sei es vom Kopf oder dem Gesäß.

=o)


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