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billige asiengummis
ich sach ma obacht
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Soweit, so gut.
Nur daß wieder sich alles auf "Fernost" einschießen muß... Erstens gibt es genügend schlechte und billige deutsche Reifen. Zweitens sind auch Bridgestone, Kumho und Hankook Fernost-Hersteller. Bridgestone (Gründer Ishibashi, auf Deutsch "Steinbrücke") ist einer der renommiertesten Hersteller weltweit, das wird bei der Fernost-Diffamierung dann "zufällig" übersehen. Gruß MaKe |
Und dieser "Fernost-Hersteller" Bridgestone ist noch vor Michelin der größte Reifenhersteller weltweit....
Gruß, Christian |
Alles Quatsch, ich fahre mein Autoleben schon lang mit diesen "Billigreifen"
und ich bin voll zufrieden mit diesen Reifen. Ersparnis 20 euro :D:D das ich nicht Lache..... mfg |
Ich bin den nankang nsII auf einem 323BG und einem MX-5 gefahren. Der Reifen ist auf trockenem Asphalt ausgezeichnet, auf Nässe gibts bessere (bin auf MX-5 auch den conti in selber dimension gefahren, der war auf nässe besser). Am X9 bin ich einen goodride gefahren - selbes Spiel.
Mein Resume: Auch sg. fernostreifen sind brauchbar, wenn man spez. auf nasser Fahrbahn vorausschauend fährt. 40m längerer Bremsweg, dass ich nicht lache...das ist NICHT möglich (ausser das Fzg. befand sich zum Testzeitpunkt in der Luft) Am neuen MX-5 hab ich jetzt dann einen neuen Pirelli - mal schauen wie der so tut. gr33tz, mekz. |
Kauft ihr auch Kondome aus Fernost?
Wenn es drauf ankommt, hat man den Salat. Und das in beiden Fällen. :D Ich fahre Michelin und habe einen direkten Vergleich zu Goodride (am 1.6er). Unterschied ist wie Tag und Nacht. Während der Goodride die Traktion verliert, ist der Michelin noch im grünen Bereich. |
Michelin hat ein gutes Marketing, genauso wie zB Castrol (die nebenbei gesagt überhaupt kein Öl herstellen)
Die Kunst ist es zu erfahren welcher Reifen wirklich gut ist, jedoch nicht durch Marketing überteuert ist. Im Netz gibt es einen großen Reifenvergleich für viele Reifen und jeder darf seine Meinung zu einem Reifen äußern. |
Es gibt recht spektakuläre, als Fernsehaufnahme festgehaltene, Vergleichstests von asiatischen Billigstreifen und Markenreifen - die Unterschiede beim Kurvenverhalten, Grip, aber insbesondere beim Aquaplaning sind augenscheinlich und wirklich sogar für den absoluten Auto-Laien überdeutlich extrem.
Allerdings sollte man bitte nicht asiatische Reifen mit asiatischen Billigstreifen in einen Topf werfen. Schon aufgrund der Testresultate und der eindeutigen Bilder aus dem Fernsehen würde ich mein Leben nicht Reifen von Marken wie Wanli, Triangle, Linglong und Co. anvertrauen. Asiatisch heißt aber noch lange nicht gleich schlecht. Auch aus Asien kommen gute bis sehr gute Reifen und -hersteller. Man nehme nur mal Bridgestone als weltgrößten Reifenhersteller und Formel1-Lieferant, die ausgesprochen oft gekauften und gerade auf potenten Tuning-Autos beliebten Nankang oder auch Kumho, Hankook oder Falken. Auch Yokohama und Toyo kann man nicht gerade vorwerfen, nur billigsten Schrott zu produzieren, sonst würden sie nicht zahlreiche Autohersteller für die Erstausrüstung mit Reifen beliefern. Dass z.B. ein Michelin-Reifen deutlich teurer ist, als ein günstiger, asiatischer Reifen, hat aber nicht nur mit dem größeren Marketing-Etat zu tun. Unternehmen wie Michelin sind die, die massiv in Entwicklung und Innovationen investieren und unsere Sicherheit voranbringen, während so mancher Billig-Produzent nur ausgediente Produktionsanlagen aufkauft und ohne Forschung auskommt. Auch hält ein Michelin-Reifen in der Regel deutlich länger als ein Billigreifen unter dem gleichen Auto - ein kostenrelevantes Argument, das bei den Reifentests meist völlig vergessen wird und das man erst einschätzen kann, wenn der Reifen nach 30.000 fertig ist oder nach 60.000 km immer noch einwandfrei funktioniert. Wären sie nicht so teuer, würde ich nur noch Michelin kaufen. Schon alleine, weil ich jeden Tag zweimal direkt am Michelin-Reifenwerk in Bad Kreuznach vorbeifahre.... ;) Gruß, Christian |
Dachte, die testen Sommerreifen? Was haben da M+S zu suchen? Für die gelten doch andere Testkriterien.
so long, John |
Zitat:
Keinen von den beiden Reifen habe ich gekauft, sondern von den Vorbesitzern übernommen. Nur zur Info. |
Zitat:
Kauft man nun so ein Produkt, hat man in der Regel aber noch etwas brauchbares in der Hand und wohl nur selten ausgesprochenen Schrott. Das muß aber jeder anhand seines eigenen Menschenverstandes selbst einschätzen können. Betreibt man ein Teil ständig an der Kotzgrenze am Auto wie Bremsen,Reifen usw. dann ist man sicher gut bedient richtig Geld auszugeben, kommt man aber auf dem täglichen Weg ohne Gefahrenbremsungen aus über 200 Sachen aus und schaltet z.B. den Geschirrspüler 1-2mal die Woche ein, tut es sicher auch ein günstiges Teil mit Entwicklungsstand von vor 20 Jahren. In der heutigen Weltwirtschaft wechseln doch im unteren und mittleren Segment die Namen der Produkte, die Materialien und vor allem auch die Arbeiter (welche oft auch einen maßgeblichen Anteil an der Qualität haben) wie die Vögel ihr Gefieder. Eine langjährige konstante Qualitätsgarantie gibt es da nicht mehr. Was gestern gut war, kann schon morgen Asche sein. Deshalb sind auch Testberichte ziemlicher Unfug, wenn man denn nicht zeitnah ein exakt gleiches Produkt erwirbt. Wenn man nicht ordentlich in die Tasche greifen möchte, ist halt auch immer etwas Glück im Spiel. ;) Grüße Gift |
Hi,
ich bringe mal eine andere Perspektive ins Thema. Soll man (exotische) asiatische Produkte (hier Reifen aus China) eigentlich kaufen? Ist uns unsere Wirtschaft (und Pirelli, die im Test sehr gut abgeschnitten haben, ist zumindest eine europäische Marke, die hoffentlich in Italien oder zumindest in Europa produziert) keine 20+ Euro wert? Ich weiß, ein heikles Thema - immerhin kommt auch der X aus Asien. Und die Verlockung, oft auch aus eigenen wirtschaftlichen Gründen, billige Produkte aus Fernost zu kaufen ist groß. Aber wenn alles in irgendwo produziert wird, was machen dann wir? Nur von Dienstleistung leben? Das wird für manch einen schwierig (sein) werden. Was meint ihr? Admin: Thema hier verfehlt, weil's nicht ganz zu der Reifenfrage gehört?? Viele Grüße Xedos9 |
Ich denke jeder sollte seine Erfahrung mit den Reifen machen. Ich fahre wie ein normaler Mensch im Straßenverkehr und di eReifen (LingLong) sind super, Autobahn das gleiche Spiel, alles zu meiner zufriedenheit ;)
Wenn man allerdings mit 160km/h bei Nässe um die Kurve düst und die Reifen anfangen zu rutschen(LingLong) und der (Markenreifen) nicht rutscht , macht mir das nix aus, den wer bei Nässe an die Grenzen seiner Reifen geht, den verstehe ich nicht :? Spart euch das Geld und gönnt lieber dem X z.b einen Ölwechsel extra;) Mfg |
Halli Hallo
@Alex1988: Ich frage mich wiviele Reifensätze du schon verfahren hast? Bei mir sind das in etwa 25 und da glaube ich mir ein wenig ein Bild von dem machen zu können was ich bisher an Gummis verfahren habe. Hatschi |
Zitat:
Michelin ist meist der teuerste Reifen und jeder kennt die Marke, aber oft nicht der beste Reifen. Bei unserem MX5 (gebraucht gekauft) habe ich erstmal die grottenschlechten Serien- Michelins gegen gute koreanische Hankook Ventus RS2 getauscht. Die Hankook waren neu natürlich günstiger. Jetzt kann man endlich sportlich fahren. Michelin hat aber auch gute Sportreifen, PS2 zB. Fazit für mich: Ich kaufe gute Reifen mit gutem Preis Leistungsverhältnis, nicht die bekannteste Marke, die meist für die gebotene Leistung übermäßig teuer ist. Viele Menschen brauchen aber das Gefühl viel Geld für ein Produkt auszugeben, davon leben viele Unternehmen sehr gut. Mit mir nicht! |
Ich muss mich hier mal outen: nach 18 Jahren ausschließlich mit Pirelli, Goodyear, Continental, Hankook und Falken unter meinen Autos wird definitiv der dicke Benz für den Sommer mit Nankang NS-2 ausgestattet.
Der NS-2 ist zwar auch ein ausgesprochen preisgünstiger, asiatischer Billig-Reifen, aber in fast jedem erdenklichen Reifenformat zu bekommen und auffallend oft auf potenten und getunten Autos vorzufinden. Und obwohl die Reifentests für den NS-2 immer eher mittelprächtig bis negativ ausfallen, sind alle überzeugt, zufrieden oder begeistert, die diesen Reifen selbst verwenden. Da kostet mich der Nankang in 275/30R19 gerade mal 126 Euro, während mit dem aktuellen Dunlop der erste hochwertige Markenreifen schon über 200 Euro und der Michelin satte 350 Euro kostet. Selbst wenn der Michelin doppelt so lange halten würde, hätte ich langfristig mit dem Nankang doch deutlich Geld gespart.... Gruß, Christian |
Für den nächsten Reifen denke ich an den Federal 595 RS.
Der kommt aus TAIWAN, ihn kennen nicht viele und er hält locker mit den besten Michelin Sportreifen mit. Natürlich viel günstiger8) (Sportreifen sind bei Nässe bdächtiger zu fahren) |
Zitat:
mfg |
Zitat:
Wenn du 30 bist, hast du ein Problem mit der Reifenwahl, bist du aber 75 hast du alles richtig gemacht ;) |
@Xedos9:
das ist ja schon fast philosophisch, diese Betrachtungsweise. Die tatsächlichen Geld- und Warenströme kann man ja normalerweise nicht verfolgen, aber der Kauf eines Mazda in D sichert auch hierzulande Arbeitsplätze. Nur aus der Sicht von menschlichen Werten aus gesehen denke ich mir: was ist daran besser oder schlechter, wenn ein Familienvater in China oder einer in Deutschland arbeitslos wird? Nichts, das kann niemand bestreiten. Natürlich ist sich jeder selbst der Nächste, und mit zunehmender Entfernung nimmt auch das Interesse an Freud und Leid von anderen ab. Komisch aber, daß Fragen dieser Art immer nur beim Auto aufkommen, kaum mal beim Haartrockner, Jeanshose, TV-Gerät und und und... Gruß MaKe |
Zitat:
Kannst ja mal Foren für deine Beispiele besuchen, da wird es sicher ähnliche Gedanken geben. |
Das habe ich nicht gemeint.
Aber beim Auto wird doch immer emotionalisiert und polemisiert. Ich habe noch niemanden gesehen, der aus patriotischen Gründen die Marke seiner Mikrowelle o.ä. wählt oder sich über "Designklau" bei Zahnbürsten aufregt, wohl aber bei Autos. Gruß MaKe |
@MaKe:
natürlich ist das hier ein Aiutoforum und jeder muss selbst entscheiden. Für mich ist das auch o.k. wenn jemand einen Chinareifen kauft. Und sicher, auch die Chinesen möchten ihre Familie ernähren - damit habe ich auch kein Problem. Womit ich aber ein Problem habe, sind völlig ungleiche Wettbewerbsbedingungen. Keine Sozialleistungen, keine Krankenversicherung keine Gehaltsstrukturen (Mindestgehälter, Kollektivverträge), keine Pensions-(Renten-)versicherung, keine Regelarbeitszeit, kein Arbeitnehmerschutz und vor ALLEM KEIN Umweltschutz. Wenn dazu dann noch Exportförderungen (China) kommen und keine (oder kaum) Importbeschränkungen (EU) dann platzt mir der Kragen. Gleiche oder zumindest ähnliche Bedingungen und ich habe keine Probleme. Und glaubt mir, auch wenn die obigen Sätze den Eindruck entstehen lassen könnte, ich bin bei Gott kein Gewerkschafter. Ich weiß schon, über dieses Thema gibt es auch verschiedene Wirtschaftstheorien und daher ist das auch etwas philosophisch. Und, ja, ich versuche zumindest teilweise keine Produkte aus Billigstlohnländer zu kaufen. Ahja, unsere Küchengeräte sind von Miele...(aber natürlich kann ich auch hier nicht Teile "made in China" ausschließen, sowie beim Laptop, beim Handy (apple), etc.. Und gerade das macht mich auch etwas traurig. Viele Grüße und schöne WE Xedos9 |
100% Zustimmung, soweit Deine Aussagen stimmen (ich kenne mich bei chinesischen Rentenversicherungen nicht aus).
Da wäre dann natürlich die Politik gefragt, die zwar gerne vor Kameras sich über die unmenschlichen Bedingungen in Billiglohnländern beklagt, aber außer ein paar Feigenblattaktionen nichts dagegen tut. Warum eigentlich keine Strafzölle für diese Importe? Vermutlich, weil wir exportabhängig sind und weil der allergrößte Teil der Verbraucher nun mal zuerst auf den Preis schaut. (Verbraucher = potentielle Wähler). Aber das ist ein weites Feld und führt hier zu weit. Gruß MaKe |
Deutschland kann es sich nicht leisten ein Land wie China zu Boykottieren, da ist ein viel zu langer Rattenschwanz dahinter.
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@Eddyk:
Es spricht niemand von boykottieren. Aber überlegen wir einmal folgende Punkte: 1) Wenn alle Teile (und ich meine Teile, nicht den Summenwert in EURO) die in Europa benötigt werden und derzeit bspw. aus China oder Indien kommen, wieder in Europa produziert werden würden...dann wären eine ganz Menge Arbeitslose weniger. Aber solange Geiz geil ist und der 1xx cm Fernseher nur 999,99EUR kosten darf, solange wird man halt Produktionsstätten auslagern und die Beschäftigten zur Arbeitsmarktverwaltung schicken. 2) Warum müssen wir alle (auch subventionierte) Importe (bspw. aus China) zulassen? Wenn schon ein langer Rattenschwanz dahinter ist und man Angst um die Exporte hat, so sollte zumindest ein äquivalenter Warenwert Bedingung sein. D.h., die Waren würden bspw. indiziert und die Importe und Exporte müssten sich mit bspw. +/-10% Abweichung die Waage halten. 3) Es gibt in (zumindest EU-)Europa praktisch keine Textilindustrie mehr. Zuerst wurde in der Türkei genäht und dann immer weiter weg und immer billiger (die Fracht kostet ja nix und verursacht ja keine Umweltverschmutzung). Ich glaube der einzigste Fernseher / HiFi produzierende Hersteller in Deutschland ist Metz. Apple lässt sein iphone in China produzieren (ja, ich habe auch eins), usw, usw. Wenn alles outgesourct ist, dann bekommt der Großteil halt Arbeitslosengeld o.ä. und braucht nix mehr zu arbeiten, der Staat wird's schon richten. Auch die Dienstleister und Berater haben dann nicht mehr so viel zu tun, es ist ja niemand da, der beraten werden kann. Schöne, neue Welt... 4) Wahre Geschichte, als Beispiel: Einer unserer Exminister, ein ganz ein Toller, tourte nach China (entweder noch in Funktion als Minister oder danach als Manager einer "privaten" staatlichen Fima) und kam mit einen Liefervertrag für ein paar LKW zurück. Allerdings mit der Option auf weitere, ich glaube mich zu erinnern, 4900Stk.. Was war? China bekam die erste Lieferung, zerlegte die Dinger und baute sie nach. Optionstot könnte man sagen. Jedenfalls von den Chinesen nicht dumm, nur dumm gelaufen:respekt: vor der chin. Kultur. Naja, das staatsnahe Unternehmen wurde später tatsächlich an einen Konzern verkauft und der Manager verließ das Unternehmen.... 5) Müssen wir immer mehr produzieren und den Markt über immer weiter entfernte Märkte abdecken? Ist das wirklich der richtige Weg? Unabhängig von irgendeinem CO2-Schwachsinn sollten Ressourcen (insbesondere die unter der Erde) geschont oder sollte nicht vielleicht doch über eine neue Wirtschaftsordnung (Wirtschaftssystem) nachgedacht werden? Sicher seit dem Ende des 2.Weltkriegs hat die auf ausschließlich Wachstum basierende (mehr oder weniger) freie Marktwirtschaft de facto als einzigstes Wirtschaftssystem überlebt. Aber das heißt nnoch nicht, dass er Weg immer fortgesetzt werden kann. Irgendwann und irgendwo gibt's natürliche Grenzen des Wachstums. Aber jetzt wird's wirklich schon arg philosophisch und wir sind ja eigentlich in einem Autoforum. Daher entschuldige ich mich gleich mal für meine Ausführungen und wünsche allen eine gute Nacht und ein schönes Wochenende. Xedos9 PS: Eigentlich wollte ich den "Daumenrunter" löschen, aber ich wie geht das? Habe ich den gesetzt? Wenn ja, wie? |
Halli Hallo
Einige dieser Aussagen können nur von jemanden kommen der nicht weiß was Armut ist oder es vergessen hat. Ansost kurz an der Nase packen und sich vorstellen wie ein Mindestpensionist einen Metz kauft der im Kaufhaus steht, in die Geldtasche schaut und dann nachrachnet was er sich heute alles leisten kann und was im Regal liegen bleibt ... und das bei lebensnotwenigen Dingen und bei dem ein deffektes Haushaltsgerät schon ein halber Konkurs bedeutet. Hatschi |
Zitat:
Ständiges Wachstum bei Begrenzten Ressourcen ist nur für einen begrenzten Zeitraum möglich. Dem Ende des Zeitraumes nähern wir uns nun.... Zurück zu Billigreifen: Ich kann verstehen daß sich jemand für ein vergleichbares Produkt für den günstigeren Preis entscheidet. Das darf man niemandem übel nehmen. Der chinesische Autoreifenarbeiter ist sehr froh über seinen Job, wir jedoch behaupten er würde zu unmenschlichen Bedingugen arbeiten, er würde sagen wir sind nur verbittert weil sein Werk vergleichbares effektiver produzieren und verkaufen kann. Es gibt sehr sehr gute Asiatische Reifen, die mit zu den besten gehören. Jedoch gibt es auch einige weniger gute, wie allgemein Nankang oder LingLong (auch typabhängig). Selbst die weniger guten kann man bei normaler Fahrweise nutzen, sollte aber wissen daß man sich Leistungsabstriche mit dem günstigen Preis einholt. Weiterhin darf man auch nie nur Marken miteinander vergleichen, es kommt auch immer auf den Reifentyp an. In Zeiten der totalen Kommunikation und hoher Informationsdichte kan man sich informieren wie gut ein Produkt ist und ob es den verlnagten Preis wert ist. Dabei muß es keine Rolle spielen ob ein Auto Dacia, Kamasutra oder Mercedes, ein Reifen Michelin oder BingBong heißt, Namen sind für mich irrelevant. Qualität und Preiswertigkeit sind entscheidend. VG |
@Hatschi:
Mit dem Beispiel wollte ich nur zum Ausdruck bringen das es eben in Europa bspw. keine Fernsehproduktion mehr gibt. Früher gab es Philipps, Schaub-Lorenz, etc. mit Produktionsstätten bspw. in Österreich und Deutschland. Diese Leute wurden mit der Produktionsauslagerung oder Produktionseinstellung aber arbeitslos (und blieben es teilweise) und müssen vielleicht in Armut leben, da es eben für diese Personengruppe keine Jobs gibt. Und sorry, mir sind die Arbeitsplätze in Europa wichtiger als in China. Aktuelle Zahlen: Österreich: ca. 260.000 Deutschland: ca. 3.643.000 Beide Zahlen (zumindest die österreichischen Werte) mit viel Kosmetik. Personen in Schulungs- oder sonstigen Programmen und viele, viele Frührentner sind da natürlich nicht dazugezählt. Und nochmal, ich habe nichts gegen freien Wettbewerb - aber die Bedingungen sollten sich ähnlich sein. Ansonst bitte mit Korrekturfaktoren arbeiten und die damit erwirtschafteten Gelder für Entwicklungs- oder Sozialprojekte verwenden. Und ich will niemand Produkte aus China ausreden. Wichtig ist Preis / Leistung. Ein völlig überteuertes Produkt zu kaufen, nur weil es Europa kommt, ist auch nicht fair. Viele Grüße Xedos9 |
Zitat:
Hinzurechnen muss man meiner Meinung nach auch all die, die von ihrem Job nicht leben können & "begleitend" Hartz IV brauchen/bekommen. Das sind - nach den mir bekannten Zahlen - noch einmal ca. 6.500.000. Dazu kommen höchstwahrscheinlich noch all diejenigen, die eigentlich auch unter Hartz IV fallen würden, aufgrund ihres "Vermögens" jedoch nur die Beiträge zur KV, etc. erstattet bekommen & erst später, wenn sie ihre Rücklagen fürs Alter aufgezehrt haben, zum Sozialfall werden. Somit sind wir de facto bei > 10 Mio Arbeitslosen! Klar ist, daß wir, zumindest auf absehbare Zeit, nicht mit chinesischen Arbeitslöhnen konkurrieren können & das Heer unserer finanziell eher dürftig ausgestatteten gar nicht auf Qualität achten kann & quasi von Billigimporten regelrecht abhängig ist. Auch die Chinesen können qualitativ hochwertige Güter liefern, tummeln sich dann aber auch in den gleichen Preisregionen wie unsere "hochwertigen" Güter. Wenn ich sehe, was meine Tochter in China für Lebenshaltung, etc. ausgibt, komme ich ins Staunen; mit wie wenig man dort doch komfortabel leben kann. Auch an der Uni werden 3x/Woche Tests (pro Fach!) gemacht (aus Gründen der Qualitätssicherung) & nicht wie hier eine Klausur am Semesterende und das war's. Anschließend kann man das Meiste vom Lehrstoff getrost vergessen, da weiterhin nicht mehr relevant. Sinnvoller als am Hindukusch (Kundus ist nicht weit von der chinesischen Grenze) Krieg zu spielen (als was Anders kann man diesen halbherzigen & unsinnigen Einsatz nicht sehen) wäre es, deutlich mehr Geld in die Hand zu nehmen, die Ausbildung unserer Kinder zu verbessern und ihnen bessere Chancen für die Zukunft mit zu geben & nicht ständig das Bildungsniveau zu senken & Pseudoverschlimmbesserungen einzuführen, siehe Ganztagsschule. so long, John |
Zitat:
noch viel schlimmer, Deine Zahlen! Das wären über 12% aller Einwohner! Ich habe nur die offiziellen Zahlen von Anfang Februar nachgesehen. Deshalb habe ich auch nur die österreichischen Zahlen in der Glaubwürdigkeit eingeschränkt, da auch diese mittels verschiedene Maßnahmen "geschönt" sind. Die Frage ist ja, wenn wir nicht so viel Billigteile importieren würden, müsste mehr produziert werden und das schafft Arbeitsplätze. Die damit geschaffenen Arbeitsplätze sind verbunden mit Kaufkraft und das Rad dreht sich. |
Hiesige Arbeitsplätze sind nicht gewinnbringend und mit "Geiz ist geil"-Einstellung führen diese zum Ruin der Firma.
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Aber wen wunderts, wenn die Inflationsrate unter den tariflich vereinbarten Gehaltssteigerungen liegen. Irgendwo muss eingespart werden und wo, dass muss jeder für sich entscheiden.
Also ich für meinen Teil bin kein Raser und muss selten mal voll in die Eisen steigen. Dennoch würde ich keine Billigreifen fahren, denn es bedarf nur einer brenzligen Situation und ich habe nichts mehr von den 80 gesparten Euros, die nun für die Erben auf dem Konto liegen. |
@XEDOS9 & Kenny: Wo ihr Recht habt, habt ihr Recht!
Man muss auch zwischen den Zeilen lesen & verschiedene Aussagen in Zusammenhang bringen. Tatsache ist, daß das inflations- & kaufkraftbereinigte Nettoeinkommen unter dem Niveau von 1990 liegt! Gottlob bin ich nicht in der Situation, bei Reifen auf den 10er schauen zu müssen. Wird zwar meinen Erben nicht unbedingt gefallen, aber was soll's. Wie gesagt, einfache Arbeiten sind in Westeuropa zu teuer, wenn ich aber sehe, das selbst Frisuere teilweise für 1€50 arbeiten müssen, kann ich das nicht nachvollziehen. Wer fliegt schon nach China um sich frisieren zu lassen? OK, meine Frau kann auch nicht jeden Monat für einen Hunderter zum Frisör, aber wer kann & will sich das leisten? Ich persönlich gehe seit Jahren nicht mehr zum Friseur, das Brimborium mit Terminvereinbarung, etc. für 5 min Glatze polieren wurde mir einfach zu lästig. Ähnlich ist es wohl auch bei den Bäckern, wenn ich die Preise seh', hab' ich Tränen in den Augen! Ich kenn' noch die Zeiten, als ein Brötchen 5 Pfennige kostete und sich die vierköpfige Familie 1 Brötchen teilte, weil zu mehr das Geld nicht reichte. Damals war Backen noch ein Handwerk, heute kommt die Backmischung von der chemischen Industrie, wird mit Wasser angerührt & in den Ofen geschoben. Handwerk? Iwo, das können auch 400€ Kräfte! Wenn ich gelegentlich mal ein Brot backe, kann man das auch noch nach einer Woche mit Genuss essen, das aus dem Laden schmeckt schon am nächsten Tag nicht mehr. Die Leute wurden halt dran gewöhnt! Die beiden Beispiele zeugen davon, daß es wohl zuviele Frisöre & Bäcker gibt & der Markt gesättigt ist. Da wundert sich unsere Regierung, daß der Schwarzmarkt wächst & gedeiht! Frisöre & Bäcker wurden hier willkürlich als Beispiele genannt, ich will damit niemanden persönlich angreifen oder abwerten! so long, John |
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