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tdipower89 30.12.2013 20:28

Autonarr und derzeitiger Skodafahrer stellt sich vor
 
Hallo Leute,

ich heiße Reinhard, komme aus dem schönen Oberösterreich und bin Autonarr, durch und durch ;).

Gefahren und mein eigen nennen durfte ich schon so einiges.

Angefangen hat alles mit meinem Ford Fiesta MK4, 1.25l 16V, bordeaux Rot in der schönen Ghia Ausstattung. Dem folgten ein Renault Megane RS 2.0l dCi, Nissan Primera P11-144 Elegance 2.0l 16V CVT, VW Golf 4 TDI, Opel Corsa 1.7 DTI (Notlösung und vorheriges 2. Auto meines Dad's wg. Totalschaden vom Golf :( ).

Seit 04/12 und rund 52.000 km fahre ich nun meinen jetzigen TDI. Ein Skoda Octavia 1.9 TDI (110 PS), Elegance. Der Skoda ist EZ 2002 und hat inzwischen 214tkm auf dem Buckel und bringt mich täglich zuverlässig und ohne Murren in die Arbeit und eben an jedes andere Ziel auch, das ich oder wir mit ihm ansteuern (Prag, Wien, München, Italien, ...) 8).

Auch vom Verbrauch her ist der Skoda einsame Spitze. Laut Bordcomputer fahre ich ihn mit aktuell 4,7l/100 km (Langzeitebene) und vor rund 2 Monaten habe ich meinen Reichweitenrekord aufgestellt (über 1300 km mit einer Tankfüllung)!

Naja und im Sommer gesellte sich dann noch eine art Jugendtraum zu meinem "Fuhrpark" hinzu. Ein 93er Opel Vectra A-CC GT, 2.0l 16V mit 150 rassigen Ponys :-D . Der wird aber nur im Sommer gefahren und gehütet wie mein Augapfel ;) .

Ihr stellt euch nun bestimmt die Frage: "Wenn er so zufriedener Skoda-fahrer ist, warum meldet der sich dann hier an..."

Die Frage möchte ich euch gerne beantworten. Wie schon vorhin geschrieben, bin ich ein kleiner Autonarr, was sich auch in meinem Beruf wiederspiegelt (ich bin "Autoübersteller"). Bis vor 2 Monaten musste ich noch rund 50 km pro Strecke in die Arbeit pendeln. Da war der TDI (= Langstrecke) mit seinem niedrigen Verbrauch klasse. Dennoch musste ich im Monat rund 250 Euro an Spritkosten aufbringen, vom Zeitaufwand mal abgesehen. Ich war jeden Tag ca. 2 Stunden im Auto unterwegs...

Und so habe ich mich entschieden, mir eine Wohnung in der Nähe vom Arbeitsort zu suchen. Seit Anfang Oktober habe ich nun meine Wohnung und muss nur mehr ca. 7 km pro Strecke in die Arbeit fahren. Was jetzt natürlich bedeutet, dass speziell in der kalten Jahreszeit (Garage hab ich nun auch keine mehr :x ) der Skoda kaum warm wird, und Kurzstrecken sind einfach Gift für einen TDI (klar, für einen Benziner auch, aber wohl mehr für nen TDI).

Nun bin ich auf die Idee gekommen, da mein Skoda nicht mehr der jüngste ist, was sich unter anderem an der ein oder anderen Macke bemerkbar macht, er teilweise unheimlich laut ist, nagelt, wie ein Traktor usw., dass ich ihn verkaufen könnte, und mir einen Benziner zulegen könnte.

Mir war der Xedos wohl bekannt, dachte Anfangs aber eher weniger daran, einen zu kaufen. Ich hab einfach mal mich umgesehen auf den einschlägigen Autobörsen im Internet.

Kriterien waren eben möglichst gute Ausstattung, zwischen 100 und 150 PS, Benziner, klar, guter Zustand, weniger Kilometer als mein Skoda (= 214tkm) und maximal 3.500€.

Irgendwann, fiel mir dann ein Xedos6 ins Auge. Bj. 93 (Serie 1), rund 130tkm gelaufen, 2.0l V6, Standheizung (!), Sitzheizung,... Stammt aus einer Sammlung, wurde lange Jahre im Winter nicht mehr gefahren, folglich auch kein bzw. kaum Rost. Irgendwie war ich wie gefesselt von diesem Fahrzeug!

Natürlich suchte ich auch noch nach anderen X6 doch so gut wie der, war irgendwie keiner, trotz dem stolzen Alter, was mich im nachhinein jetzt doch etwas "abschreckt" - ich möchte das Auto schließlich als Alltagsauto nutzen und grundsätzlich schon länger fahren. Natürlich war ich dann auch auf der Suche, nach einem Mazda bzw. Xedos Forum, dass ich ja hiermit gefunden hätte, und hab mich schlau gemacht bzw. bin gerade noch dabei.

Da der Xedos9 nun optisch auch nicht unbedingt uninteressant ist, hab ich den einfach mal in die Suche mit aufgenommen und auch gleich einen gefunden. Ist ein 97er, Serie 1, im super gepflegten Zustand, rund 200tkm auf der Uhr, Serie 1 (allerdings aus Deutschland und Automatik :? ), der mir ebenso gefällt wie der X6. Eigentlich wollte ich kein Auto, das dem Opel in Sachen Leistung paroli bieten kann, aber der Gedanke, so nen riesen und verdammt schicken Schlitten zu fahren, gefällt mir doch sehr gut. Der X9 hat ja immerhin 167 PS. Einen zweiten gäbe es auch noch (99er, Serie 2, aus Österreich, nur 170tkm)... Der mir vom "Auftritt" zwar nicht so gefällt wie der erste (fast der selbe Wagen bis auf die Alufelgen und eben neueres Bj. etc.) aber dennoch meine erste Wahl wäre (= neuer, weniger KM, neues Pickerl bzw. TÜV + neues Service + neue Bremsen komplett und Handschaltgetriebe, kein Stress mit NOVA und Typisierung, das hab ich beim Opel erst hinter mir und irgendwie keine Lust drauf xD). Beide haben keine Standheizung :p.

Jedenfalls versuche ich gerade, den Skoda zu verkaufen. Vl. etwas überstürzt, aber ich versuch es einfach mal :p und dann kann man ja weitersehen.

Sry für so viel Text aber wenn ich was mach, dann richtig :-).

Liebe grüße aus dem Schneelosen Oberösterreich ;-)

http://abload.de/thumb/forumimg_3368zyutn.jpg

Ritzer82 31.12.2013 16:00

50km zur arbeit ist schon bischen heftig.
Wäre ich definitiv auch umgezogen.
Hätte mich auch für´n X6 entschieden, der X9 hat zwar mehr Leistung auch als dein Vectra aber könnte beiden wohl kaum die Stirn bieten.
Ist weniger bis garnicht sportlich sondern eher der gemütliche langstrecken cruiser.
Na denn mal viel Spaß mit dem 6er und viel Erfolg beim Verkauf von deinem Träcker.

tdipower89 31.12.2013 18:00

Zitat:

Zitat von Ritzer82 (Beitrag 135652)
50km zur arbeit ist schon bischen heftig.
Wäre ich definitiv auch umgezogen.
Hätte mich auch für´n X6 entschieden, der X9 hat zwar mehr Leistung auch als dein Vectra aber könnte beiden wohl kaum die Stirn bieten.
Ist weniger bis garnicht sportlich sondern eher der gemütliche langstrecken cruiser.
Na denn mal viel Spaß mit dem 6er und viel Erfolg beim Verkauf von deinem Träcker.

Hallo,
danke für die nette Antwort.
Gekauft hab ich bis jetzt noch gar keinen! Weder den X6, noch einen X9!

Hmmm, ich wäre jetzt fast mehr für den X9 - der gefällt mir optisch einfach total gut, auch von der Ausstattung ist der wohl einsame Spitze!

Das Problem, selber was reparieren oder so, da trau ich mich nicht ran an das ganze, wenn er was hat, müsste er in die Werkstatt. Dann zum Verbrauch. Was würde so ein X9 denn schlucken bei "angenehmer", ruhiger Fahrweise, auf die 7 km Überland? Ich wohn im "Flachland" ;). Beim Octavia zeigt der BC auf die 7 km ca. 5l/100 km an. Im Allgemeinen leg ich schon Wert auf Komfort, drück aber auch gern mal aufs Gas, darum ja auch der GT :p.

Was sagt ihr experten, ist es überhaupt sinnvoll, so ein Flaggschiff zu kaufen? Ich fahr schon so zwischen 20t. und 30tkm per Anno?! Wahrscheinlich durch den Umzug eher 20tkm.!

Es geht hier um die beiden. Oder ist es hier unerwünscht, Links zu posten?

Der erste hier:
http://www.autoscout24.at/Details.as...238946635&pr=0

Pro:
- geile Ausstattung
- lt. den Bildern traumhaft gepflegt
- optisch und lt. der Beschreibung mein Favorit

Neutral würde ich Bewerten, dass es ein Serie1 Modell sein dürfte (Bj. 97).

Contra:
- 400 km weit weg
- aus Deutschland (= Nova wäre fällig beim Import nach Ö., umständlicher Papierkram, evtl. wie beim Vectra wieder Einzelabnahme nötig wie beim Vectra,...)
- Automatik (ich finde AT schon cool und angenehm zu fahren, allerdings vom Verbrauch her noch durstiger?!)
- fast so viele KM gelaufen als der Octavia
- lt. Inserat ist die HU in 02/2013 abgelaufen (Tippfehler?)

Hm, ich weis auch nicht...

----------

Kandidat #2:
http://www.autoscout24.at/Details.as...1&id=240242170

Pro:
- Serie 2 (Bj. 99, frischeres Interieur)
- weniger Kilometer
- MT.5
- neues Pickerl (= TÜV), Bremsen und Service
- wirkt (auch) gepflegt
- aus Österreich (= anmelden und fahren)
- ca. 300 km weit weg

Was die Ausstattung angeht, hab ich keinen Plan ob das die "Business" ist oder die "Exclusive" - gibt ja auch kaum Bilder von dem X9 :x.
Klingt aber sehr verlockend (Tempomat, Klimaautomatik, Sitzheizung). Hat so ziemlich alles, worauf ich Wert lege!

Contra:
- relativ hoher Preis (aber gut, in Ö. sind die Fhzge. allgemein teurer)


Und nun der X6, der mir zu allererst ins Auge gefallen ist.

http://www.autoscout24.at/Details.as...1&id=238895396

Pro:
- Pflegezustand
- am nähesten (ca. 100 bis 150 km in etwa)
- Ausstattung (besonders die Standheizung reizt mich sehr, da ich im freien Parken muss)
- wenig Kilometer

Contra:
- sehr hohes Alter (1993er, fast schon etwas Alt für ein "Alltagsauto", oder?)
- wunderschönes Auto aber eben nicht so "Elegant" wie der X9
- 3 Vorbesitzer
- Preis

Ich möchte noch anmerken, dass ich noch zu keinem Inserent Kontakt aufgenommen habe. Auch sollte gesagt sein, dass ich derzeit durch den Umzug nicht gerade große finanzielle Rücklagen habe. Soll heißen, der Octavia müsste erst weg, bevor ich zu einem Xedos komme xD. Aller höchstens 1000 Euro könnte ich noch so aufbringen.

Ich bin einfach noch recht unschlüssig. Oder doch ein anderes Auto wie zb.: Mazda MX5 (das komplette Gegenteil zum Xedos xD?!).

Und hier noch das Inserat von meinem Skoda :engel: ...

http://www.autoscout24.at/Details.aspx?id=242628315

Vielen Dank nochmal :).

Lg. und allen hier aus dem Forum einen guten Rutsch ins Jahr 2014 und natürlich unfallfreie und pannenfreie Kilometer mit euren schicken Wägen:!:

CaneFu 01.01.2014 18:32

Der erste ist definitiv einer der 1.Serie vorm kleinen Facelift. Bei der Laufleistung werden die Nubutek_Sitze wohl sehr speckig aussehen (sieht man immer erst in real, auf Bildern sehen die meist noch gut aus). Auch die Farbe ist "leider" sehr kacke, hab nen Miller in dieser Farbe. Die wurde nur 97 angeboten und ist wirklich schwer nachzulackieren wenn man was dran ist!!! Desweiteren sind wohl Tieferlegungsfedern verbaut, d.h. die Dämpfer werden wohl auch schon am Ende sein, wenn nicht halten sie nicht lang durch die harten Federn.
Ansonsten ist es halt Geschmackssache ob 1.Serie oder nach dem kleinen Facelift. Von aussen sind die Spiegel, die Rückleuchten, die vorderen Blinker und der unlackierte Plastikstreifen unten anders. Da sieht der Facelift schon irgendwie schicker aus find ich, aber im Innenraum gefällt mir der Plastikchrom nicht wirklich. Türöffner, Schalthebel, Schaltkulissenrahmen und Tachoringe sind hier halt in Chromoptik. Das Airbagmodul im Facelift sieht halt auch schicker aus, als das alte und nach dem Facelift hat er im Innenraum noch ein paar kleine Holzoptik Teile mehr.
Ja mit der Automatik verbraucht der x9 sehr viel mehr. Sie hat nur 4 Stufen und schaltet nicht gerade sehr intelligent. Da kann man mit dem Schaltgetriebe schon einiges sparen. Schon allein weil der Automatik keine Schubabschaltung hat wenn man vom Gas geht. Die Bremsen werden deshalb auch mehr beansprucht usw.
Ich würde halt drauf achten das der Zahnriemen und die Wasserpumpe schon gemacht wurden (bei dem alten schon zum 2. mal!!!)

Ich finde den X9 als Reisemobil deutlich geeigneter als den X6, und auch Verarbeitung und Materialien sind ne andere Welt mMn.

Was mich bei beiden störrt, ist das sie schon "verbastelt" aussehen, gelb folierte Nebelscheinwerfer, rot lackierte Bremssättel, Felgen vom Mazda 6, bzw. andere Alus, Tieferlegung usw. der V6 lädt halt zum heizen ein, mag das aber eigentl. garnicht! Und einige Aufhängungsteile sind extrem teuer wenn die Gummilager, oder Kugelköpfe ausgeschlagen sind, andere sind wiederrum sehr günstig. Im grossen und Ganzen musst du dir halt auch überlegen das die X9 spezifischen Teile sehr teuer sind wenn du alles in ner Werkstatt machen lassen musst, der X6 teilt sich die PLattform vom 626/MX6/Ford Probe und hat da mehr Teile mit diesen Volumenmodellen gemein als der X9. Bei dem hört es bei Bremsen und Motor fast schon auf.

Und zu deiner anderen Idee, meinste echt, wenn du über nen X9 nachdenkst, wirst du mit nem MX5 glücklich? Der MX ist ein reines Spassauto mMn, im Alltag ist es zwar schon machbar, aber wenn du ein Vielfahrer bist wird es auf Dauer schon hart. Im Kofferraum ist kein wirklicher Platz. Ich habe selbst nen NA und habe ihn die ersten 3 Jahre auch als Alltagsauto genutzt, aber bei längeren Fahrten (von 200km aufwärts) macht man eben mehr Pausen als mit dem Xedos9, ich bin zwar erst 30 udn habe den MX jetzt seit 7 Jahren, aber er ist halt eher hart und direkt, da machen lange AUtobahnetappen nciht wirklich Spass. Eher das kurvenräubern auf bergstrassen etc.

-=LuX=- 01.01.2014 20:48

Ich habe einen X6 und einen X9 in deep green mica.
Bei beiden wurde schon einiges nachlackiert und es gab noch nie Probleme. Vielleicht lags ja am Lackierer!?

Ich finde, das ist überhaupt die beste Farbe überhaupt für einen X9. Sogar noch besser als Schwarz. ;-)

Gruß
Jürgen

tdipower89 01.01.2014 22:49

CaneFu und Lux, danke für eure Antworten. Hat mich schon mal ein Stück weiter gebracht.

Also allein weil der X9 früher nur 4 Gänge hatte, und wie sich das liest die Automatik nicht sehr "zeitgemäß" ist, so schick er aussieht aber das stellt ihn nun endgültig aus dem Rennen. Ich muss andeuten, dass ich in Sachen Automatik schon schlechte Erfahrungen machen musste. Mein Nissan hatte eine "stufenlose Automatik" - das heißt, der Motor drehte bei Kick-Down hoch, beschleunigte und erst wenn man vom Gas ging, ging auch die Drehzahl wieder runter. Dementsprechend hoch war dann auch der Verbrauch (11 Liter/100 km lt. Spritmonitor, 2.0l 16V (Staub)Sauger mit 140 PS)...

Hm, naja so Dinge wie Bremsen, Radlager, bestimmte Gelenke, Reifenwechseln etc.pp., sowas kann ich mir schon selber machen bzw. mein Dad, der hat KFZ Mechatroniker (wie es eben jetzt heißt) gelernt. Nur was die Technik/Elektronik angeht, und wofür man "Spezialwerkzeug" braucht (Pressen, etc.), da kommen wir dann nicht mehr weiter und ich hab mir schon gedacht, dass bei so nem "Exclusiven Fahrzeug" auch ein "Exclusiver Aufschlag" in Sachen Werkstattkosten dazu kommt.

Was mir jetzt noch spontan einfällt, wie groß ist eigentlich der Tank vom X9? Ich hab dazu im Forum nichts gefunden - und die Reichweite? Klar, das hängt vom Gasfuß ab, ich will eben nicht alle 300 oder 400 km an der Tankstelle stehen. Meint ihr, sind so 600 - 800 km drin bei "ruhiger" Fahrweise, ohne ständiges bergauf/bergab und Stadtverkehr? Im Grunde steig ich in der früh ins Auto ein, fahr ca. 1 km mit ca. 50 - 70 km/h zur Ampel, danach 3 Kilometer mit 100 km/h zu einer Kreuzung und dann nochmal ca. 3 Kilometer mit rund 100km/h und das selbe am Nachmittag wieder retour. Am Wochenende würde er dann auch mal weiter bewegt werden (Bundesstraße), höchstens 120 km/h - gerade bei einem V6 denke ich, hat der doch genügend Durchzug von unten, um nicht ständig 2 Gänge zurückschalten zu müssen?

Und, welche Drehzahlen hat der Wagen zb.: im 5. Gang bei 100 km/h? Autobahntempo (= 130 km/h) als Handschalter?

Zum Thema "verbastelt", ich würde kein Auto kaufen, ohne Ankaufstest bei einem OEAMTC (= ADAC)!!! Und gerade beim 2., der bekam gerade das Pickerl (= TÜV) neu und neues Service + neue Bremsen - da hätte ich jetzt eher "weniger" bedenken und ich denke auch, dass man einen V6 nicht ständig in den roten Bereich treibt, mit 170 PS, das lassen doch die heutigen Verkehrsbedingungen gar nicht mehr zu - aber gut, da sind nur Vermutungen! Und nach 170tkm hat wohl jedes Auto schon seine schlechten Zeiten durchleben müssen.

Der X6, der ist denke ich auch aus dem Rennen. Er hat Vorzüge (kaum KM, verlockendes Inserat, lange Zeit kein Wintereinsatz) aber für den Alltag ist der mir dann doch mit seinen über 20 Jahren zu alt! Optisch bin ich einfach voll für den X9!

Ich hab mich doch sehr auf den X9 eingeschossen. Der MX5 kam mir eigentlich nur in den Sinn, da ich ja jetzt viel viel weniger fahre als vorher und weil ich den Platz von so nem riesigen Flaggschiff eigentlich nicht brauche! Wir fahren maximal zu Zweit, sehr selten, dass mein Skoda mal Vollbesetzt ist (1x im Jahr), und wenn doch, würde der Kombi von meinem Schatz immer noch zur Verfügung stehen. Und naja, so nen MX5 sieht halt auch sehr schick aus - tendiere aber doch mehr zu nem "großen" Auto (in dem Fall X9).

Noch eine wichtige Frage, wie ist denn das Zahnriemenwechselintervall? Ich habe irgendwo gelesen, dass der V6 ein Freiläufer ist (da gings glaub ich aber um den 2.0l V6 vom Xedos6)? Kosten?

Ölwechselintervall alle 15tkm nehm ich an?

Wie siehts mit der FFB der ZV aus? Hätte die der Serie2 (also der vom 2. Angebot) schon Serie? Rost ein großes Problem beim X9 Serie2?

Danke nochmal für eure "Mithilfe"!

Lg. aus OÖ

CaneFu 02.01.2014 16:14

Nur das der 97er kein deep green mica 15X ist (es heisst sowieso mid green mica), sondern excellent green mica 11Q. deep green mica gabs nur bis Ende 95, 11Q wurde nur für 10 monate angeboten, von Ende 96 - Mitte 97.
Und nein, am Lackierer liegt es sicherlich nicht.

-=LuX=- 02.01.2014 17:11

Du hast in der Tat Recht (man darf sich eben nicht aufs Gedächtnis verlassen ;)). Meine grünen Xe haben Excellent green mica (11Q). Sowohl der 98er X6, als auch der 97er X9.

Mit dieser Farbe gab es bisher bei 3 verschiedenen Lackierern keinerlei Probleme, weder mit dem alten, noch lösemittelhaltigem Lack, als auch mit Acryllacken verschiedener Hersteller.

Gruß
Jürgen

Xedos9 03.01.2014 23:55

Hallo TDI Power,

ich finde Deine "Eingangsstory" sehr nett geschrieben.

Ich möchte auf Deine Fragen und Anmerkungen gerne antworten. Ich selbst bin gut 70tkm mit meinem X9, Fl gefahren. Der steht in Niederösterreich, wurde die letzten 3 Winter (inkl. diesen) nicht gefahren und wäre zu kaufen, obwohl ich gerade überlege mein derzeitiges Alltagsauto, den 740er, zu verkaufen und wieder mit dem X zu fahren, da er (der X allgemein) ein wirklich gutes Auto ist. Erwähnen möchte ich, dass ich zuvor u.a. einen X6, als Erstbesitzer, 400.000km gefahren bin. Nachfolgend ein paar Bilder von meinem X9.

http://www.xedos-community.de/showthread.php?t=46949

Da ich aber nicht nur Werbung machen will, sondern meine Eindrücke möglichst objektiv weitergeben möchte versuche ich, Deine Fragen zu beantworten.

Xedos 6 vers Xedos 9:
Der X9 ist ohne Zweifel mehr Limousine und kann fast alles halt eine Spur besser als der X6. Er ist ein wenig leiser, liegt ruhiger, federt komfortabler, hat (zumindest als FL) die hochwertigeren Materialien, die breiteren Sitze und natürlich etwas mehr Platz. Nachteilig ist, dass beim X9 die hinteren Sitze nicht umgeklappt werden können (aber Schidurchreiche ist vorhanden) und der X6 ist etwas "kompakter" zu fahren. Die gefühlten Fahrleistungen des handgeschaltenen X6 V6 werden in etwa auf dem Niveau des X9 Automatik liegen, wobei eine 0-100km/h Spurt der X6 wahrscheinlich gewinnen würde (habe ich nie versucht). Im Alltag wird aber die Automatik einen lebendiger Eindruck vermitteln, da sie eben selbsttätig - im Falle eines Leistungsbedarfs - zurückschaltet und danach sofort wieder hoch um Benzin zu sparen.

Damit kommen wir zum 2. Punkt, der Automatik:
Es ist korrekt, der X9 hat "nur" eine Viergangautomatik. Korrekt ist auch, dass bspw. die Steptronic vom BMW nicht nur mehr Gänge hat, sondern auch schneller reagiert und aktiver ins Geschehen eingreift. Fakt ist aber auch, dass die X9 Automatik ein unheimlich "chilliges" Fahren ermöglicht. Der BMW, im direkten Vergleich, ist da viel nervöser. Auch die Xedos Automatik hat eine Wandlerüberbrückung (die den Schlupf des Wandlers eliminiert) und passt sich den Fahrstil (selbstlernend) an. In der Praxis fehlt der 5. oder 6. (meinetwegen auch 7 und 8) Gang nicht wirklich ernsthaft - ohne in Zweifel zu stellen, dass das gut ist. Einzig auf der Autobahn kann es sein, dass der X9 z.B. nach einer Bremsung (bspw. bedingt durch einen LKW der wieder mal vor einem rausfährt) und nachfolgender Beschleunigung mittels "recall" Funktion des Tempomaten auf den 3. Gang zurückschaltet um rasch wieder auf das ursprüngliche Tempo zu kommen. Dies merkt man aber nur am Drehzahlsprung des Drehzahlmessers, am minimalst (fast nicht hörbaren) "lauteren" Motorgeräusch und - sofern eingeschalten - an der Momentanverbrauchsanzeige des BC. Ich persönlich habe das meistens vermieden, in dem ich "mit dem Fuß" auf das Ursprungstempo beschleunigte (dabei habe ich das zurückschalten vermieden) und hab erst danach den Tempomat wieder aktiviert.
Die Automatik selbst schaltet sehr weich (man merkt praktisch nur den Wechsel von der Stufe 1 auf 2 - der in der Tat ein wenig "härter" ist) und sie verfügt auch über einen "Hold"-Modus. Dabei können einzelne Fahrstufen gesperrt werden (habe ich aber nur bei einer Passfahrt benutzt).
Das Drehzahlniveau ist recht niedrig. So weit ich mich erinnere, liegen bei 130km/h nicht mal 2800 U/min an. Du musst aber bedenken, dass der Motor im Gegensatz zu einem Traktormotor eine Höchstdrehzahl von über 6000U/min hat. Der Handschalter dreht deutlich höher. Mein X6 hatte bei Autobahntempo knapp 4000U/min. Soweit ich weiß, hat der X9 Handschalter keine wesentlich "längere" Übersetzung als der X6, dreht also ähnlich (vielleicht ein paar hundert Umdrehungen niedriger).
Des Öfteren liest man, dass die Automatik anfällig ist. Ich (so wie viele andere hier auch) denke, dass das ein Wartungsproblem ist. Mazda sagt beim Getriebe "lebenslange Ölfüllung" - und das ist Unsinn. Wie bei jedem anderen mechanischen und geschmierten Teil verändert sich nun mal das Öl und es ist auch ein gewisser, wenn auch minimaler, Abrieb vorhanden. Deswegen sollte eben auch das Automatiköl regelmäßig gewechselt werden. Das Intervall hängt sicher auch von der Fahrweise ab. Wer ruhig (und ohne Anhänger) fährt, der kann sicher 80 bis max. 100tkm damit fahren. Wer schindet und vielleicht noch mit Anhänger unterwegs ist, der sollte vielleicht max. 30, 40tkm ohne Wechsel fahren.

Jedenfalls bemüht sich die Automatik die Drehzahl niedrig zu halten und das ist gut für den Verbrauch:
Natürlich wirst Du keine Dieselwerte schaffen. Ich verbrauchte auf Langstrecke (bei mir de facto nur Autobahn) etwa 8,5 bis 9 Liter auf 100km - Tempomat auf etwa 140 bzw. max. Tacho 20 km/h über erlaubten Limit. Was ein X9 FL bei Deinem Streckenprofil verbrauchen würde, kann ich fairerweise nicht seriös beantworten. Wenn, wie von Dir beschrieben, alles eben ist und Du ruhig beschleunigst, dann könnten es um die 10 Liter sein. Vielleicht auch weniger, da er bei 100km/h ja weniger als bei 140 verbraucht; dafür Kurzstrecke. Naja, wie gesagt, kann ich nicht seriös beantworten. Aber in dem Bereich wird's liegen.
Als ich meinen X6 (Schaltgetriebe) noch fuhr, bekam ich vom Autohaus mal einen X9 (Vor FL) mit Schaltgetriebe als Leihwagen. Ich habe dazumal mit dem Schaltgetriebe (auf Langstrecke) um gut einen Liter mehr verbraucht als mit dem X9 FL mit Automatik. Wesentlich dafür, so nehme ich an, ist nicht der Unterschied zwischen VorFl und FL (obwohl's da auch Unterschiede gibt), sondern das niedrige Drehzahlniveau der Automatik. Der ECE Verbrauch in der Stadt ist übrigens 15 Liter, der für Überland 8 Liter auf 100km.
Der Tank im Xedos 9, ist wie bei allen Mazdas, nicht extrem groß. Im X9 passen 68 Liter rein. Die Tanknadel versetzt einen allerdings in Schrecken, da sie anfangs sichtlich in Richtung leer "fällt" und so der Eindruck entsteht, man müsse gleich wieder zu Tankstelle...

Unterschied FL - VorFL:
Das FL Modell gibt es ausschließlich mit Automatik und nur mit dem 2.5 Liter Motor, der abgastechnisch an die Erfordernisse angepasst wurde und ein paar PS weniger hat, als der VorFL Modell. Die Karosserie wurde steifer, das Fahrwerk und die Bremse modifiziert und neu abgestimmt, das Design aktualisiert. Die Instrumentenbeleuchtung geändert (optisch "black panell" Effekt), die Materialien der Innenausstattung geändert und die Anzahl der Airbags vergrößert. Definitiv war es ein sehr großes Facelift und der letzte Versuch von Mazda Fuß zu fassen. Über die Optik kann man streiten, aber viele halten das FL Modell für moderner. Persönlich finde ich, dass es zwar schön ist, aber auch ein wenig Eigenständigkeit verloren hat. Jedoch bleibt, wie auch beim X6, die fast coupehafte Linienführung.
Eine sehr gute Übersciht über die Änderung ist in der Wiki:
http://wiki.xedos-community.de/wiki/...3%84nderungen)

Wartung:
Der Vorteil vom Mazda ist, dass selten was defekt wird. Der Nachteil ist, die Teile sind tendenziell teuer. Das trifft aber alle X9 Jahrgänge und auch - wenn vielleicht nicht ganz so - den X6.
Der Zahnriemenwechselintervall beim X9 ist 150.000km und Ölwechsel alle 20.000km. Der Motor ist ein Freiläufer.

FFB hat der X9 FL (ich glaube auch der VorFL hat das so) serienmäßig, allerdings nicht im Schlüssel integriert, sondern als extra Einheit.

Allgemein:
Der X9 ist, insbesondere in der Automatikversion, ein sehr lässiges, gemütliches und zuverlässiges Auto. Der Einstieg ist, ja nach Statur, nicht so leicht wie bei vielen anderen, höheren Autos (trifft mich aber nicht:D). Die Lenkung ist hervorragend, der Geradeauslauf sehr gut. Allerdings mit Sicherheit kein Rennwagen. Vieles ist Wartungssache, die Laufleistung unproblematisch. Rost kann, wie bei allen "alten" Autos ein Thema sein. Allerdings hat die schlechte Zeit bei Mazda erst ein wenig später begonnen (bei der Einführung des ersten Mazda 6). Der MX-5 ist sicher ein nettes Auto, allerdings - wie Du auch schreibst - ein ganz anderes Fahrzeug und in keiner Weise mit einem X9 zu vergleichen (das ist gegenüber dem MX-5 nicht abwertend gemeint). Der X6 ist aber auch ein sehr interessantes Auto, ist eben eine Nummer kleiner, etwas dynamischer, noch coupehafter und billiger in der Anschaffung.

So, vielleicht konnte ich Dir ja damit ein wenig helfen,
viele Grüße
Klaus

tdipower89 04.01.2014 20:42

Hallo Leute,

na da hat sich seit 01.01. ja einiges getan :). Ich bin leider nicht früher dazu gekommen, um zu antworten.

Gestern hab ich dann mal nachgesehen, und bemerkt, dass der Xedos nähe Salzburg (der 99er mit Schaltgetriebe) leider schon verkauft ist, und mich gestern dann eigentlich schon etwas damit abgefunden, dass das wohl nichts wird, mit einem Xedos. Doch dann, hab ich eure netten Beiträge gesehen heute und das Angebot von Xedos9 - natürlich bin ich jetzt wieder Feuer und Flamme, wobei ich trotz der wirklich ausführlichen Antwort (vielen Dank für deine Bemühungen, Xedos9!) der Automatik etwas "neutraler" gegenüberstehe.

Ob der X6 nun so nen 0-100 km/h-Sprint gewinnen würde, ist mir ziemlich egal. Jaaa ich geb ganz gern mal Gas und nutze die Drehzahlreserven des Motors, aber ich bin keiner, der jetzt Stunden lang das Pedal aufs Bodenblech durch tritt und im großen und ganzen würde ich behaupten, bin ich doch eher der "Cruiser" (= sonst würde ich meinen Skoda nicht mit solchen Verbrauchswerten fahren!!). Auch wenn ich sagen muss, dass das nicht immer so war. Hätte ich "früher" schon so eine Fahrweise gehabt, hätte sich vielleicht auch der Nissan mit stufenloser Automatik sparsamer fahren lassen.

Xedos9, meintest du in dem Beitrag wirklich 2.800 U/min, und das bei Autobahntempo (also 130 km/h herum)? Oder hast du dich vertippt und meinst 3.800 U/min mit der Automatik? Blöde Frage, aber hat der Wagen denn "untenrum" so viel Kraft bzw. ist so Elastisch, dass der dann auch von niedrigerer Geschwindigkeit im 4. Gang der AT herausbeschleunigt oder schaltet der dann "immer gleich zurück"? Dass ich nicht wie beim TDI mit 45km/h im höchsten Gang dahin"tuckern" kann, ist mir bewusst.

Anhängerfahren tu ich auch nicht, seit ich meinen Führerschein habe, habe ich erst ein einziges mal einen Anhänger gezogen mit einem meinigen Auto! Was vl. auch daran liegt, dass 4 von 7 keine AHK hatten! Und was ist mit "schinden der Automatik" gemeint? Sportliches fahren, öfters mal Kick-Down, hohes AB-Tempo (ich fahre meist so zwischen 140 und 160, in D-Land dann auch mal über 200 km/h, was höchstens 1x im Jahr vorkommt).

Das ist übrigens mein Arbeitsweg: https://goo.gl/maps/tyxK5

Schmunzeln musste ich bei dem Satz, dass der Tank im Xedos nicht sonderlich groß ist :-D. In den Tank vom Skoda bringe ich mit ach und krach 58 Liter hinein, und da befülle ich den "Ausgleichsbehälter" aber mit und ja, zugegeben, ich liebe es, 200 km und weiter (je nach Gasfuß) zu fahren, und die Tanknadel rührt sich keinen Millimeter, erst bei 400 km ist ein Viertel vom Tank dann weg, dann gehts allerdings schneller! Um auf den Xedos zurück zu kommen, wenn man in den Tank knapp 70 Liter hineinbekommt, sind das bei 10l/100 km immernoch 700 km (eher mehr, ich wäre guter Dinge und glaube, den Xedos unter 10 Liter zu fahren). Der Opel lässt sich ja auch mit unter 7 Litern fahren, mehr wie 800 km habe ich damit aber noch nicht geschafft, der Drang zum Gas geben war einfach stärker bis jetzt (aber gut, bis jetzt bin ich auch erst ~4000 km damit gefahren)...

Der letzte X9 ist übrigens "wunderschön" von der Form her. Xedos9, ich werde dir demnächst mal ne PN senden ;-).

Anbei möchte ich euch noch ein paar Bilder zeigen :).
Derjenige, den es interessiert, kann sie sich ja ansehen...

der Fiesta
Renault Megane RS 2.0 dCi
Primera
VW Golf 4 TDI
Unfallbilder Golf 4
Der Corsa, eine Katastrophe, aber ich war froh, den zu haben, nach dem Unfall!
mein Skoda
mein Flitzer

Xedos9 04.01.2014 23:23

Hallo Tdipower

Automatik: Neutral ist ja schon mal besser;): Grundsätzlich muss man natürlich sagen, es gibt absolute "Handschalterfahrer" die nie eine Automatik angreifen würden und Automatikfahrer, die nie einen Handschalter fahren werden. Aber viele, auch ich - mit Hang zur Automatik - mögen dennoch beides bzw. passen sich an. Unschlagbar ist die AT im Stau oder in einer Stadt.

Fest steht (für mich), dass die Automatik zum X9 gut passt. Wie erwähnt, es ist eben kein Rennauto sondern ein Auto zum Gleiten. So wie Du über Dich schreibst, bist Du eindeutig der Gleiter und nicht der Hetzer. Auch mir ist der 0-100 Spurt egal, deswegen kann ich den Punkt auch nicht objektiv beantworten. Angenehm ist halt, dass die Automatik bei einem "schnelleren" Überholvorgang halt einfach das macht, was Du sonst tun müsstest und dann sofort wieder raufschaltet.

Die Nissanautomatik kenne ich nicht. Wenn das aber stufenlos war, dann ist die Automatik dem Prius bzw. dem alten DAF ähnlich. Diese Automatik dreht beim Gasgeben immer hoch (weil ja dort die max. Leistung ist) und die Beschleunigung zieht nach. Man hat da so ein "Gummibandgefühl". Das ist sicher gewöhnungsbedürftig. Der Xedosautomat ist da herkömmlich; 4 Stufen und eine Wandlerüberbrückung.

Drehzahl:
Nein, habe mich nicht vertippt. Ich kann Dir jetzt nicht die 2750 U/min garantieren, da ich ja länger nicht gefahren bin, aber er dreht definitiv relativ gemütlich. Vielleicht kann hier ein X9 FL Mitleser nochmal präzisieren. Die Übersetzung im höchsten Gang ist etwa 10 % länger als beim Handschalter. Über den Motor habe ich nicht viel geschrieben da ich annahm, dass das weitgehend bekannt ist, hole ich aber nun gerne nach. Die V6 Motoren vom Mazda sind eigentlich "Reihenmotore in V-Anordnung", da die Kurbelwelle, wie bei einem R6, einen eigenen Kurbelzapfen für jeden Pleuel hat. Dies ist bei einem "typischen V6" (bspw. alter Ford Granade-Scorpio, Renault 25, Volvo 760) nicht so. Hier "greifen" jeweils 2 Pleuel auf einen Kurbelzapfen. Daher ist die Zündfolge und in Folge die Laufkultur und Drehfreude, insbesondere im höheren Drehzahlbereich, stark unterschiedlich (schlechter). Die Mazda V6 Motoren brauchen im Bezug auf die Laufkultur keinen Vergleich mit einem BMW Reihensechszylinder scheuen. Sie laufen alle sämtig - und zwar vom Drehzahlkeller bis hinauf zur Drehzahlgrenze. Hier im Forum wurde oft diskutiert ob der 2.0 oder der 2.5 der bessere Motor ist und im Forum ist das eindeutig der 2.5. Persönlich bin ich der Ansicht, dass der 2.0 noch einen Tick "turbinenhafter" läuft. Der 2.5 hat natürlich mehr Drehmoment und Leistung (was ja klar ist, hat auch einen 1/2 Liter mehr Hubraum). Für alle (1.8 (im MX-3 verbaut), 2.0 und 2.5) gilt aber, dass das nutzbare Drehzahlband extrem groß (im Gegensatz zu den meisten Dieselmotoren) ist. Du kannst mit de facto 1000 U/min (ohne Brummen) genauso wie mit 6000 U/min fahren. Wenn Du ohne Sportsgeist am Ende einer Ortschaft aus 50km/h mit einem X6 Handschalter auf 100 beschleunigst, dann kannst Du das mit dem 5. Gang machen. Rennfahrer nehmen halt den 2. Gang. Die Motoren sind extrem elastisch, sie haben keinen ausgeprägten, bevorzugten, Drehzahlbereich, bspw. wie beim Turbodiesel zwischen ~2000 bis ~3000 U/min und darunter und darüber nicht viel. Alleine bei Drehzahlen über ~4500 U/min kommt so ein "zweiter Wind", da ziehen die V6 dann noch mal richtig los und das hält bis etwa 6500 U/min an.

Beim X9 mit Automatik schaltet die Automatik nicht bei jeder Gelegenheit zurück. Du bestimmst das mit dem Gaspedal (sowohl mit der Stellung als auch mit der Geschwindigkeit mit der Du das Pedal betätigst). Alleine mit der Tempomatsteuerung geht er sehr schnell einen Gang zurück, da die Tempomatsteuerung eine fixe Beschleunigungsrate haben möchte und das geht halt meistens nicht mit dem höchsten Gang. Daher habe ich ja mit dem Gaspedal beschleunigt und dann den Tempomat erneut aktiviert. Wenn Du sanft beschleunigst, dann wird die Automatik nicht zurückschalten, sie ist sehr auf Komfort ausgelegt. Gleiches gilt, wenn Du vom Gas gehst, Du "segelst" einfach weiter. Geschickt genutzt, kannst damit ganz schön dahin rollen. Der BMW macht das hier völlig anders, schaltet immer zurück und Du hast immer die Motorbremse dabei (fährt sich also einen Handschaltgetriebe sehr ähnlich) - damit ist ein dahinrollen quasi nicht möglich. Es wirkt eben auf mich viel nervöser, der Mazda ist da einfach lässiger.
Ruhig gefahren, wird die Drehzahlmessernadel immer recht weit unten bleiben.

Mein X9 hat eine AHK. Sowie der Kugelkopf aussieht wurde die aber vom Vorbesitzer nicht (kaum) benutzt und ich sowieso nicht.

Mit "schinden" meinte ich dauernde manuelle Eingriffe und sperren der Gänge mittels Hold Taste, dauernde Lastwechsel mit hoher Last, immer Vollgas, kein Warmfahren, beim Wechsel zwischen Vor- und Rückwärts nicht warten bis das Auto steht, halt fahren auf der letzten Rille. Ruhiges Fahren auf der AB bei 140 bis 160 ist damit nicht gemeint.

Bei Deiner Wegbeschreibung fehlt der Startpunkt, macht aber nix.

Naja, bei meinem BMW passen 85 Liter rein und ich habe den X9 Tank nie leer gefahren. Wie gesagt, die Charakteristik der Tankuhr ist gegenüber Deinem Skoda genau andersrum. Du fährst quasi weg und schon fehlt ein Viertel:D. Zum Schluss leuchtet die Reserve schon und die Tankuhr ist noch immer nicht ganz unten. Ist jedenfalls nicht sehr exakt und gewöhnungsbedürftig. Wie ich den gekauft habe, bin ich bei meiner ersten Fahrt ganz schön erschrocken.

Wieviel Du verbrauchen würdest, kann ich nicht sagen. 7l/100km, glaube ich, gehen nicht. Dazu ist der X9 zu schwer. Mein Minimum war mal knapp unter 8 Liter. Überland, quer von Kärnten nach Niederösterreich auf den Landes- und Bundesstraßen. Kann gut sein, dass Du mit 9 Liter auskommst, aber Du fährst halt auch Kurzstrecke. Ich will da aber nicht orakeln. Das macht keinen Sinn, da ich nicht so ein Fahrprofil hatte.

Freut mich, dass Dir das FL Modell gefällt. Wird ja auch oft diskutiert, was schöner ist. Ist halt Geschmackssache. Kannst mir jederzeit gerne eine PN schreiben. Unzweifelhaft ist er - aus meiner Sicht - innen schöner, da eben die Materialien noch etwas hochwertiger wirken.

Wie ist denn das mit dem Golf passiert? War ein wenig Pech und danach Glück dabei, oder?

Auf einen Corsa (allerdings älteres Modell) habe ich den Führerschein gemacht. War eine schreckliche Dose.

VG
Klaus

Xedos9 04.01.2014 23:44

Noch ein Nachtrag:
Ich habe gerade in meinen Unterlagen nachgesehen. Service ist alle 15.000km. Zahnriemen wie geschrieben.
VG

CaneFu 05.01.2014 19:44

Stimmt auch nicht ganz.
Da er von Anfang an nur Bilder von VorFL X9 gezeigt hat habe ich halt diese beurteilt. Bei den VorFL X9 ist der ZR alle 100000km dran!!!Erst nach dem FL wurde der Intervall auf 150T gesetzt. Und die Automatik wurde nach dem grossen FL doch extrem geändert! Die Übersetzung der einzelnen Gänge wurde länger um den Schadstoffausstoss niedrig zu halten und die geforderte Schadstoffklasse zu erreichen. Die Automatik bei den VorFL KL lernt nicht wie beim Miller, oder den Faceliftmodellen. Bei Tempo 100 müsste der KL in den VorFL Modellen knapp 2500U/min haben, beim etwas länger Übersetzen Miller Getriebe sind es 2250U/min.
Ja, der Shcaltvorgang von 2 in 3 und 3 in 4 ist sehr sanft, dafür ist der von 1 in 2 schon echt sehr hart im Vergleich zur Konkurenz!!!

Rostprobleme gibt es eigentl. nur bei den hinteren Radläufen, dort sind 3 Lagen Blech übereinander mit "offener" Kante. Wenn sich dort Dreck ablagert und Feuchtigkeit arbeiten kann gammelt es halt. Ansonsten ist sehr hochwertiges Blech verbaut worden und auch sehr viel feuerverzinkt.
Warum du beim Schaltgetriebe mehr verbrauchst ist mir ein Rätsel, du kannst doch das Drehzahlniveau in dem du dich bewegst komplett selbst bestimmen! Und durch den einen zusätzlichen Gang liegt auch auf der Autobahn bei 100km/h eine Drehzahl von um die 2500U/min an.

Man muss einfach mal festhalt, das das AUtomatikgetriebe in den VorFL Modellen (das im Miller nicht mitgerechnet, das ist ein Fall für sich) nicht mit dem nach dem Facelift vergleichbar ist. Ich denke für 160Pferde sind 10l im Durchschnitt auch damals nicht wenig gewesen. Und das bei normaler Fahrweise, viel Kurzstrecke, oder ab udn zu mal draufdrücken, und man hat auch 12l auf dem BC stehen!!!

Desweiteren schaltet das Getriebe sehr gerne nen Gang runter, wenn man nur nen mm das Pedal weiter runterdrückt, wurde aber auch auch beim FL geändert.

Xedos9 05.01.2014 21:11

Hallo,

vielleicht kam es zu wenig heraus, aber ich habe alle Informationen auf meine Erfahrungen mit meinem Xedos 9 FL und dessen lernfähige Automatik bezogen.

Korrekt ist, dass Mazda bei den PreFL 100.000km beim Zahnriemenwechsel und, ich glaube, auch nur 10.000km Serviceintervall vorschreibt.

Den PreFL bin ich nur 2 mal gefahren. Einmal 1993, bei der Markteinführung - ich habe da überlegt von meinem X6 umzusteigen. Ein zweites Mal 2003 als mein Mazda 6 2 Wochen im Autohaus war, da mir einer auf der AB hinten reinfuhr. Da bekam ich einen Xedos 9, ich glaube er war Baujahr 96, mit Schaltgetriebe. Auch dazumal fuhr ich fast ausschließlich Überland auf der Autobahn und so kann ich den Verbrauch (bei meinen typischen Routen) doch recht gut vergleichen. Der X9 mit Schaltgetriebe hat eben - meiner Erinnerung nach - etwas mehr verbraucht, da er auf der AB (bei gleicher Geschwindigkeit und im 5. Gang) eben höher dreht. Automatikgetriebe werden da häufiger länger übersetzt um den etwas schlechteren Wirkungsgrad zu kompensieren. Auf der Landes- oder Bundesstraße hast Du natürlich recht, da kannst Du mit einem manuellen Getriebe Dein Drehzahlniveau selbst bestimmen.

Als "sehr hart" würde ich von 1 nach 2 nicht sagen, aber eben "merkbar". Natürlich zappt sich eine aktuelle 8-Gang BMW Automatik unmerklich und wie (oder besser) ein Schaltgetriebe durch das Geschwindigkeitsband, aber ob das unbedingt notwendig ist, bezweifle ich. Auch wenn es fast unglaublich ist, wie diese Automatik reagiert. Da meine Frau sich einen 1er BMW gekauft hat, haben wir eben auch vorher einen X1 mit der Automatik probiert (da der auch zur Diskussion stand) und das Getriebe dabei kennengelernt. Aber wie gesagt, notwendig?

Ob nun FL oder nicht, die Wartung ist sicher wichtig. Das Automatiköl gehört einfach regelmäßig gewechselt (oder zumindest teilgewechselt), dann hält auch die Automatik bei normaler Nutzung.
Der X9 ist 1993 auf den Markt gekommen und war vergleichbar mit einem Audi 100 (später A6) 2.6E, BMW 525i und Mercedes 260E (W124). Da war der Verbrauch mit 10 Liter voll okay. Ein Freund von mir hatte den Audi 100 2.8E und da war unter 12 Litern nix zu machen. Aber solche Vergleiche sind immer problematisch, daher mache ich das nicht gerne sondern vergleiche nur meine Fahrzeuge, die ich immer sehr ähnlich bewege.

Wie Du schreibst, kann ich bestätigen, dass die Automatik (bei meinem) nicht auf den "leisesten Druck" sofort mit runterschalten reagiert. Bei meinem Mazda 6, 2.3i GT AWD mit Automatik war das anders. Der hat schon vor der Steigung zurückgeschalten (über dieses, aus meiner Sicht, schreckliche Auto habe ich mich eh schon genug, an anderer Stelle, ausgelassen)

VG
Klaus

Hatschi 06.01.2014 09:13

Halli Hallo

Die drei gröbsten Roststellen sind:

1. Kofferraumdeckel Blechkante (unterm Emblem)
2. Morotlagersitz (speziell Beifahrerseite)
3. Motorhaube vordere oder hintere Ecken

Radläufe kommen nach den Jahren/km

So meine langjährigen Erfahrungen.

Hatschi

Hatschi 06.01.2014 09:16

Halli Hallo

PreFL Intervall 15kkm und 100kkm für den Zahnriemen.

Ich war auch schon mal 60kkm drüber und der Zahriemen war bestens, nur eben in der Länge schon ein bischen ausgelutscht.
Alleine schon deshalb würde ich ihn um die ~ +100kkm machen, er läuft dann wieder viel ruhiger.

Hatschi

Ritzer82 06.01.2014 11:54

Zum thema verbrauch: fahre meinen 98er X9 mit 2,5er und schalter in der stadt bei 10,5 liter und bei 120km/h tempomat auf der autobahn teilweise sogar unter 7,5 liter.
Wenn man seinen gasfuß unter kontrolle hat kann ich mir fast nicht vorstellen das man mit der 4 gang automatik weniger verbraucht.
Aber beurteilen kann ich das nicht da ich die automatik selbst kaum kenne.
Wenn meine frau mit dem X9 fährt ist sogar in der stadt der tempomat an und sie fährt teilweise nach der momentanverbrauchsanzeige.
Da steht dann eigentlich nie ne 10 in der stadt beim verbrauch.
Mir persönlich ist das zu blöd und dafür fahr ich zu wenig damit mich der eine liter stört.
Würde selbst keine automatik haben wollen, haben vor über nem jahr n fl X9 für'n kollegen geholt und der ist meiner meinung nach schon merkbar träger als mein schalter.
Komfortabler is n automat keine frage und im fl auch nicht anders zu bekommen aber letztendlich alles geschmackssache.
Mag den fl leider auch nicht.
Hat son grinse gesicht und das helle plaste find ich optisch nicht ansprechend.
Aber jedem seine meinung/ sein geschmack.

CaneFu 06.01.2014 17:54

Ich mag die Automatik auch nciht besonders, da es bei mri aber ein Miller werden sollte, gabs leider keine Alternative. deshalb wird er ja auch diesen Winter noch auf Schalter umgebaut. Z.Z. bastel ich ncoh an der Schaltung für die Schubabschaltung, denn die gibt es mit ner Automatik nicht. Nächstes Projekt sind dann die Antriebswellen, da bin ich mir noch nciht sicher ob ich die vom Miller umbau, oder die vom Schaltgetriebe des KLs.

Der KL mit Schaltgetriebe fährt sich um einiges agiler als mit der Automatik, das ist Fakt.

Mir persönlich gefällt der FL auch nicht so gut wie der VorFL nach dem kleinen Facelift. Aber er hat halt auch was. gerade in den dunklen Aussenfarben gefällt mir der helle Innenraum doch schon ganz gut, einzig das harte "alte" Plastik ist halt nicht ganz so schick bei genauerem hinsehen. Dafür sind die Sitze nochmal schicker, und das Lenkrad sieht halt auch sehr gut in den 2 versch. Grautönen aus.
Aber das ist alle Geschmackssache. Fakt ist, das nach dem Facelift das Auto nochmal gut überarbeitet wurde und Verbesserungen gemacht wurden.

Xedos9 06.01.2014 20:49

Hallo,

@Hatschi: Ich dachte die Motorhaube ist - zumindest beim PreFL - aus Alu. Vielleicht trifft das aber nur auf die Außenhaut zu? Wie viel Kilometer hast Du mittlerweile?

@Ritzer: Meine Tante fuhr den MX-6 2.5i, Handschalter sehr viel in der Stadt. Sie verbrauchte zwischen 16 und 20 Liter / 100km. Überland auf der Autobahn war sie dann mit etwa 10-11 Liter dabei. 7,5 erreichte sie nie. Auch ich nutzte den MX-6 und verbrauchte etwa 9,5-10 Liter damit.

M.E. sind die Verbrauchsdaten verschiedener Personen auch schlecht untereinander vergleichbar ohne dabei die Werte von jemanden anderen anzweifeln zu wollen. Zu unterschiedlich ist Fahrstil, Streckenprofil und topographische Rahmenbedingungen. Daher vergleiche ich auch nur "meine Werte" meiner Fahrzeuge (bzw. mit denen ich gefahren bin), da mein Fahrprofil und Fahrstil seit Jahren gleich ist.

Keine Frage, die Automatik kostet absolut gesehen etwas Leistung. Dennoch "braucht" man sich nicht ums Schalten zu kümmern. Wenn ich, bspw. bei einem Schalter mit der 5. überhole, dann brauche ich sicher länger, als wenn ich mit der Automatik einfach Gas gebe. Beim Anfahren aus dem Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten verstärkt der Wandler noch das Drehmoment. Und das erzeugt "im Betrieb" dann doch einen "lebendigen" Eindruck. "Schaltfahrer" können natürlich immer an der Leistungsspitze fahren - dann hat die Automatik natürlich keine Chance. Aber jeder wie er will, habe ich ja auch (und ihr auch) so geschrieben.

Das "helle Plastik", die Chromapplikationen und die Stoffverkleidungen der Säulen des FL sehen gegenüber dem PreFL aber mE nach hochwertiger aus. Aber auch das ist Geschmackssache.

@CanFu: Zumindest beim FL gibt's da schon Schubabschaltung. Wenn Du bergab fährst und die Drehzahl "oben" bleibt (bspw. bei AB-Tempo), Du vom Gas gehst, dann zeigt der BC einen Momentanverbrauch 0,0 an.
Fakt ist auch, dass der X9 ein sehr komfortables Fahrzeug ist und die Automatik dazu gut passt. Mit 162 PS ist er auch mit Schaltgetriebe kein Rennwagen (ich denke, dass war auch nie die Intention von Mazda).

VG
Klaus

Hatschi 07.01.2014 07:29

Halli Hallo

Unsere beiden PreFL haben definitiv kein Alu. ;)
Meiner steht schon seit 2 Jahren mit 430kkm, sonst hätt´ er jetzt schon 600kkm.
Vor zwei Wochen war er seit Langen wieder mal an, und das fast beim ersten Riss!

Und der 2.0er Motor läuft viel ruhiger. Er hat auch bis zum Schluss so gut wie kein Öl verbraucht.
Aber zum Fahren macht der 2.5er bei weitem mehr Spaß.

Ich gurke seit kurzem mit einem SsanYong Rexton mit dem 2,7er Mercedesmotor rum.

Hatschi

Xedos9 07.01.2014 09:05

Hallo Hatschi,

vielleicht war das nun in den ersten beiden Modelljahren, oder ich hab's falsch in Erinnerung (mein Mazda Händler erzählte mir das, glaube ich, mal).

Ja, ich bin auch der Meinung, dass der 2.0 Liter noch turbinenhafter läuft (insbesondere im obersten Drehzahlbereich ist das merkbar). Klar, der 2.5 hat mehr Drehmoment und Leistung.
Allerdings muss ich sagen, dass von den V6-Motoren die ich wirklich (selber, Freunde & Verwandte) gut kenne (2 x X6 2.0 Bj.92 & 99, MX-6 2.5i Bj.92 und mein X9 FL), interessanterweise mein X9 mechanisch am ruhigsten läuft(nahezu unhörbar im Leerlauf). Der MX-6, obwohl am wenigsten Kilometer, "tackert" mit den Ventilen am meisten und die X6 liegen dazwischen. Wäre schon interessant, woran es liegt. Bei dem 99er X6 wurden bereits alle möglichen Öle (mit einem Wechselintervall von 4.000km) versucht, aber die nun noch - minimal - hörbaren Ventilgeräusche bleiben.

Uh, der Ssang Yong - ist das nicht der sehr eigenwillig aussehende? War Dein X9 am Ende?

VG
Klaus

CaneFu 07.01.2014 21:18

Nur weil die Momentanverbrauchsanzeige ----- anzeigt heisst das nicht das es ne Schubabschaltung gibt. Wenn es die gäbe, würde die Motorbremse viel extremer spürbar sein. Keine Wandlerautomatik funktioniert mit ner Schubabschaltung!

wirthensohn 07.01.2014 21:27

Ich glaube allerdings auch, dass er eine Schubabschaltung hat. Denn wenn diese aktiv wird, zeigt die Momentanverbrauchsanzeige eben nicht "----" an (wie im Leerlauf im Stand), sondern tatsächlich "0.0".

Problem ist nur, dass die Automatik ständig versucht, die Drehzahl besonders niedrig zu halten. Wenn die Drehzahl unter ca. 1400 U/min fällt, verbraucht mein FL laut Anzeige etwa 2,5 bis 4 Liter. Geht man bergab oder bei höherer Geschwindigkeit vom Gas, bleibt die Drehzahl höher und im Display steht tatsächlich "0.0".

Was genau sollte denn grundsätzlich gegen die Funktion einer Schubabschaltung sprechen?

Gruß,
Christian


*EDIT*: hab gerade mal im Mercedes-Infosystem nachgeschaut und demnach gibt es zumindest bei Mercedes - sogar schon mindestens seit Modellen der 80er Jahre - einen extra Mikroschalter am Gaspedal, der für die Schubabschaltung zuständig ist. Ich erinnerte mich nämlich gerade, dass genau die Sache mit der Schubabschaltung schon mal das Thema einer Folge der "VOX Autodoktoren" bei einem alten SL war. Bei diesem war nämlich der Mikroschalter defekt, so dass das Steuergerät ständig die Schubabschaltung reingehauen hat, weil es dachte, das Gaspedal sei nicht betätigt, obwohl der Fahrer fleißig Gas gegeben hatte.

Xedos9 08.01.2014 00:07

@CaneFu:
Wenn die Momentanverbrauchsanzeige 0 anzeigt, dann ist der Verbrauch auch 0; ansonsten würde da 0,x oder eben mehr stehen.
Warum soll eine Wandlerautomatik nicht mit Schubabschaltung (der Motorsteuerung) funktionieren? Immerhin kommunizieren auch beim Mazda die Steuergeräte miteinander (das war gemäß Prospekt übrigens auch beim PreFL). So wie Christian schrieb, ist halt die Automatik bedacht hohe Gänge zu nutzen und die Drehzahl niedrig zu halten. Obendrein hat der Wandler (so lange die Wandlerüberbrückung nicht "ein" oder wieder "aus" ist) eben Schlupf und der Schlupf äußert sich beim Gasgeben durch eine etwas höhere Drehzahl und beim Gaswegnehmen durch eine noch niedrigere Drehzahl (ist eben kein steife Verbindung solange die Wandlerüberbrückung "aus" ist). Wenn man nun im Ortsgebiet (oder langsamer Fahrweise) vom Gas geht, dann fällt die Drehzahl beim X9 FL fast schon auf Leerlaufdrehzahl (Christian kann mich korrigieren, falls ich das falsch in Erinnerung habe und da gibt's natürlich keine Schubabschaltung mehr. Dafür "gleitet" der X9 FL viele Meter so ganz lässig dahin. Bei etwas schnellerer Fahrt und beim Gaswegnehmen, bspw. auf der Autobahn oder beim Bergabfahren von einem Pass (mit uU gesperrten 2./3.Gang) jedoch sicher.
X9 Miller hat es bei uns in Österreich nicht gegeben und ich kenne dieses X9 Modell, mit Ausnahme der Forum- und Internetberichte, auch nicht. Daher kann ich dazu auch nichts sagen, wenn Du meinst, dass der Miller keine Schubabschaltung hat, dann wird das schon stimmen.

Mein 740er BMW ist da, wie bereits erwähnt, ganz anders. Da ist nicht immer (trotz Wandlerautomatik) der höchstmögliche Gang drinnen, sondern die AT schaltet auch bei Gaswegnahme (und ohne Sportmodus) permanent zurück, so dass die Drehzahl weitgehend oberhalb der Schubabschaltung "aus"-Grenze bleibt. Dies hat zwar zur Folge, dass die EC-Control (Momentanverbrauch bei BMW) ebenfalls Null anzeigt, hier aber die Motorbremse viel stärker wirkt und man daher nicht - ohne wieder Gas geben zu müssen - so lässig wie beim X9 FL weiterrollen kann.
BMW hat das bereits 1983/84 nach Einführung der 4-Gangautomatik mit EH-Steuerung mit Schubabschaltung gebaut. Auch dort kommunizierten die Steuergeräte miteinander. Dazumal, ohne Kat, hatte die dort bereits eingesetzte Digitale Motor Elektronik (DME) ein eigenes Automatikkennfeld, welches bei niedriger Last und niedriger Geschwindigkeit den Motor gegenüber der Schaltversion "magerer" laufen ließ, da der Wandler eben Rundlauffehler ausglich. So verbrauchte ein 635i mit EH-Automatik in der Stadt, lt. Norm, gut einen Liter weniger. Den Schaltvorgang meldete die Automatik an die DME und die stellte für den Schaltvorgang die Zündung auf "spät" um den Schaltruck, durch Drehmomentreduktion, zu egalisieren. Die Wandlerüberbrückung gab's auch schon. Im 3. und 4. Gang wurde sie bei passenden Bedingungen, aktiviert.

@Christian: Kannst Du bitte mal nachsehen mit welcher Drehzahl Dein FL X9 bei 130 km/h unterwegs ist (höchster Gang und Wandlerüberbrückung)? Der Themenersteller wollte das wissen und ich kann mich nicht mehr genau erinnern, ich meine es waren so um 2.800??

VG
Klaus

-=LuX=- 08.01.2014 10:14

Das '96er Miller Modell hat auch Schubabschaltung.

Gruß
Jürgen

wirthensohn 08.01.2014 11:39

Zitat:

Zitat von Xedos9 (Beitrag 135768)
@Christian: Kannst Du bitte mal nachsehen mit welcher Drehzahl Dein FL X9 bei 130 km/h unterwegs ist (höchster Gang und Wandlerüberbrückung)? Der Themenersteller wollte das wissen und ich kann mich nicht mehr genau erinnern, ich meine es waren so um 2.800??

Normal dreht er 2.300 U/min bei 100 km/h und knapp über 3.000 U/min bei 130 km/h. Abgelesen nach Tacho bei Serienbereifung.

Von wegen Wandlerüberbrückung bin ich gerade so gar nicht im Bilde und hatte mich noch nicht mit beschäftigt - macht das Getriebe das von selbst, oder?

Gruß,
Christian

CaneFu 08.01.2014 16:05

Das ist keien Schubabschaltung in dem Sinne! Denn wenn man bei ner Automatik vom Gas geht, wie du schon schriebst, macht der Wandler "auf" und es entsteht "Schlupf". Würde jetzt kein Sprit mehr eingespritzt, würde der Motor ausgehen. Ist quasi das Selbe wie wenn man die Kupplung tritt, dann geht die Schubabschaltung nämlich auch aus.
Wenn er eine hätte, wäre ein Swap auf Manuelles Getriebe ohne Probleme fast Plug'n'Play ausser das Anpassen der Antriebswellen. Das ist es aber leider nicht.
Desweiteren kann man auch mal die "Hold" Taste drücken, dann schaltet er runter in den 3. wenn man auf "D" stehen hat. Jetzt sollte also eine merkbare Motorbremse sein, ist sie aber nicht wirklich. Man merkt zwar eine gewisse Bremse, aber das ist einfach nur deshalb, weil die Drehzahl höher ist als es zum Luft/Benzingemisch passt.

ricer 08.01.2014 16:34

@wirthensohn
Die Wandlerüberbrückung schaltet das Getriebe in der höchsten Fahrstufe selbstständig dazu. Man merkt das recht gut an einem sanften Ruck und dem Abfallen der Drehzahl. Man könnte fast meinen man hätte einen 5.Gang…

CaneFu 08.01.2014 19:32

Richtig. Sie lässt die Drehhzahl bei 100km/h nochmal um gute 250U/min abfallen.

Xedos9 08.01.2014 21:06

Zitat:

Zitat von wirthensohn (Beitrag 135778)
Normal dreht er 2.300 U/min bei 100 km/h und knapp über 3.000 U/min bei 130 km/h. Abgelesen nach Tacho bei Serienbereifung.

Von wegen Wandlerüberbrückung bin ich gerade so gar nicht im Bilde und hatte mich noch nicht mit beschäftigt - macht das Getriebe das von selbst, oder?
Gruß,
Christian

Okay, dann sind's bei 130 doch 3000 U/Min; ich hatte das niedriger in Erinnerung. Aber man hört ja nix vom Motor:-).
Ja, das Getriebe macht das automatisch. Du merkst das beim Fahren insofern, dass das Getriebe bei höherer Geschwindigkeit (beim BMW normalerweise ab etwa 80, beim X9 weiß ich es nicht mehr auswendig), obwohl schon im höchsten Gang, plötzlich nochmal einen Drehzahlsprung nach unten macht. Viele beschreiben diesen Effekt als "Overdrive", was ein Unsinn ist.
Wenn die Wandlerüberbrückungskupplung (WÜK)einschaltet, dann ist eine starre Verbindung zwischen Motor und Getriebe da und der Wandlerschlupf (inkl. der Verluste und der "Belastung des Öls-durch die Drehzahlunterschiede") wird vermieden. Die Motor- und Getriebeelektronik entscheidet dann in Abhängigkeit von den Fahrbedingungen bzw. Gasbefehlen, wann die WÜK wieder ausgeschalten wird. Wenn Du bspw. bei 130 langsam vom Gas gehst, dann wird die WÜK noch eine Zeit lang drinnen bleiben und die Drehzahl oben (die Schubabschaltung ist aktiv). Sinkt die Geschwindigkeit, so geht die WÜK irgendwann auf, die Motordrehzahl sinkt entsprechend der Schlupfverluste des Wandlers und irgendwann ist dann auch die Motordrehzahl so tief, dass die Schubabschaltung abschaltet.
Wenn Du bei 130 das Gaspedal langsam drückst (beschleunigst) bleibt die WÜK "ein", der Antrieb bleibt starr und das Fahrzeug beschleunigt entsprechend der Drehzahlerhöhung. Wenn Du das Gaspedal schnell ein wenig rein drückst (auch ohne Kick-Down), dann wird das als flotterer Beschleunigungswunsch interpretiert, daher öffnet die WÜK, die Motordrehzahl steigt über die, der Geschwindigkeit äquivalente Drehzahl hinaus und das Fahrzeug beschleunigt etwas schneller als beim starren Durchtrieb mit WÜK. Aus Komfortgründen öffnet die WÜK bei den meisten - vor allem älteren - Fahrzeugen sehr rasch.
Erst die 8-Gang Automatik bei BMW ist da sehr restriktiv. Da hast Du das Gefühl, Du sitzt in einem Handschalter ohne zu schalten und ohne den Gangwechsel zu bemerken. Du hast sogar den Eindruck, dass das Ding die Straße und die kommenden Situation bereits in Voraus merkt. Das ist perfekt, aber nicht unbedingt notwendig.

Die WÜK wurde eben eingeführt um den Wirkungsgrad von automatischen Getrieben deutlich zu verbessern. Zusätzlich wird die Schubabschaltungsfunktion, nicht nur bei gesperrten Gang bei einer Passabfahrt, genutzt.

@CanFu: Die Umrüstung auf manuelles Getriebe wird wegen der Steuergeräte nicht so einfach sein, da auch beim Mazda die Getriebesteuerung mit der Motorsteuerung "spricht". Möglicherweise sind beide Funktionen im gleichen Steuergerät verbaut. Wenn die Signale von der EGS fehlen, dann hängt sich die DME halt auf.
Klar, ist auch die Bremswirkung im 3. Gang nicht so toll, dass ist bei der Automatik ja auch der direkte Gang und durch den Wandlerschlupf (der Wandler schaltet sich übrigens nicht aus) wird der Motor noch "hinten nach gezogen", also mit niedriger Drehzahl als bei einem starren Durchtrieb. Aber das alles hängt nichts mit der Funktion einer Schubabschaltung zusammen. Einzig und alleine ist die Schubabschaltung bei der Automatik nicht so häufig ein, wie das bei einem Schaltgetriebe der Fall ist.

@all: Eigentlich offtopic. Der TE wollte ein Kaufberatung:-)

VG
Klaus

CaneFu 08.01.2014 21:47

Automatuk-SG bleibt drin, ist kein Problem. Signal von der "P" Stellung zum Starten wird auf die Kupplung mittels Schalter gelegt. Ist alles schon fertig soweit. Ansonsten wird einfach nur das "D"-Signal ans SG weitergegeben.
Funktioniert. Wie gesagt, ich hab schon sehr viel mit Matt aus den Staaten geskyped und geschrieben. Er ist einer von den 3en die ich kenne die den Swap schon durchgezogen haben. Einzig die Schubabschaltung ist ein riesen Problem, aber auch dafür bastel ich grad ne Steuerung die bei geschlossener Drosselklappe einfach die Benzinpumpe abschaltet udn die Ventile kein Signal mehr bekommen. Ganz einfach.

tdipower89 13.01.2014 07:56

Hi Leute,

ich wollte mich einfach mal wieder zu Wort melden.

Danke für die ganzen Antworten. Hab hier die letzte Zeit eher im stillen mitgelesen.

Ich muss mir die ganze Sache einfach nochmal durch den Kopf gehen lassen, da es wirtschaftlich gesehen ja totaler Blödsinn ist, weil ich im Grunde ja ein Auto habe, das fährt, sparsam ist, und das verkaufen für ein im Grunde älteres, das zwar vl. mehr Ausstattung hat, aber in Sachen Wartungskosten und Erhaltungskosten einen "Extrazuschlag" braucht...

Denn, zwei Autos erhalten ist so schon nicht so einfach...

Gefallen tut mir der X9 nach wie vor!

Thx!

lg. aus OÖ

Ritzer82 13.01.2014 21:11

Was du machst musst du letztlich natürlich selbst wissen.
Der X9 ist n geniales auto.
Mit deinem diesel kann er verbrauchstechnisch natürlich nicht mithalten.
Wenn es n fl sein soll halt gleich am anfang n getriebeölwechsel machen lassen und dann hast ruhe.
Viele sachen wie zahnriemen bekommt man halbwegs günstig in ebay usa.
Normal halten die autos aber und sind relativ pflegeleicht.
Einmal holraumkonservierung kann auch nicht schaden.
Das sind aber alles wartungsarbeiten die dein diesel auch i-wann benötigt.
Der hat vielleicht ne steuerkette aber die biester sind auch nicht wartungsfrei.
Das das selbe märchen wie mit dem automatikgetriebe. ;)

Egal was du machst, überlege es dir gut vorher.


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