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Suche Eibach-Federn Xedos 6
Liebe Community,
war vor dreißig Jahren schon von dem Fahrzeug begeistert und habe mir nach 10 langen Jahren des Überlegens jetzt endlich einen Xedos 6 von 1992 zugelegt. 8x17 Postert Monaco ET35 und 215 40 r17 sind auch schon am Start. Um das Winterprojekt fahrwerkstechnisch zu komplettieren, wollte ich fragen, ob jemand von euch noch die Eibach-Federn 30/30 von einem Ausbau im Regal "rumliegen" hat, da ich bei den normalen Suchmaschinen nur auf HR-Federn 25/25 zu relativ stolzen Preisen gelange. Idealerweise gäbe es dazu noch ein Gutachten oder eine Bezugsquelle dafür (Eibach selbst ?!) oder eine Kopie vom Kfz. Schein/ Zulassungsbescheinigung Teil 1. Realistisch? Wäre schön, wenn sich was finden ließe. Freundliche Grüße, detomaso |
Mit dem Original-Gutachten kann ich dienen, ich habe es als PDF hier. Bei Bedarf kann ich Dir auch gerne den Fahrzeugschein meines ersten X6 mit Eibach-Eintragung zur Verfügung stellen und das TÜV-Abnahmegutachten für meinen aktuellen silbergrauen X6.
Mit Eibach-Federn selbst kann ich leider nicht dienen. Würde ich welche finden, würde ich selbst sofort zuschlagen. In meiner "Verzweiflung" *g* hatte ich sogar schon bei Eibach direkt nachgefragt, ob denn eine Nachproduktion möglich sei. Und ja, Eibach könnte und würde auf Anfrage nochmal einen Satz neu produzieren. Haken: das wäre natürlich eine Einzelanfertigung und würde aufgrund der Umrüstzeiten (der Maschinen) ca. 650 Euro kosten - pro Feder.... Ok, soooo groß war meine Verzweiflung dann doch nicht. Grüße Christian |
Hallo Christian,
vielen herzlichen Dank für diese superschnelle Antwort und dein Angebot mit den Gutachten und der Schein-Kopie. Also scheint es eher unrealistisch, solch ein Gesuch loszulassen? (Wahrscheinlich hättest du die Antwort dann auch eher gelesen als ich und dem Verkäufer schnell ein besseres Angebot gemacht ... Spaß ... ) Und: logo - Einzelanfertigungen lassen die sich vergolden. Ich überlege dann nur ernsthaft, ob ich fast 270 Euronen für 4 HR-Federn berappen soll, oder dann gleich für etwas mehr als das Doppelte das vermutlich relativ harte KAW 50/30 einbaue(n muss) - aufgrund mangelnder Alternativen ... aber mit dann nicht mehr 33 Jahre alten Stoßdämpfern ... Soweit, so schwierig! detomaso alias Thomas |
Servus und herzlich Willkommen!
Zitat:
Habe selbst 215/45 R17 eingetragen, welche besser (zumindest den 15ern) zur OEM-Gräße passen. Zitat:
Einen davon würde ich hergeben. |
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Meine Firma kauft ebenso Federn bei Eibach. Daher weiß ich, dass das von Christian erwähnte Rüstkosten sind die eine "Einzelproduktion" so teuer werden lässt. Im Fall von Fzg-Federn sind es ja sogar nur 2 Stk. pro Type für ein Fahrzeug. Selbst bei der Abnahme von 4+4 für 2 Fahrzeuge würde der Preis extrem nach unten gehen pro Fahrzeug. Aber ich vermute erst ab 10 Fahrzeugen wirds erst wirklich interessant. |
Vielen Dank für das Angebot!
Werde mich über das PN-Sytem melden. Erfahrungen damit (Fahrgefühl) in Verbindung mit den Original- oder anderen Stoßdämpfern? Warum 215 40 r17? Weil in dem Reifen-/Felgen-/Fahrwerks-Fred hier im Forum unabhängig von der Felgenbreite 24 von 28 Usern diese Größe bei 17 Zoll fahren. Nach reifenrechner.at ist der Abrollumfang bei 215 40 r17 um 1.7% geringer, bei 215 45 r17 um 1.8% höher als Serie. Die Abweichungen nach oben oder nach unten sind praktisch gleich groß - verglichen mit 195 60 r15. Beides im Normbereich. Macht bei 100kmh etwa +/- 50 (!!!) Umdrehungen aus, ausgehend von der Serienbereifung. Klar, von 40er auf 45er Querschnitt sind es dann in Summe ca 100 Umdrehungen bei 100kmh - bei 200kmh also etwa 200 Umdrehungen Unterschied. Immer noch nicht viel ... Drehen kann er ja, der Gute. Zudem hat der ADAC im zeitgenössischen Test die Übersetzung als "leichter Schoncharakter" erkannt. Beste Grüße |
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Bei meinem X6 sind folgende 3 Größen als "Serien-Größen" in den Papieren: - 185/65 R14 - 185/65 R15 - 195/60 R15 Allein da liegt schon eine Differenz von 3,2%!! Da der Tacho bei keiner (!) Reifengröße zu wenig anzeigen darf, kann man die mit dem größten Abrollumfang als Referenz hernehmen. Außerdem ist bekannt, dass bei Japanern die Tachos sehr oft 5-10% vorgehen! Da is 185/65 R15 die größte und meine 17er nur +0,6%. Deine 215/40 sogar -2,8%! Da bei 5-Gang-Getrieben die 5. meist eh nicht gar so lang übersetzt is, nehme ich das weniger drehen gern als positiven Nebeneffekt. |
215/40R17 ist wohl seit jeher *DAS* Standard-Umrüstformat für den Xedos 6 (zumindest als V6). Ich hatte es selbst als erstes Reifenformat auf meinem ersten X6, bevor ich zu 225/35R18 gewechselt bin.
Ich musste mich in den letzten > 20 Jahren ja nun mal sehr viel mit Rädern und Reifen beschäftigen und die allermeisten ABEs und Teilegutachten sehen für den X6 eben diese 215/40R17 vor. Auch für die Felgen auf meinem silbergrauen X6 waren laut Gutachten 215/40R17 vorgesehen oder als Alternative 205/45R17 - letztere hatte ich dann genommen und eintragen lassen. Aber in der Tat hat mein blauer X6 auf seinen Mazda-3-BK-Serienfelgen 215/45R17 drauf, abgenommen nach §19(2) - "Einzelabnahme" wegen den Felgen. Da ich den direkten Vergleich habe: mit 215/40R17 ist die Tachoabweichung völlig im Rahmen, wobei der X6 mit den 215/45R17 auch nicht soooo viel genauer ist. Natürlich haben die Tachos selbst auch eine Ungenauigkeit, aber wenn ich meine beiden X6 vergleiche, dann zeigen sie bei Tempo 100 etwa 3 bzw 5 km/h mehr an verglichen mit GPS. Grüße Christian |
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Bei -2,8% im Abrollumfang..... |
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Letzteres, na ja, keine Ahnung, lass mal. Wie sich H&R beim X6 so anfühlen, dazu habe ich bisher noch keine nennenswerten Erfahrungen vernommen. Aber ich hatte mal welche in einem.... ähhhh... öööööö, *Naserümpf* und *peinlich-gerührt*..... Polo 6N - haben wir nicht alle mal ganz dumme Sachen gemacht, als wir jung waren und für die wir uns im reiferen Alter schämen? ;) Also die H&R waren verbaut für etwa 2 Wochen, dann sind sie wieder raus geflogen, weil einfach nur unerträglich hart. Seitdem habe ich so meine Vorbehalte gegenüber H&R. Das war beim K-Sport-Gewindefahrwerk in meinem dritten X6 aber auch so - dieses war wegen Alu-Uniball-Domlager und völligem Fehlen jeglichen Restkomforts sogar noch ein paar Tage kürzer verbaut. Super für den Einsatz auf der Nordschleife, unerträglich auf der Straße, wenn man nicht jede Fuge im Straßenpflaster in den Rücken gemeldet bekommen will. KAW wäre für mich keine Option. Die sind tief, seeeehr tief. Für meinen Geschmack schon optisch zu tief. Muss man mögen, ich mag's nicht. Ich selbst würde im X6 nur Eibach verbauen wollen. Glücklicherweise hat der silbergraue X6 welche drin und beim blauen X6 sehen die Mazda-3-Felgen auch ohne Tieferlegung sehr stimmig aus, deshalb bleibt das so. |
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Die 185/65R14 gelten übrigens nur für den Vierzylinder, der V6 hat 195/60R15 oder alternativ für Winterräder auch 185/65R15. Aber logisch oder unlogisch, ich kann nur berichten, was ich beim Vergleich der Tachos meiner beiden X6 zur GPS-Messung sehen kann. |
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Und zwar ein Fahrwerk von KW aus dem sog. Individual-Bau! Da bekommt man ein KW v3 aufwärts individuell angepasst (vorallem auch die Federhärte!) für jene Modelle für die KW keine Fahrwerke im Standard Lieferprogramm hat. Gehört habe ich davon schon länger! Aber heuer habe ich konkret eine Anfrage gestellt. Dazu muss man ein Formular ausfüllen und Bilder mitschicken. Dann bekommt man ein Angebot über ein FW als Einzelstück! Inkl. Gutachten bzw. alles notwendige um es eintragen zu können. Preislich muss man da mit +/- 3.000€ rechnen. Zitat:
Fazit: Nicht fahrbar weil zu hart! Aber es liegt nicht, wie von dir vermutet an den starren Domlagern. Sondern einfach daran, dass die Federrate absolut falsch sprich zu hart gewählt wurde. An der HA war es so krass, dass man über die Dämpfer-Verstellung nur wählen konnte zwischen ungefedert* und ungedämpft**. *) In dieser Einstellung passte das Dämpferverhalten zur Feder, aber dafür ist der X9 an der HA viel zu leicht. Deshalb fuhr sich das sehr gefährlich. Bei der ersten zu schnell gefahrernen Kurve überholte einen das Heck. **) In dieser Einstellung war es zwar fahrbar, aber der Dämpfer war für die Feder viel zu weich und es fühlt sich an als ob man ohne Dämpfer fährt. |
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Dadurch dass diese als Serien-Größe ja zugelassen ist, ist das die Basis für jede Berechnung. Also: Dann hat der Reifen 215/40 R17 einen um 2,8% KLEINEREN Abrollumfang. Der 215/45 R17 hingegen hat einen nur um 0,6% GRÖSSEREN Abrollumfang. Hier zwei Bilder der Ergebnisse vom Reifenrechner: https://lh3.googleusercontent.com/pw...4c3w=s500?.jpg https://lh3.googleusercontent.com/pw...F0Mw=s500?.jpg 1.) Alle Japaner haben einen relativ hohen Vorlauf vom Tacho bei Serien-Reifen. 2.) Ist ein Abrollumfang der um weniger als 1% größer als Serie ist zulässig. Unter diesen geschilderten Fakten ist für mich sehr, sehr unlogisch warum man am Xedos 6 überhaupt einen 215/40 R17 in Betracht zieht! Weil ein 215/45 R17 einfach perfekt passt! Außerdem gibt es beim 45er fast die doppelte Auswahl an Reifen. |
Guten Abend,
wow - jetzt habe ich mit meiner Fahrwerks- und Reifenfrage anscheinend ein richtiges Fass aufgemacht ... Würde ich viele lange Strecken fahren, wäre wahrscheinlich auch der 45er Querschnitt bei den 215er/17 Zoll erste Wahl, um die Motordrehzahl minimal zu reduzieren und der Komfort ist bei höherer Seitenflanke logischerweise größer. Vorausgesetzt, dass sie eingetragen oder eintragbar sind. Hängt aber auch immer von den Reifen ab. Mit Dunlop habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht, Hankook ist m.E. ordentlich, Conti Premium Contact/Sport Contact/Winter Contact sehr gute Erfahrungen, Bridgestone gute (mit 17 Zoll) - deshalb habe ich jetzt auch 215 40 r17 von Bridgestone besorgt. Und schaue mal, was die auf dem X6 machen werden. Zum Eigentlichen: Werde den Versuch wagen mit den Federn von H&R 25/25. Das H&R Cup-Kit an meinem Audi A4 B5 V6 ist zwar ziemlich knackig, dafür ist das Handling aber wesentlich besser. Hoffe, es wird ähnlich. Beste Grüße! |
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Verstehe ich nicht ganz.... |
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Ein Forum ist da um diskutiert zu werden! Hier ist in letzter Zeit eh viiiiiieeeeellll zu still gewesen. |
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Mit ihm hatte ich nämlich damals einigen Mailverkehr zu meinem Problem mit dem K-Sport-Gewindefahrwerk. Und er hatte es mir damals halt so erklärt. Er war außerdem damals so nett, mir andere Federn mit "komfortablerer" Federrate anzubieten. Den Mailverkehr habe ich immer noch hier gespeichert. Ich habe keine Ahnung mehr, was genau es zu bedeuten hat, aber die Originalfedern im K-Sport waren 9,8er und die alternativen, weicheren, waren 8,7x180. Mein Wunsch damals waren laut Mails irgendwas mit 7,x - wie auch immer ich damals auf diesen Wert kam. An mehr kann ich mich leider auch nicht mehr erinnern, denn das war 2011 und einiges lief in einem Telefonat mit einem Mitarbeiter von K-Sport. Letztendlich ist das Fahrwerk bei mir wieder raus geflogen und ich hatte mir ein nagelneues Fahrwerk komplett aus Neuteilen zusammengebaut, von den Querlenkern über Stoßdämpfer bis zu den Domlagern, vorn und hinten, einschließlich aller Schrauben und Muttern, komplett neu aus Mazda-Originalersatzteilen, bis auf Tieferlegungsfedern. Mit dem komplett frischen Fahrwerk war das ein ganz neues Fahrerlebnis - trotz der vielleicht doch "etwas" übertriebenen Schmidt Phantom in 7,5x19 vorne und 8,5x19 hinten mit 225/35R19. Hier jetzt bitte bloß nicht den Abrollumfang nachrechnen. War alles (irgendwie) eingetragen für teuer Kleingeld nach §21 StVZO, also Einzelnahme extrem. |
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Auch wenn dieser Herr eine Akkademische Ausbildung hat, muss man nicht jede Aussage ungeprüft übernehmen. Man darf nicht vergessen, dass dieser Herr Teil der Firma ist die Fahrwerke verkaufen möchte. Fakt ist, dass die Federn einen viel größeren Einfluß auf die Härte eines Fahrwerks haben als die Domlager!! Warum? Überleg mal wie viele mm ein Domlager mit Gummi-Einsatz (so wie OEM) mit voller Belastung nachgeben würde. Da reden wir von wenigen mm. Im Gegensatz zu den Fahrwerksfedern die mehrere cm (!!!) einfedern! |
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Willst Du abweichend vom Teilegutachten aber ein anderes Reifenformat fahren, also beispielsweise 215/45R17, dann ist das Teilegutachten praktisch hinfällig und Du brauchst eine gerne mal als Einzelabnahme bezeichnete TÜV-Abnahme nach §21 bzw. §19(2) StVZO statt der einfachereren §19(3) gemäß Teilegutachten. Der Aufwand bei einer §21 oder §19(2) ist deutlich höher und die Kosten dementsprechend. So verhält es sich auch mit ABEs: es gibt (oder gab) sehr viele Felgen am Markt, die in Verbindung mit 215/40R17 sogar eine ABE mitbringen, mit der die Räder explizit abnahme- und eintragungsfrei sind, solange nicht noch etwas anderes am Fahrwerk geändert wurde. Willst Du hier aber 215/45R17 fahren, bist Du schon wieder zwangsweise bei einer kostspieligen Einzelabnahme, weil die ABE halt nur für 215/40R17 gilt. Grüße Christian |
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Das Erstaunen war groß, als ich mich damals dann erstmals mit Reifenrechnern beschäftigen musste.... ;) |
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Wenns darum geht, dass es ABEs mit der 40ger Reifen gibt ist die Frage eine andere. Nämlich, mit 40er Reifen brauch ich gar keine Eintragung, mit 45er dann sehrwohl. Also ist meine ursprügliche Frage dann anders zu beantworten. Aber mal generell. Warum sollte ich eine technisch "unschöne" Dimension fahren nur weils möglicherweise etwas komplizierter ist diese zu legalisieren? Abgesehen davon, profitiert man kommerziell weil es vom 45ger eine viel größere Auswahl gibt. |
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Ich habe es nie bereut und wenn ich heute nochmal einen X6 vom Serienzustand ausgehend nach meinem Geschmack neu ausrüsten würde, würde ich sofort wieder zu 225/35R18 greifen. Nach meinem subjektiven Empfinden ist der Unterschied deutlich geringer als man es den niedrigeren Reifenflanken gerne zuschreibt. Dazu noch ein Schwank aus der Jugend: als ich damals bei meinem ersten Xedos 9 (Modelljahrgang 1998) von den serienmäßigen und nicht nur optisch maximal gruseligen 205/65R15 gewechselt bin auf 235/30R20 (!) auf 9x20" (!!!) war ich schon bei der ersten Fahrt extrem erstaunt, wie wenig Auswirkung das auf den ganz realen Fahrkomfort hatte. Allerdings hat hier das Fahrwerk auch einen echt guten Job gemacht, trotz 40mm FK-Federn. Zitat:
Dann folgten für nur wenige Wochen ein Satz Michelin CrossClimate 2 - kompletter Totalausfall, zuerst musste ein Reifen umgetauscht werden, dann sind die restlichen drei zum Händler zurück gegangen. Jetzt sind Continental AllSeasonContact 2 drauf. Die sind ganz OK, auch relativ ruhig und recht leise, kommen aber an die alten Dunlop Winterreifen nicht ganz ran. Ich hatte auch früher auf meinen vorherigen X6 immer mal wieder Dunlop Sommerreifen gefahren, damals halt noch in 225/35R18 und war immer sehr zufrieden. Bridgestone kenne ich von der Mazda-Erstausrüstung. Zumindest die Sommerreifen Potenza fand ich sehr gut. Leider wurde mein 2023er Mazda 3 Fastback mit übelst grottigen Toyo Proxes ausgeliefert. Ich hatte noch nie in meinem Leben derart unfassbar grottenschlechte Schrott-Reifen gefahren, hoppelig und wie ausgehärtete, 20 Jahre alte Reifen. Allerdings kein Einzelfall, wie mir jemand nach einer Probefahrt mit einem 2025er Mazda 3 berichtete, der mit den Toyo die gleiche Erlebnis hatte. |
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Aber selbst mit Teilegutachten ist der Aufwand der Abnahme alias Eintragung deutlich geringer, wenn man das laut Gutachten korrekte Reifenformat nimmt. Um genau zu sein: der Mehr-Aufwand (an Arbeit) liegt hier allerdings eindeutig beim TÜV-Prüfer. Der Kunde muss nur mehr Kleingeld aufwenden - und ggf. etwas Überzeugungsarbeit leisten, damit der TÜV-Prüfer überhaupt willig ist, das so abzunehmen. Ach ja, wichtig: ich rede hier immer (nur) von Deutschland! Und von meinen eigenen Erfahrungen und Erlebnissen mit wahrscheinlich Dutzenden Radsätzen, die ich in den letzten 33 Jahren über die verschwiedenen Schweregrade der deutschen Zulassungsvorschriften habe abnehmen lassen. Zitat:
Und dann kommt hinzu, dass halt nicht jeder TÜV-Prüfer willens ist, sich die Mühe einer Einzelabnahme zu machen, nur weil diese nervige Kunde vor ihm aus irgendwelchem dämlichen Grund unbedingt ein andere Reifenformat fahren will statt einfach das zu nehmen, das für das betreffende Auto mit diesen Felgen schon so für das Teilegutachten für korrekt befunden wurde. Da muss man als Kunde entweder einen willigen TÜV-Prüfer finden oder man muss halt sehr plausible, gute Argumente vorbringen können. Mit Prozentwerten und Abrollumfang-Abweichungen aus dem Reifenrechner lassen sich definitiv nicht alle TÜV-Prüfer beeindrucken. Grüße Christian |
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Es ist kein dämlicher Grund, einen Reifen haben zu wollen mit so wenig wie möglich Tacho-Abweichung. Die Formulierung für korrekt befunden ist auch unpassend. Weil es gibt nicht DIE EINE richtige/korrekte Größe. Denn es fallen immer mehrere mögliche Größen in den zulässigen Bereich des Abrollumfangs. Zitat:
Was macht denn deiner Meinung nach der TÜV-Prüfer anders? |
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Meine Aussage bezog sich aber (eigentlich erkennbar?) nicht auf einen bestimmten Fall hier, sondern war ein allgemeiner Hinweis auf das, was ich in all den Jahren selbst erlebt habe. Wenn ich vor dem TÜV-Prüfer stehe und um Abnahme eines bestimmten, abweichenden Reifenformats bitte, ist ja klar, dass ich dafür einen guten (und keinen "dämlichen") Grund habe und mich mit der Thematik beschäftigt haben muss. Zitat:
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Christian, wir reden offensichtlich aneinander vorbei!
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Liegt wohl daran, dass ich mich hier in diesem Thema auf die technischen Fakten konzentriere. Deine "Einwände" sind nur persönliche Befindlichkeiten einzelner (vieler?!?) Prüfer aber hat nicht viel mit den Fakten zutun. Es erschien mir aber als "Fakten" dargestellt.... Was ich damit sagen will, ist so ähnlich wie z.b. mit Domstreben. Die sind klar und definitiv eintragungsfrei! Es gibt aber Leute, die diese eingetragen haben wollen, um mit einem Polizisten nicht diskutieren zu müssen. Für uninformierte Personen kann das schnell dazu führen, dass sie glauben man muss Domstreben eintragen lassen. So in etwa scheint mir deine Argumentation. Ich will nicht anzweifeln dass du das so erlebt hast. Aber das Problem war dann der Prüfer. Zitat:
Einfach zum nächsten Prüfer gehen. |
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Ach Ihr beiden Streithähne; Hab' vor ein paar Jahren beim 626GE die Reifengröße ändern lassen, der Prüfer hat auf seinem Computer nachgeschaut & alles war OK. Klar orientiert man sich vorher an einem Reifenrechner um nicht kpl. daneben zu liegen. Diskussionen mit dem Prüfer sind obsolet, es gibt nur passt oder passt nicht. so long, John |
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Ein Prüfer hebt die Physik nicht auf. Und auch er muss sich an Gesetze, Regeln und Normen halten. Oft gibts mehr als schwarz/weiß.... |
Hi,
doch, ich hab' Dich schon verstanden. Hier in D müssen die am Fahrzeug verbauten Felgen & Reifen im Fahrzeugschein I aufgeführt sein. Ist Deine Wunschkombi nicht dort aufgeführt, muss diese eingetragen werden. Die Prüfer hier in D haben für (fast) jedes Fahrzeug - zumindest für die Reifen & Felgen - auf ihrem Computer die möglichen Kombinationen zur Auswahl. Sollte deine Wahl nicht mit dieser Liste übereinstimmen, musst Du schon sehr gute faktische & plausible Argumente vorbringen, um den Prüfer evtl. von Deiner Wahl zu überzeugen. Sollte Dir dies nicht gelingen, gibt es keinen Eintrag im Fahrzeugschein und es bleibt nur ein neuer Versuch bei einer anderen Prüfstelle. VG, John |
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Weil ich das auftrenne in: A) technisch korrekt und B) von einem Prüfer als "OK" eingestuft Ihr vermischt das immer und deshalb erscheint ein falsches Bild. |
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Bedeutet aber nicht, dass nur diese Größen zulässig sind. Und das is der Punkt auf den ich hinaus will!!!! |
Zitat:
Wenn Du aber eine ABE hast, egal ob für Felgen oder Fahrwerke, gelten diese nur für die im ABE-Text benannten Zubehörteile & den beschriebenen Bedingungen. Sollte also z.B. die ABE für's Fahrwerk bestimmte Felgen & Reifen vorgeben, kann die ABE für die Felgen ungültig werden, etc. Wenn also die ABE's sich gegenseitig ausschließen, kommt eine kostenpflichtige Abnahme ins Spiel wie @wirthensohn sie hier beschrieben hat: Zitat:
Wohlgemerkt, so läuft's in D & ich könnte mir vorstellen, daß es in A ähnlich abläuft. VG John |
Zitat:
Ihr driftet immer ab auf das was der Prüfer macht. Mir geht es um die technisch korrekten Möglichkeiten. Und da gibt es bezogen auf den Abrollumfang (!!) immer einen zulässigen Bereich ohne Prüfung/Korrektur der Tachoabweichung. Wenn aber für eine betreffende Reifengröße im Vergleich zu einer anderen zusätzliche Aufgaben auf den Prüfer zukommen, ist das eine andere Geschichte. Wird aber oft dann mit "geht nicht" von seiten des Prüfers beantwortet. Zitat:
Mit dem Unterschied, dass diese nicht "beamtet" sind sondern "echte" Techniker und das technisch mögliche in Form eines Gutachtens umsetzen. |
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