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Hydrostößel Additiv
Hallo Community,
scheint so als hätte es meine Hydros nun auch erwischt. Anfangs klackerten sie nur kurz nach dem Anmachen....jetzt auch nach ein paar Kilometern Fahrt. Ich hab nützlichweise neulich eine Pampe gesehen, die man laut Aufschrift einfach dem Motoröl beimischen soll und dann hört das Klackern auf bzw. nimmt ab. Hat jemand damit Erfahrung gemacht und weiß ob das auch funktioniert? |
Ich möchte mal auf die Suchfunktion hinweisen, denn die Frage wurde auch schon recht häufig diskutiert ;)
Es ist wenig sinnvoll, mit irgendwelchen Mittelchen die Symptome zu behandeln, statt besser die Ursache anzugehen. Wenn es plötzlich anfängt, zu klackern, hat das einen Grund. Auch dazu gibt es inzwischen unendlich viele Threads, aber auch einen Eintrag in der Xedos-Wiki, siehe hier: Hydrostößel Gruß, Christian |
kannste ausprobiere, bringt bei einigen was, bei anderen nur für bestimmte km.
ansonsten würde ich an deiner stelle mal lieber nachschauen wieviel öl du drin hast! kann auch sein dass du so langsam einen ölwechsel machen solltest, bei mir hats geholfen! |
Ölwechsel ist ca. 3000km her...ich hoff jetzt einfach mal dass da noch genug drin ist^^ Fressen tut ers erfahrungsgemäß nicht. Bin jetzt eben auch mal 10km am Stück gefahren...dann war er eigentlich ruhig wie immer. Ausgemacht, paar Minuten später wieder an...klang grad wie ein Diesel :x
Allerdings nur die ersten paar Takte lang. Danach schnurrt er wieder. Dass es am Öl liegt kann ich mir kaum vorstellen, da er das Klackern (im kalten Zustand) auch schon direkt beim Kauf hatte. Jezt klackert er halt ein Bissl länger...deswegen die Frage mit dem Additiv. @Wirthensohn: Danke für den Hinweis aufs Wiki, aber den Eintrag hab ich schon länger studiert gehabt ;) War auch eher nicht die Frage wie mans beheben kann, sondern ob das Additiv Sinn macht. |
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Gruß, Christian |
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Ich würde es mit vollsynthetischem Öl versuchen, was eine höhere Reinigungskraft hat. Vorher (da will ich Christian mal widersprechen) könnte eine Behandlung mit Liqui Moly Ölschlammspülung was bringen, da hatte ich in der Vergangenheit keine schlechten Erfahrungen gemacht. Ist aber wie mit allem, ein bissel dran glauben muß man schon. ;) LG Gift |
Liqui Mol? So heißt auch der Hersteller von dem Saft den ich hier meine....aber gut...dann lass ichs raus. Und probiers mal mit Vollsynthetik beim nächsten Wechsel.
Danke Jungs! |
Es dieselt? Klingts so?
http://www.youtube.com/watch?v=KBsRZkXI8dk Wenn ja, dann verabschiedet sich wahrscheinlich gerade Dein Zahnriemenspanner. |
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Warum stößt es aber auf Ignoranz :?: Weil der Spanner so 100-150 Euro in DE kostet und die Werkstatt dann nochmal 500 für die Arbeit will. Da ist es doch viel einfacher ein Hydrostößel-Additiv für 7 Ocken zu kaufen und zu beten. :p Fehlt mir hier aber im Forum auch noch ein Thread dazu, denn für den Ford Probe II (2,5L) gibt es jede Menge Teile in den USA die auch beim 2 Liter KF passen, da die Motoren ja fast baugleich sind. Der Zahnriementrieb sollte identisch sein, weiß ich aber nicht genau. Also wer Lust hat dazu zu schreiben - nur zu. LG Gift |
Ja, aber "Rätselraten" kann sehr teuer werden. Man kann den Spanner wechseln lassen und stellt hinterher fest: Der alte war völlig in Ordnung. Umgekehrt kann man auch sämtliche Hydrostößel wechseln lassen, und stellt fest: Die wären noch für 100tkm gut gewesen.
@Neudi1988: Mach doch mal so ein "Geräuschvideo" und stell das hier herein. Vielleicht hört jemand heraus, was es mit Sicherheit sein muß. |
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Gruß Gift |
Okay je nachdem wie ich dazu komm mach ich heut Abend oder morgen nen kleinen Streifen. Dann dürft ihr Experten mal raten ;) Danke jedenfalls für die ganzen Tipps!
@MeisterLampe: Nein so schlimm ist es dann doch nicht. Der Dinger klingt ja wie ein alter Deutz xD Es ist leiser, heller und beruhigt sich recht flott wieder. Wie gesagt nach paar km is er wirklich ruhig. Der Zahnriemspanner würde ja dauerhaft Krach machen oder sehe ich das falsch? Beste Grüße, Stefan |
@Gift: War nicht böse gemeint.
@Stefan: Nein, der Spanner füllt sich nach einiger Zeit wieder mit Öl und "spannt dann wieder ganz normal". Aber bis dahin flattert der Zahnriemen einige Minuten und das hört sich übel an. Aber wenn sichs bei Dir nicht so anhört, wirds wohl was anderes sein. |
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so long, John |
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Der Zahnriemen wird tatsächlich nicht mit simpler Federkraft gespannt. Das Teil heißt im Original korrekt "Cam Belt Hydraulic Tensioner", zu deutsch "hydraulischer Zahnriemen-Spanner".
Das Ding ist sogar ein echtes Problem - für jeden, der es ausbaut und nicht weiß, wie sich das Teil verhält. Wenn man es beim Ausbau nämlich nicht sperrt, fährt es voll aus und dann kriegst Du es nie wieder zusammen. Wenn ich mich nicht irre, muss man es dann mittels Schraubstock langsam wieder zusammen schieben - höchstens einen Millimeter jede halbe Stunde. Sonst ist es danach schlicht kaputt... Gruß, Christian |
Hallo Leute,
Ich möchte hier keine Empfehlung zu irgendwelchen Mittlechen geben, denn auch ich glaube nicht an Wundermittel. Möchte aber doch sagen, als ich bei meinem B6 Motor im 323F das eindeutige Hydrostössel-klackern hatte, meinte die Mazda-Werkstatt, ein Versuch mit Liqui-Moly wärs auf alle Fälle wert. Hätte 16 Euronen gekostet und vielleicht hätts auch was gebracht wenns nur eine leichte Verschmutzung ist.... Ich hab es übrigens nie probiert, da ohnehin ein BP Turbo verbaut wurde der eine komplette revision hinter sich hat (Mein Lehrstück ;) ) Die beste Lösung ist natürlich der tausch!! Aber es kostet Zeit und viel Geld, da ist der Versuch doch berechtigt oder? MfG Wolfgang |
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Klackern nach dem Starten - völlig normal bis sich das Öl verteilt hat. Dies sollte aber recht schnell geschehen. Wenns nach 1min immer noch klackert: - Ölstand kontrollieren - vollsynthetisches Öl nehmen (nutze selber 5W30 und habe außer 10sek nach dem Kaltstart kein Klackern, ganz egal bei welcher Außentemperatur). P.S. an die Kritiker > Soll jetzt keine Öldiskussion werden! :) Wollte ihm lediglich meine Tipps mitteilen. Gruß Stefan |
Wenn man zu viel Geld hat und es wegen drohender Überfüllung des Kontos unbedingt los werden möchte, kann man sicher auch vollsynthetisches Öl in den Motor kippen... ;)
Bei mir hatte der Wechsel auf ein anderes, gutes teilsynthetisches Öl gereicht, um die zuvor dauerhaft, auch nach Ölwechseln und trotz ausreichendem Ölstand lautstark klackernden Hydrostößel zu beruhigen. Gruß, Christian |
Und wie hast du sie dann zum Schweigen gebracht, wenn ich fragen darf? Oder hast das Dieselkonzert einfach hingenommen bis er gut warm war?
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Nach unendlich vielen Ölwechseln, verschiedenen Ölsorten und Ölzusatz-Wundermittelchen, wollte meine (damals erstmals aufgesuchte) Werkstatt einfach mal das Öl einfüllen, das sie in alle Kunden-Autos kippen, vom Oldtimer bis zum Neuwagen. Mal sehen, was passiert. Und siehe da, es half: keine 50 km nach dem Ölwechsel mit Mobil Super-S 10W-40 war plötzlich Ruhe.
Muss man nicht verstehen, ist aber reproduzierbar so. Versuche mit Hydro-Additiven, Motor-up, Castrol- und Aral-Öl führten sofort und schlagartig zu deutlichem Dauer-Klackern. Ölwechsel bei meiner Werkstatt mit ihrem Standard-Öl Mobil Super-S und schon war wieder Stille. Gleiches Spiel übrigens auch bei meinem '88er 626 Coupe 2.2i, gekauft als Winterauto mit damals 212.000 km und dauernd klackernden Hydros trotz regelmäßigen Ölwechseln durch den Vorbesitzer. Nach dem Kauf folgte gleich mal der Ölwechsel bei meiner Werkstatt und schon war auch beim 626 Ruhe. Und aus dem Grund bleibe ich einfach dabei. Auch wenn weder mein letzter Xedos 9 noch der kürzlich in den Xedos 6 eingezogene 2.5-Liter V6 klackern. Gruß, Christian |
Neudi, schnapp Dir doch mal Deine Digitalkamera, und wenn Dein Xedos "dieselt" oder andere Geräusche macht, machst Du die Motorhaube auf und hältst das Ding mal rein. Bildqualität ist egal, Hauptsache man hört was.
So ist das nur Rätselraten, klackern kann alles mögliche. Vielleicht kann jemand am Geräusch heraushören, was es wirklich ist. Bei älteren Autos sind bestimmte Macken und Geräusche "normal". Wie bei uns Menschen. Wenn ich mir mit meinen 43 Jahren morgens die Schnürsenkel zubinde, überlege ich mir auch schon, was ich noch alles erledigen kann, wenn ich gerade schonmal da unten bin. Gruß Gerd |
Zitat:
Das Problem ist, das man das Teil in eingebautem Zustand wohl gar nicht arretieren kann. Also ausbauen, in den Schraubstock damit und langsam zusammendrücken (mm/h ist übertrieben, in 1er min ist auch ok), bis man es arretieren kann. Ein 1,5er Bohrer passt perfekt. Nicht arretiert kriegt man den ZR gar nicht montiert. so long, John |
So...dann hab ich mal das gewünschte Video gemacht und auf Youtube gestellt. Ich hoff ihr hört raus was es ist. Kenne zwar noch nicht wirklch Hydroklackern...aber dadurch dass es kommt und geht und auf die Beschreibungen hier passt, denk ich einfach mal das wirds sein.
Viel Spaß damit! |
Klingt mir ehrlich gesagt nicht nach Hydros. Da müßte meiner Meinung nach die Frequenz etwas höher sein. Fahre lieber mal in eine gute Werkstatt, aber welche Werkstatt kennt sich schon mit diesen Motoren gut aus ?
Ich würde eher auf den hydraulischen Zahnriemenspanner tippen, ist aber reine Spekulation - da kein Motorenfachmann. LG Gift |
Hmmm..., ich würde doch eher auf EINEN EINZELNEN defekten Hydrostößel tippen, bei der Lautstärke wäre er dann aber nicht nur altersschwach, sondern wirklich kaputt.
Wenn es der Zahnriemenspanner wäre, würde das Geräusch beim Gasgeben leiser werden bzw. kurzzeitig ganz verschwinden... Auf jedem Fall klingt das für mich nach Ventiltrieb. Was dem Arzt sein Stetoskop, ist dem Schrauber sein Schraubenzieher: Nimm mal einen möglichst großen und langen Schraubenzieher, drück ihn mit dem unteren Ende an verschiedenen Stellen gegen den Motor und oben am Griff Dein Ohr dagegen. So kannst Du den Motor abhorchen, wo das Klackern am lautesten ist, dort in der Nähe muß die Quelle dafür sein. Auf jedem Fall muß es etwas hydraulisches sein, denn wie Du schreibst verschwindet das Klackern nach einiger Zeit. Meine Meinung. Gruß Gerd |
Hallo John,
ich nehme an, daß ein hydraulischer Zahnriemenspanner ähnlich wie ein Hydrostößel aufgebaut ist und funktioniert. Also ein Zylinder, der durch Öldruck die mit der Zeit nachlassende Zahnriemenspannung ausgleicht, so wie ein Hydrostößel das durch Verschleiß zunehmende Ventilspiel ausgleicht. Ein Kugelventil läßt bei laufendem Motor Öl hinein, verhindert bei stehendem Motor, daß das Öl wieder ausläuft. Zusätzlich sorgt eine innenliegende Feder für Spannung im Zylinder. Wenn nun entweder die Feder gebrochen ist oder das Kugelventil nicht dichthält, ist die Spannung beim nächsten Motorstart weg. Erst wenn sich der Hydraulikzylinder bei laufendem Motor wieder mit Öl füllt, baut sich wieder Druck auf und die Klappergeräusche verschwinden. So stelle ich mir das vor. Gruß Gerd |
Genau, aber die Feder bricht niemals und der Kugelsitz verdreckt ;)
LG Gift |
Versuchsweise einfach mehr Öl....10 W40. Ganz billiger Saich von der Tanke. Ein Liter reingekippt...Stille. Zumindest nach einigen Sekunden.
Problem gelöst ode aufgeschoben?:? |
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ne', der ZR-Spanner ist ein in sich geschlossenes Teil; keine Verbindung zum Motor-Öl-Kreislauf! Wenn er also wirklich hydraulisch ist, kann's nur ein interner Druckspeicher (Gasblase) sein. Dieser kann natürlich im Laufe der Jahre undicht werden & Druck verlieren, wodurch der Spanner nicht mehr richtig arbeitet. Prüfen kann man das Teil leider nicht wirklich mit unseren Mitteln. so long, John |
Zitat:
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Zitat:
Genau Das habe ich dieses Wochenende auch bei meinem X6V6 gemacht. Wichtig ist, dass der Motor warmgefahren wurde, damit er dann mit dem Diesel nicht zu hoch dreht. Nachdem das Klackern auch nach dem normalen Ölwechsel noch vorhanden war, hab ichs beim jetztigen Ölwechsel auf die harte Tour riskiert. Zum Glück mit Erfolg, jetzt macht das Fahren wieder um einiges mehr Spass :D Vorallem kann ich jetzt endlich den reinen Sound vom V6 hören...herrlich |
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